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Dauerthema Rundfunkreform: Länderchefs können sich erneut nicht einigen

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ChrisLPZ:
medienkorrespondenz.de, 29.03.2019

Vertagen statt entscheiden
Dauerthema Rundfunkreform:
Länderchefs können sich erneut nicht einigen
Von Volker Nünning


--- Zitat ---Die Ministerpräsidenten der Länder haben erneut eine Grundsatzentscheidung darüber vertagt, ob das bisherige Auftrags- und Finanzierungsmodell von ARD, ZDF und Deutschlandradio geändert werden soll. Bei ihrem Treffen am 21. März in Berlin beschlossen die 16 Regierungschefs, „dass geprüft werden soll, ob ab dem 1. Januar 2023 der Rundfunkbeitrag mittels eines Index angepasst werden soll“. Das erklärte Malu Dreyer (SPD), die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen. Die Kopplung des Rundfunkbeitrags an einen Index bedeutet, dass der Beitrag künftig beispielsweise in Höhe der jährlichen Inflationsrate regelmäßig angepasst werden könnte. […]

Indexbasiertes Beitragsmodell
[…]
Rücksichtnahme auf die FDP
[…]
Die künftige Rolle der KEF
[…]
Länder unter Zeitdruck
[…]
Weitere Sparforderungen aus der Politik
[…]

--- Ende Zitat ---

Weiterlesen auf:
https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/vertagen-statt-entscheiden.html

faust:
... ich würde nicht direkt sagen wollen, dass Zögern ein Zeichen von Souveränität oder Stärke ist, das ist gut so ...

Kurt:
Schätze eher dass das so lange dauert weil noch nicht alle für die Indexierung "weichgeklopft" sind: das wird jetzt hinter verschlossenen Türen geschehen und beim nächsten Treffen sind sich die 16 Kasper/innen/d plötzlich - oh Wunder - einig dass der Index kommt. Wetten?

Gruß
Kurt

drone:

--- Zitat von: Aus dem Beitrag von Volker Nünning auf medienkorrespondenz.de am 29.03.2019 ---Die Kopplung des Rundfunkbeitrags an einen Index bedeutet, dass der Beitrag künftig beispielsweise in Höhe der jährlichen Inflationsrate regelmäßig angepasst werden könnte.
--- Ende Zitat ---

Da mir bisher keine negative Inflationsrate bekannt ist (EU-seitig ist man um eine Quote von ~2% bemüht), ließe sich das irreführende Wort "angepasst" (3x im Beitrag) auch eindeutiger durch das Wort "erhöht" im Text ersetzen. Klingt ehrlicher, ist aber viel, viel grusliger... :)

(Give me my daily frame...!)

faust:
... primär @Kurt:

Nääh, was ich meine ist:

Es scheint keine "Einheitsfront" mehr zu geben - ich denke, vor einem halben Dutzend Jahren wäre das hier ebenso einstimmig wie kommentarlos "durchgewunken" worden ... Und noch was: Bis 2023 wird (wenn ich recht informiert bin) außer in Bayern und in Hessen ÜBERALL noch mal gewählt  (#) - ich könnte mir guuut vorstellen, dass es ganz ein paar Leute gibt, die heilfroh sind, wenn dieser Kelch im Wahlk(r)ampf an ihnen erstmal vorübergeht  >:D :police: ...

P.S. Inwieweit an dieser Situation auch die Schriftsätze eines Herren  8) aus Berlin, dessen Name mir grade partout nicht einfallen  (#) will, einen Anteil haben, das sei mal schwungvoll dahingestellt -> denn das wissen wir freilich nicht, und das wird uns sicher auch so bald niemand verraten ...

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