Autor Thema: DAB+-Ausbau von Erhöhung des Rundfunkbeitrags abhängig  (Gelesen 346 mal)

Offline DumbTV

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teltarif.de, 04.06.2020

Von Michael Fuhr / dpa

DAB+-Ausbau von Erhöhung des Rundfunkbeitrags abhängig
Der Ausbau beim ersten bundes­weiten DAB+-Multi­plex geht weiter, aber unter Vorbe­halt. Die Pläne doch noch durch­kreuzt werden, falls nicht alle Länder der Erhö­hung des Rund­funk­bei­trags zustimmen. Vor allem aus Sachsen-Anhalt kommt hier Gegen­wind.

Zitat
Der Ausbau beim ersten bundes­weiten DAB+-Multi­plex (Kanal 5C) geht weiter, aber unter Vorbe­halt. […]
Vor allem das Deutsch­land­radio gilt als Treiber des Netz­aus­baus. Mit den zusätz­li­chen Sende­an­lagen würde der Bundesmux, der vier Programme von Deutsch­land­radio und neun Privat­ra­dios beinhaltet, nahezu Voll­ausbau errei­chen. Parallel will der natio­nale Hörfunk weitere UKW-Frequenzen still­legen. Aller­dings könnten die Pläne doch noch durch­kreuzt werden, falls nicht alle Länder der Erhö­hung des Rund­funk­bei­trags zustimmen, heißt es.

Sachsen-Anhalt: CDU gegen die Rund­funk­bei­trags­er­hö­hung
[…]

Erste Erhö­hung seit 2009 wackelt wegen Corona-Krise
[…]

weiterlesen:
https://www.teltarif.de/digitalradio-dab-plus-rundfubnkbeitrag/news/80836.html

Dazu ein Leserkommentar:
Zitat
Selbst wenn der Rundfunkbeitrag nicht erhöht wird, wäre schon bald eine Vollversorgung erreicht. Wie in dem Artikel erwähnt, sollen dieses Jahr noch 18 Sendeanlagen in Betrieb gehen. 2021 nur noch 5. Die neue Beitragsperiode gilt erst ab 2021. Somit ist der Ausbau in 2020 nicht betroffen. Und schon bald hat man eine Vollversorgung erreicht. Auch die ARD-Anstalten bauen bis Ende 2020 noch kräftig aus und sind damit nicht abhängig von einer weiteren Beitragserhöhung.


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Offline ope23

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Re: DAB+-Ausbau von Erhöhung des Rundfunkbeitrags abhängig
« Antwort #1 am: 08. Juli 2020, 00:15 »
Dieses DAB+ ist völlig überflüssig. Niemand braucht das.

In den Elektronikmärkten stehen DAB-Geräte irgendwo ganz hinten und stauben ein. Man kann ja mal hingehen und sich das Sortiment angucken. Allein das Design der Geräte sieht schon so aus, als ob selbst die Industriedesigner null Lust hatten, irgendwas Schickes zu machen.


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Offline PersonX

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Re: DAB+-Ausbau von Erhöhung des Rundfunkbeitrags abhängig
« Antwort #2 am: 08. Juli 2020, 06:24 »
DAB+/FM Verbreitung/Deutschland/Rest der Welt? Sofern das nicht überall läuft, warum sollte es dann überhaupt in Geräte eingebaut werden, wenn diese Geräte dadurch Faktor x teuerer werden und deshalb links liegen gelassen werden?
Dazu kommt, dass Anbieter von Smartaudio Diensten kein Interesse an Konkurrenz haben könnten, so dass Komponenten in Smart Geräten vergebens gesucht werden.Solange DAB+ in China oder den produzierenden Ländern nicht Marktführer ist, wird das Angebot von Komponenten, welche in andere Geräte gebaut werden können um den Empfang herzurichten nicht preiswerter werden oder?

Es geht somit nur, wenn es gesetzliche Auflagen gibt, dass neuere Geräte z.B. Autos DAB+ fähig sein müssen. Naja das bleibt ein begrenzter Wachstumsmarkt, nachdem klar ist, dass Individueller Verkehr nicht Umwelt kompatibel ist ohne alternativen Antrieb.
Was bleibt also, wenn die Geräte freiwillig nicht die Masse hat?
Wer sowieso kein Radio nutzt, in Deutschland ca. 83-54= 29 Millionen Personen hat sicherlich kein Interesse in der Zukunft von DAB+ oder? Dazu dürfte kommen, dass der Radio Hörer sicherlich ebenfalls altert wie der Fernsehzuschauer.
Welcher Jugendliche leistet sich freiwillig ein Gerät mit DAB+, wenn er für das Geld bereits ein Smartgerät bekommen kann ohne DAB+? Die Verantwortlichen sind sicherlich gepudert, mit Klammern oder haben große Weitsicht?
Der Uraltoma, welche noch FM nutzt zu erklären, dass sie jetzt noch für jedes Ihrer alt Radios ein Zusatzgerät benötigt, damit es nicht still wird bei der FM Abschaffung wird lustig. Ach das wurde alles beachtet und deshalb wird der Termin wieder verschoben. Nochmal Glück gehabt, ja solche Abschaltzeiten strecken sich eben.

