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Autor Thema: Friedrich Merz: Absage an die herkömmliche Medienberichterstattung  (Gelesen 1278 mal)

K
  • Beiträge: 214
DIE WELT, 17.02.2020
„Wir brauchen die nicht mehr“
Merz liefert sich Schlagabtausch mit Journalisten-Verband
Auf Merz Aussage, Politiker könnten Social-Media-Kanäle nutzen, statt sich auf herkömmliche Medien zu verlassen, reagierte der Deutsche Journalistenverband empört. Merz erklärte sich in einem Brief – doch damit endete die Diskussion nicht.

Zitat
Eine Absage des CDU-Politikers Friedrich Merz an die herkömmliche Medienberichterstattung hat für Empörung beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) gesorgt. Merz hatte am 21. Januar bei einer Veranstaltung in Aachen gesagt: „Wir brauchen die nicht mehr.“

Über eigene Social-Media-Kanäle wie YouTube könnten Politiker ihre eigenen Interessen wahrnehmen und „ihre eigene Deutungshoheit auch behalten“, sagte Merz. „Und das ist die gute Nachricht der Digitalisierung“, fügte er hinzu. 

[...]

Weiterlesen unter
https://www.welt.de/politik/deutschland/article205921683/Friedrich-Merz-ueber-herkoemmliche-Medien-Wir-brauchen-die-nicht-mehr.html


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 17. Februar 2020, 21:56 von Bürger«
- Omnipräsente Vielschreiber (Trolle) gebrauchen politisch motivierte Foren vielfach als Plattform um  ein schon seit langer Zeit existierendes potemkinsches Dorf als funktonierenden Rechtsstaat  zu propagieren. -
-Horst Seehofer: "Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden"
-Der deutsche Steuer-und Abgabenkuli stellt den Eliten eine Allmende bereit auf der sich jedes Rindvieh sattgrasen kann.

  • Beiträge: 967
  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Schade - in der Übersicht hatte erstmal nur
Zitat
Friedrich Merz: Absage an die herkömmliche...
gestanden.

Wäre der Satz mit »...Finanzierung des "öffentlich-rechtlichen" Rundfunks« weitergegangen, hätte der einem wenigstens ein bißchen sympathischer werden können. Aber vielleicht auch gut so, dass es nicht so war - bei dem, für was der sonst steht.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 17. Februar 2020, 21:56 von Bürger«
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." - v. Rochow

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch (oder wieder) Musik in ihren Ohren...

"Macht zu haben, heißt, nicht lernen zu müssen" - Karl Werner Deutsch. Der muss unsere Anstalten & die dt. Verwaltungsgerichtsbarkeit gekannt haben.

Z
  • Beiträge: 1.361
Er muß aber aufpassen, daß ihm nicht eine Strafe für eine nicht beantragte Sende-/ Bevormundungslizenz aufgebrummt wird und er diese (ggf. nachträglich) bezahlen muß, damit er weiter zwitschern und röhren kann.
Weil wir in Deutschland eine Regelungswut und ahnungslose Politiker haben und nicht jeder dahergelaufene Typie, der glaubt, was zu sagen zu haben, einfach so drauflos-tuben soll, haben wir uns einen neuen Mediensstaatsvertrag zugelegt, der alles noch über einen Filter laufen lassen muß...


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 19. Februar 2020, 02:09 von Bürger«

  • Beiträge: 949
Ich finde es viel besser, aus erster Hand zu hören, was ein Politiker will, anstatt einen journalistischen Erklärbär dazwischen zu haben. Der Mensch ist zum freien Denken begabt. Es bedarf daher keiner "Einordnung" des Gesagten durch Dritte.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 19. Februar 2020, 02:09 von Bürger«

  • Beiträge: 2.624
  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Friedrich Merz wäre ohne den Hype der Medien um seine Ambitionen, nämlich CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat der Union zu werden, ein politischer Niemand.

M. Boettcher


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  • IP logged
Ken Je(b)sen, Betreiber von KenFM, soll "politische Entfremdung" betreiben und "unwahre Verschwörungstheorien" verbreiten. Daher beobachtet ihn der sogn. Verfassungsschutz. Würden die "Verschwörungspraktiker" dieses Dienstes ihren Maßstab an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Publikationen von der BILD-Zeitung bis zum Magazin SPIEGEL anlegen, in Deutschland bliebe kein Medium unbeobachtet. So schnell wird in Deutschland zum Staatsfeind, der nicht mit dem Strom schwimmt.

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  • Beiträge: 1.241
Und mein Senf noch dazu:

Die CDU glaubt doch nicht ernsthaft, dass ausgerechnet der Unsympath Merz Kanzler wird. Mit ihm als Kanzlerkandidaten riskieren CDU/CSU vollends einen möglichen Wahlsieg bei der Bundestagswahl.

Mit Stoiber (statt Merkel - man erinnere sich an das legendäre Frühstück) sind sie auch schon auf die Nase gefallen, und es gab Schröder II.

Stoiber wollte auch die Gesellschaft umbauen (es gab dazu einschlägige Zeitungsartikel *grusel*), Merz will - wie hier im Thread bereits zu erkennen - das auch. Noch kälter, noch neoliberaler. Man wird sich nach Roland Koch zurücksehnen.


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  • Beiträge: 6.259
Nachfolger/in für den derzeit besetzten Chefposten im BuKA wird nur jemand, der vergleichsweise medienfern und persönlich glaubwürdig ist, wo das eigene Reden mit dem eigenen Handeln übereinstimmt und die Weiterentwicklung Europas ohne Vernachlässigung historisch gewachsener nationaler Identitäten Dauerprogramm ist. Es wird keiner gewinnen, der Europa spaltet, es wird keiner gewinnen, der D über alle hebt, wie auch keiner gewinnt, der D unterbuttert.


Edit "Bürger":
Wegen zu geringem direkten Bezug zum Forum-Thema "Rundfunkbeitrag" sowie dem Abgleiten in parteipolitische Diskussionen bleibt dieser Thread aus Kapazitätsgründen für die Diskussion geschlossen.
Danke für allerseitiges Verständnis und die Berücksichtigung.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 03:05 von Bürger«
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für
- Gegner internationaler, nationaler wie speziell europäischer Grundrechte;
- Gegner nationaler wie europäischer Mindestlöhne;
- Gegner des Landes Brandenburg wie auch gesamt Europas;

 
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