Autor Thema: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen  (Gelesen 797 mal)

Offline ChrisLPZ

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Rotenburger Rundschau, 14.03.2019

Rundfunkbeitrag 2019:
Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen

Dass die Deutschen dazu verpflichtet sind, eine allgemeine Rundfunkgebühr zu zahlen, gefällt nicht jedem. Manche wehren sich – mit teils kuriosen Ideen.

jp (a.e. Jasmin Pospiech)

Zitat
Egal, ob Sie einen Fernseher oder PC besitzen oder wirklich das Angebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio nutzen: Sie müssen die einheitliche Rundfunkgebühr zahlen - ob Sie wollen oder nicht. Viele Deutsche sind fassungslos darüber, dass sie seit Januar 2013 dazu verpflichtet sind.

Doch das stimmt nicht ganz. Schließlich sind sozial Schwächere davon entbunden beziehungsweise müssen nicht den vollen Betrag zahlen. Dazu zählen unter anderem Senioren, Arbeitslose, Schwerbehinderte oder auch Asylbewerber. Wer allerdings nicht unter diese Kategorie fällt und aus Prinzip einfach nicht zahlen will, dem droht am Ende, wenn er es darauf ankommen lässt, sogar das Gefängnis. […]

Rundfunkbeitrag nur bargeldlos per Lastschrift oder Überweisung möglich?
[…] Ein Journalist namens Norbert Häring** hatte im Handelsblatt herausgefunden, dass es allerdings doch in manchen Servicestellen des Beitragsservices möglich war, mit Bargeld zu bezahlen - und kündigte seine Einzugsermächtigung.
[…]

Beitragsservice greift bei Rundfunkbeitrag durch: So begründet sie die bargeldlose Zahlung
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.rotenburger-rundschau.de/leben/geld/rundfunkbeitrag-bezahlen-2018-warum-besser-nicht-zr-8716814.html

** Zu Norbert Härings Bargeldprozess siehe auch:
VERHANDLUNG BVerwG Bargeld-Prozess, Mi 27.03.2019, 11 Uhr
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29132.msg182775.html#msg182775


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« Letzte Änderung: 15. März 2019, 20:45 von Bürger »

Offline Zeitungsbezahler

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #1 am: 15. März 2019, 08:53 »
Frau Pospiech!
Gab es heute nichts über Lifestyle, Mode oder Prinzesschens zu berichten, daß Sie einen so grottenschlecht zusammengestoppelten Artikel bei der Redaktion abliefern mußten?

Immer noch nichts gelernt, trotz ewigem Volontariat...


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Offline pjotre

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #2 am: 15. März 2019, 09:14 »
Nicht reden, sondern handeln. Hier eine soeben verschickte Mitteilung.
Übrigens, Ippen-Presse usw., war da nicht was mit Kooperation ARD, ZDF,...?
Schwamm drüber, hier der Text an Frau Prospiech:
(alles anonymisiert nach üblichen Regeln - die Website-Links am Ende aber, weil Forums-Moderatoren es so möchten)
-------------------------------------------------------------------




Bezug:  Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
------------------------------------------------------------------------
An: jasmin.pospiech@...media.de   Absender: ok@uno.....com
Zu: rotenburger-rundschau.de/leben/geld/rundfunkbeitrag-bezahlen-2018-warum-besser-nicht-zr-8716814.html
Bezug: https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30455.msg190782;topicseen#msg190782
=======================================
Auf xing.com fand Absender Pedro Ro..., dass Sie "neue Impulse" suchen. Hier ist einer:

 
Guten Tag, Frau Prospiech,
dies bitte möglichst auch an Kollegen weitergeben, möglichst auch an solche anderer Medien / Zeitungen: Wir haben hier ein Wahrheitsproblem des Journalismus, laut Aktuell-Sprech sogenannte"Fake News" (hier erzeugt durch ARD, ZDF,...).
 