Elektoschrott Zukunft, da gibt es sicherlich preiswerte Adapter um das zu verhindern oder? Gab es ja für DVB-T auch.

So ist das halt, wenn die Entwicklung weiter geht, es wird alles immer besser, günstiger und setzt sich deshalb von ganz alleine durch.
Einige Produkte gibt es zwar, aber nicht jedes Produkt ist im Massenmarkt kompatibel und deckt sich mit den Wünschen der Verbraucher.
In Zeiten, als FM Empfänger preiswert und günstig waren wurden diese in jedes noch so winzige Gerät eingebaut z.B. Wecker mit Radio, quasi als Beigabe zur Hauptfunktion. Das Gleiche bleibt DAB+ aus Kostengründen erspart oder?

Die Personen kaufen also entweder bewusst kein DAB+ oder?
Braucht eine Person das nicht, dann wird es eben ein Gerät ohne, demnächst auch ohne FM, warum weil es jetzt möglich ist.
Die Zukunft der Jugendlichen ist doch nicht DAB+ sondern der Nachfolger von LTE, vielleicht sollte da nach Möglichkeiten gesucht werden, wie das Signal entsprechend aufmoduliert werden kann oder ist das unlogisch oder so technisch nicht möglich? Aber LTE oder der Nachfolger wird Akzeptanz finden.

Wenn das also nicht weiter ausgebaut wird und FM doch nicht abgeschaltet wird, also beides zu finanzieren sei, wo eines nicht 100% angekommen ist am freiwilligen Markt oder nur bei Personen, die vielleicht bereits zur älteren Generation gehören, so 40 Plus aber jetzt noch unter 70 ;-) oder sich eben erst einen Neuwagen mit DAB+ gekauft haben, bedeutet am Ende was? Es wird sich durchsetzen? Es wird beides abgeschaltet? FM überlebt DAB+? Welches Format auch bleibt, die Jugendlichen sollten es nutzen wollen, weil die es in der Zukunft ja finanzieren sollen. Die wissen das jetzt nocht nicht, ist klar deswegen ja Staatsvertrag, mit Garantie. Was der Wert ist zeigt sicht, wenn es Rebellion gibt, nicht nur wegen der Kosten.
Da kommt sicherlich irgendwann die Frage ob das überhaupt gebraucht wird.
War FM zur Einführung vor x Jahren neu, gab es keine Alternative, wollte ein Bürger wissen was außerhalb seiner Reichweite so los ist. Heute ist Reichweite durch das Internet entkoppelt, es braucht für die Übertragung von Informationen nicht zwingend ein Radio. Erst recht kein DAB+. Das Format bietet gegenüber einem Internetkanal wenig Vorteile, welche eine Anschaffung in Betracht kommen lassen.Musik ist anders als Informationen natürlich etwas, wo es zum Radio bereits vor DAB+ Alternativen gab, welche wahrscheinlich besser sind.
Die Frage ist also, was brauchen Bürger? Was schaltet ein Bürger bei einem Notfall an? Wo wird er sich informieren? Mit welchem Gerät? In welchem Format?
Wer hat Zuhause ein DAB+ Weltempfänger? Wer weiß überhaupt ob er so ein Gerät bereits hat, weil diese Funktion zufällig mit dabei war? Der Gedanke kam kurz Kochradio ähm Küchenradio für die *Person von morgen. Oder das Baderadio fest verbaut und wasserdicht verschlossen. Wer kennt das nicht.
Ja für die Jugendlichen gibt es Bastelkästen FM/Radio zum selber bauen im Retro Design. Das ultimative Geschenk zu Weihnachten. ;-) Suche mal einen DAB+ Bausatz bei Conrad. Keine Sorge gibt es bestimmt auch. Aber welche Oma kauft das Ihrem Enkel?
Das KISS-Prinzip*** wurde hoffentlich immer beachtet bei DAB+, denn dann gäbe es ja kein Problem, also auch nicht bei der Finanzierung.


***Edit "Bürger": Da vmtl. nicht jedem bekannt...
KISS-Prinzip (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip
"Das KISS-Prinzip (englisch Keep it simple, stupid) fordert, zu einem Problem eine möglichst einfache Lösung anzustreben. [...]"
Bitte aber das (technische) Thema DAB hier im Forum nicht durchdeklinieren, da weit über das eigentliche Forum-Thema "Rundfunkbeitrag" hinausgehend.
Danke für allerseitiges Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 08. Juli 2020, 16:57 von Bürger »

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