Autor Thema: Jahresbericht Beitragsservice 2018: ARD und ZDF nehmen wieder mehr Geld ein  (Gelesen 323 mal)

Offline ChrisLPZ

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Neue ARD-Forum, 03.08.2019

Jahresbericht Beitragsservice 2018: ARD und ZDF nehmen wieder mehr Geld ein


Zitat
Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio – mit Sitz in Köln – erzielte 2018 Erträge aus dem Rundfunkbeitrag von 8,009 Mrd. Euro. Nach der rückläufigen Entwicklung der vergangenen drei Jahre sind die Erträge damit erstmals seit 2014 wieder gestiegen. Der Anstieg fiel mit 0,43 % jedoch nur minimal aus. Insgesamt 7,858 Mrd. Euro flossen an ARD, ZDF und Deutschlandradio, 151 Mio. Euro erhielten die 14 Landesmedienanstalten. Der Jahresbeitrag liegt derzeit bei 210 Euro pro Wohnung – für öffentliche Dienstgebäude liegt er bei 70 Euro und für Privat-Unternehmen ist er nach Mitarbeiteranzahl gestaffelt. Ein Klein-Unternehmer mit 12 Personen und sechs Firmenwagen, und eigener Wohnung, zahlt pro Jahr insgesamt 840 Euro. Während die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Betriebsstätten (Privat-Unternehmen und Behörden) zum Vorjahr um 1,4 % auf 3,9 Mio. zunahm, stieg die Zahl der Wohnungen 2018 auf 39,5 Mio. – ein Plus von 1 %.
[…]
„Nach den bisherigen Ergebnissen kann man jedoch bereits jetzt festhalten, dass es eine Vielzahl an Wohnungen gab, für die ohne den Meldedatenabgleich unberechtigterweise kein Rundfunkbeitrag gezahlt worden wäre“, erklärt Dr. Stefan Wolf, Geschäftsführer des Beitragsservice. „Insofern wurde die Zielsetzung des Meldedatenabgleichs, für Beitragsgerechtigkeit zu sorgen, erreicht.“

Neben der Durchführung des bundesweiten Meldedatenabgleichs war die Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 18. Juli 2018 eine der zentralen Herausforderungen des Beitragsservice im Berichtsjahr. Das Gericht hat den Rundfunkbeitrag grundsätzlich für verfassungsgemäß erklärt. Gleichwohl legte es fest, dass bis zur Neuregelung durch den Gesetzgeber und ab dem Tag der Urteilsverkündung diejenigen Personen auf Antrag von der Rundfunkbeitragspflicht für ihre Nebenwohnung zu befreien sind, die bereits nachweislich den Rundfunkbeitrag für ihre Hauptwohnung zahlen.
Da der Beitragsservice bis dato keine Informationen zu Nebenwohnungen erfasst und gespeichert hatte, bestand nach dem Urteil die dringlichste Aufgabe darin, Systeme und Prozesse entsprechend neu zu gestalten.
[…]

Weiterlesen auf:
http://www.neue-ard-forum.de/jahresbericht-beitragsservice-2018-ard-und-zdf-nehmen-wieder-mehr-geld-ein/

siehe auch:
Beitragsservice veröffentlicht Jahresbericht 2018
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31553.0.html

Danke an User "drone" für den Hinweis


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