 
1. Dank, dass Sie den Protest gegen die Rundfunkabgabe klar vermerken - aber einer generalisierten Täuschung sind leider auch Sie trotzdem erlegen:
--------------------------------------------------------------
Objektiv falsch - objektiv wahrheitswidrig - also das, wovor ein Journalist sich mit am meisten fürchtet - sich eine "Ente" hat einreden lassen, weil er es nicht besser wissen konnte:
 
Objektiv leider teils sehr wahrheitswidrig ist nämlich:
 
"Schließlich sind sozial Schwächere davon entbunden beziehungsweise müssen nicht den vollen Betrag zahlen. Dazu zählen unter anderem Senioren, Arbeitslose, Schwerbehinderte oder auch Asylbewerber. Wer allerdings nicht unter diese Kategorie fällt und aus Prinzip einfach nicht zahlen will, dem droht am Ende, wenn er es darauf ankommen lässt, sogar das Gefängnis."
 
Dank, den Skandal "Gefängnis" klargestellt zu haben.  Aber dennoch hat leider eine gravierende Informations-Lücke Eingang gefunden; denn: 
 
 
2. Wahr ist vielmehr:
---------------------------------
Wir haben rund 4 Millionen Geringverdiener-Haushalte in Deutschland, die weniger verdienen als die von Ihnen gelisteten Befreiten-Kategorien, die aber trotzdem gezwungen werden, zu zahlen:

Nämlich, weil sie sich weigern, einen "Sozial-Leer-Bescheid" beizubringen. Rund 10 % der Bevölkerung wäre beihilfenberechtigt, hält es aber noch für machbar, nicht um das Geld anderer Leute betteln zu müssen: Mit die Würdigsten im Land.
 
Sie wollen sich deshalb und erst nicht registrieren lassen als "staatliche akkreditierte Arme". Genau das wäre nämlich die Wirkung eines "Sozial-Leer-Bescheids".
Schlimmer noch: Die Rechtslage verbietet sogar zwingend, solche "Sozial-Leer-Bescheide" zu beantragen, wenn man das Geld nicht will: "Anstiftung der Sozialbehörden-Mitarbeiter zur Veruntreuung von Sozialbehörden-Resourcen. 4 Millionen solche Bescheide, das wäre der Zusammenbruch des Sozialbeörden-Systems. Das Gesetz verbietet es mit gutem Grund.   
 
Diese rund 4 Millionen sind laut Gesetz und Bundesverfassungsgericht BVerfG 1 BvR 665/10 - und andere Rechtsgrundlagen - von der Rundfunkabgabe zu befreien unmittelbar durch die ARD-Anstalten, werden es aber nicht.
Darunter etwa 1,5 Millionen alleinerziehende Mütter, geringverdienend als Zugeständnis für das Kindeswohl. Ein Skandal?

 
3. Warum verbreiten Journalisten praktisch durchweg Fehlinformation und nicht diese Wahrheit?
-------------------------------------------------------------------
a) Wie viel Geld erhalten die führenden Nachrichtenagenturen jährlich von ARD, ZDF,... aus der Rundfunkabgabe?
b) Wie viel Geld von denjenigen, die die Auseinandersetzung für die Rechte der 4 Millionen "zu Unrecht Bebeitragten" führen? ("Exakt 0 Euro" dürfte stimmen.)
c) Haben Journalisten jemals von einer der führenden Nachrichtenagenturen Informationen über die Wahrheiten gemäß 2. erhalten?


4. Sie sind, wenn Sie die Zeit zum Lesen fanden, ab heute über die Wahrheit informiert.
--------------------------------------------------------------------------------
Bitte bei geeigneten Gelegenheiten an Kollegen verbreiten - zwecks Hemmung der generalisierten "ARD Fake-News" über die edlen "sozialen" "öffentlich-rechtlichen" ARD, ZDF.
 
Sie arbeiten für ein "nicht öffentlich-rechtliches" Presseorgan. Ist Ihre Arbeit deshalb etwa weniger "edel" als die der "Öffentlich-Rechtlichen"? Schon die Bezeichnung "die Öffentlich-Rechtlichen" ist in hier bestehender Meinung politische Propaganda, ist generalisiert erfolgreiche Gehirn-Manipulation: "die besonders Edlen", weil ja "staatlich". Wer dank Gesetz eine üppige Finanzkasse hat, ist ein Staatsunternehmen per Definition. Diese werden von hier generalisiert nur bezeichnet als "ARD, ZDF,..."
oder auch als "Staatskanzlei-Fernsehen".

Trifft es zu, dass die "bei den Edlen" arbeitenden "mittelbar staatlichen" Journalisten-Kollegen auf Grundlage des nicht-freiheitlichen staatlichen Zwangsinkassos rund 50 bis 100 % mehr erhalten als Journalisten vergleichbarer Qualifikation beim freiheitlichen völlig staatsfreien Journalismus?
 
 
5. Zur vertiefenden Information könnten Sie Ihren Lesern vielleicht einmal die Gegenseite näher bringen?
-----------------------------------------------------------------------------
Dann bitte ausnahmsweise mit Links, damit das Informationen-Verbreitungs-Monopol gegen-kompensiert wird. Ich weiß, das verstößt gegen gängige Spielregeln; aber eine "Quellenangabe" der einzigen existierenden Informationsquellen ist vielleicht eine geeignete Lösung? - Und zwar:

...//un.....org/pev-amenu-de.htm
Siehe dort insbesondere die Mittelspalte "Frontbericht" bezüglich der Probleme gemäß oben 2.. 
 
...//volx....org/de/node/166
Ganz neue Plattform seit März 2019 für den Bürgerwiderstand gegen Rechtsmängel der Monopol-Finanzierung der staatsnahen und also nicht medien-freiheitlichen Fernseh-Medien ARD, ZDF,...
Hier wäre auch der journalistische Bonus der "Aktualität" gegeben.

("Nur die Website-Namen" genügt nicht. Es sind 3-sprachige Websites EN FR DE (auf Servern in den USA).)
 
Mit freundlichem Gruß vom Koordinator
und E-Buch-Autor Pedro Ro...
 - E-Bücher: ...tp://uno....org/pev-ebks-de.htm
 ok@un....com oder glo...@gmx.net
 Tel. 030 - 34 ...



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Offline drboe

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #3 am: 15. März 2019, 09:30 »
Meine Güte, ist das ein grottenschlechter Artikel. Der "Journalist namens Norbert Häring" hatte gar nichts heraus gefunden, schon gar nicht "im Handelsblatt" - falsche Satzstellung, er arbeitet da - sondern kämpft für Bargeld. Er will den sogn. Rundfunkbeitrag durchaus zahlen, hat das durch Hinterlegung bei Gericht sogar bereits getan, aber eben mit Bargeld. Dies vor allem, weil er sich für den Erhalt von Bargeld einsetzt, was bedeutet, dass man es auch benutzen muss, und um darauf hinzuweisen, was passiert, wenn Bargeld abgeschafft wird. Zu diesem Thema hat er u. a. ein Buch geschrieben.

Klickt man nun ganz unten auf den blauen Text "Lesen Sie auch, wie Sie dennoch ganz einfach bis zu 630 Euro Rundfunkbeitrag zurückbekommen können.", so kommt man zu einem weiteren miesen Artikel, in dem steht u. a.:

Zitat
Dabei spielt allerdings keine Rolle, wie viele Personen im Haushalt
leben oder ob Fernseher, PC oder Radio da sind – der monatliche
Beitrag von 18,50 Euro
bleibt immer gleich.
Quelle: https://www.rotenburger-rundschau.de/geld/rundfunkbeitrag-2017-bekommen-euro-zurueck-zr-8581845.html

(Nebenbei: kein Logo. Das hier mehrfach zu zeigen, so viel Ehre muss man diesem Schmierblatt nicht geben!)

Haushalt: falsch! Beitragshöhe: falsch!

Oder weiß die Rotenburger Rundschau mehr als wir? Nein, natürlich nicht! Sie beschäftigt einfach nur ***, die sich für Journalisten halten, extrem schlecht formulieren, wilde Spekulationen als Tatsachen verbreiten, keine Ahnung von der Materie haben, über die sie schreiben und noch dazu nicht in der Lage sind, ein paar Zeilen auf inhaltliche Richtigkeit zu prüfen.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 15. März 2019, 20:49 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline pjotre

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #4 am: 15. März 2019, 09:52 »
Gerade Nachtrag zur E-Mail verschickt:
----------------------------


NACHTRAG:
-----------------------
Abweichend von Ihrem Artikel gilt:
"Senioren" sind NICHT befreit. Auch "Rentner" nicht.
(In Frankreich und in einigen andern Ländern übrigens befreit.)
In Deutschland sind Rentner mit Niedrigeinkommen die Hauptkategorie der zu Unrecht "Bebeitragten" neben der anderen Hauptkategorie der "alleinerziehenden geringverdienenden Mütter".
==== Ende des Nachtrags. =======




Unter uns gesagt: Ein Forum ist üblicherweise eine "Resonanzkiste".
----------------------------------------------------------------
o.k. --- aber:   "Wiltu Welt wandeln, muttu handeln!"


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Offline Philosoph

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #5 am: 15. März 2019, 12:56 »
Zitat
Zitat aus dem Eingangsbeitrag:

Doch das stimmt nicht ganz. Schließlich sind sozial Schwächere davon entbunden beziehungsweise müssen nicht den vollen Betrag zahlen.1 Dazu zählen unter anderem Senioren, Arbeitslose, Schwerbehinderte oder auch Asylbewerber.

1 Diese (falsche) Aussage findet sich im "Framing Manual" auf Seite 59 f.
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf
Ebenso
Zitat
Dr. Susanne Pfab: Gute Gründe für den Rundfunkbeitrag. Kolumne, 05.03.2018:

Weil nur durch den Beitrag von jedem ein Gut für alle entstehen kann. Es ist ein Grundprinzip unserer Gemeinschaft: Überall dort, wo es die Kraft und die Ressourcen des Einzelnen übersteigt, wichtige Grundlagen des eigenen und des gemeinschaftlichen Wohlergehens alleine zu organisieren, sorgen wir gemeinsam für verlässliche Strukturen. Dies gilt für Bibliotheken, Schwimmbäder, Kitas, aber auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der dazu da ist, sicherzustellen, dass alle Menschen freien Zugang zu Angeboten aus Information, Bildung, Wissen, Unterhaltung und Kultur haben - auch die Menschen, die sich eine finanzielle Beteiligung nicht leisten können und daher vom Beitrag befreit sind.

https://www.br.de/unternehmen/service/rundfunkbeitrag/kolumne-ard-generalsekretaerin-pfab-rundfunkbeitrag-100.html
Hervorhebung nicht original.
Genau diese Menschen werden vielfach gerade nicht befreit!
Es ist schon erstaunlich, wie Unternehmen, deren Wert doch darin liegen soll, umfassend und meinungsbildend zu informieren, ausgerechnet solche Informationen, die ihnen auch noch direkt vorliegen sollten, nicht ordentlich veröffentlichen können.


Und ich bin ja wirklich nicht für Zensur, aber dennoch möchte ich die Frage in den Raum werfen, warum
Jasmin Pospiech2, die ihre Ignoranz und Unwissenheit nun schon mehrfach unter Beweis gestellt hat, noch immer Artikel zu diesem Thema schreiben darf. Das ist eine Peinlichkeit für die Zeitungen, in denen solche unseriösen und falsch recherchierten Artikel veröffentlicht werden.

2Eine kleine Sammlung findet sich im Thread
So werden jetzt "GEZ"-Verweigerer entlarvt und zur Kasse gebeten
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25546.msg161277.html#msg161277


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« Letzte Änderung: 15. März 2019, 20:51 von Bürger »
Bayern

Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

BVerwG zu VA: B. v. 30.8.2006, 10 B 38.06; U. v. 23.8.2011, 9 C 2.11.

Offline pjotre

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #6 am: 15. März 2019, 13:24 »
Gehört das nicht zu den Ippen-Medien, München...?
War da nicht was, dass die mittelbar an der Rundfunkabgabe teilhaben?
Aber nein, da muss ich mich irren, ist ja gesetzlich unzulässig.


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Offline drone

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #7 am: 15. März 2019, 15:29 »
Merkt eigentlich niemand hier, dass sämtliche Artikel von Frau Pospiech (man aktiviere diesbezüglich die Forumssuche) lediglich dem Zweck dienen, die "freiwillige" Zahlungsmoral beim RF-Beitrag "positiv" zu fördern? Also nichts anderes sind, als bezahlte Werbung (ja von wem denn eigentlich bezahlt?) für den örR?

Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass das "Geschreibsel" Ausgeburt einer AI des örR ist, das über diverse "Zentralredaktionen" (und auch hier hilft die Forumssuche) durch einfaches Lesen in Bürgers Hirn - in Form von permanenter Repetition - gemeißelt werden soll. Und alles mit Ünterstützung von verantwortlichen "Redakteuren" etc., blablabla...

Mir ist's mittlerweile zu blöd, den "Inhalt" ihrer "Artikel" in irgendeiner Weise zu kommentieren, denn "Werbung" erübrigt sich jeglichen Kommentars. Das Gleiche gilt für Verbraucherzentralen, die sie sich (auftragsgemäß) mit dogmatischer "Werbung" für den Staatsverwaltungsfunk beschäftigen.

(Oder sind wir schon so abgestumpft, dass wir über jedes Stöckchen springen, dass die "freie" Presse uns da hinhält, um uns wertvoller Lebenszeit mittels Nichtigkeiten zu berauben...?)


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Offline pjotre

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #8 am: 15. März 2019, 15:47 »
Zitat
Merkt eigentlich niemand hier, dass sämtliche Artikel von Frau Pospiech (man aktiviere diesbezüglich die Forumssuche) lediglich dem Zweck dienen, die "freiwillige" Zahlungsmoral beim RF-Beitrag "positiv" zu fördern? Also nichts anderes sind, als bezahlte Werbung (ja von wem denn eigentlich bezahlt?) für den örR?

Aber ist ja klar. Ich tue aber in der Mail so, als ob ich das nicht gemerkt hätte... Mal sehen, was sie zukünftig textet, seit sie die Wahrheit mitgeteilt erhielt... Capito?


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Offline ChrisLPZ

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #9 am: 15. März 2019, 16:02 »
Merkur, 02.08.2018

Verleger Dirk Ippen:
„Es muss die Wahrheit sein, worüber Medien berichten“

Zitat
„Lügenpresse“, „Fake-News“ und die Verantwortung der sozialen Medien - Merkur.de sprach mit dem Verleger und Herausgeber des Münchner Merkur Dirk Ippen.
Das Thema „Lügenpresse“ sorgt immer wieder für Diskussionen. Wir möchten mit unseren Leserinnen und Lesern im MerkurBlog darüber reden und konkret die Frage in den Raum stellen: „Fühlen Sie sich von der Presse falsch informiert?“

Dr. Dirk Ippen: Ich bin seit fünfzig Jahren Herausgeber von Tageszeitungen. Das Allerwichtigste ist immer noch: Es muss die Wahrheit sein, worüber wir berichten. Davon hängt das Schicksal einer Zeitung ab. Der Begriff Lügenpresse trifft mich als Verleger traditioneller Titel daher überhaupt nicht. […]
https://www.merkur.de/ueber-uns/merkurblog/dirk-ippen-ueber-luegenpresse-medien-donald-trump-afd-und-csu-9385326.html


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Offline ellifh

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #10 am: 15. März 2019, 16:14 »
Prospiech als williges Handlangerchen, die das schreibt, was sie vorgekaut bekommt. Schließlich hat sie ihre Dienstanweisungen, nach denen sie handeln muss, die Jasmin. So bl... kann doch kein Mensch sein. Und dieser Name erscheint andauernd in der sogenannten „Presse“.
Schließe mich @drone vollumfänglich an |-


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                                                Curt Goetz

Offline drboe

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #11 am: 15. März 2019, 18:12 »
Das sehe ich ganz anders. Wir schreiben hier im Internet, wie auch die Journalismus-Simulation Pospiech. Inhalte des Internets werden von Suchmaschinen indiziert. Würde nun nur der Schwachsinn der Pospiechs dieser Welt darin zu finden sein, eine ziemlich große Zahl von Menschen würden den für bare Münze nehmen, da ihnen Richtiges wegen Zurückhaltung der Gegenpositionen nicht mehr begegnen kann. Damit Unsinn nicht die ganze Welt regiert, muss man ihn als solchen kenntlich machen und widersprechen. Wenn es sein muss auch immer wieder.

M. Boettcher


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Offline Spark

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #12 am: 15. März 2019, 19:30 »
Zitat Jay Pi:
Zitat
Dass die Deutschen dazu verpflichtet sind, eine allgemeine Rundfunkgebühr zu zahlen, gefällt nicht jedem.
Zitat
Die Frau, die vor fünf Jahren ihren Wohnsitz von Aachen nach Münster verlagerte, traf der Schlag, als sie kürzlich Post vom Beitragsservice der GEZ bekam.
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30454.msg190854

Das zweite Zitat ist zwar jetzt nicht von Jay Pi, aber es schwimmt auf gleicher Höhe.
Daher hat Herr Ippen schon recht, wenn er sagt, dass der Begriff Lügenpresse nicht trifft.
Der Begriff "Dummpresse" scheint da eher angebracht.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline Frühlingserwachen

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Re: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen
« Antwort #13 am: 15. März 2019, 20:30 »
In Ergänzung zu @pjotre ging folgende Mail an die Redaktionsleitung der Rotenburger Rundschau.

Zitat
Sehr geehrter Herr......

Zum Artikel,

Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen

Ihr Artikel in der Rotenburger Rundschau vom 14.3.2019 ist unvollständig und irreführend, und wird vom mir deshalb wie folgt korrigiert. Ich bitte Sie hiermit,  für Ihre Zeitung schreibende Journalisten darauf hinzuweisen, sich mit dem Rundfunkbeitragsthema besser vertraut zu machen, dass solche Halbwahrheiten nicht in die Welt gesetzt werden. Es reicht schon wenn der öffentlich rechtl. Rundfunk nur die halbe Wahrheit berichtet. Dann sollten wenigstens die Tageszeitungen mit gutem Beispiel dies tun, und die zweite Hälfte mit der Richtigkeit ergänzen.

Eine Ermäßigung auf ein Drittel des Beitrags (früher vollständige Befreiung) können schwerbehinderte Menschen unter folgenden Voraussetzungen erhalten.

·       Menschen mit einem andauernden Grad der Behinderung von mindestens 80, die wegen ihres Leidens dauerhaft nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können und denen das Merkzeichen "RF" zuerkannt wurde

·       Blinde Menschen mit Merkzeichen "RF"

·       Dauerhaft sehbehinderte Menschen mit einem Grad der Sehbehinderung von mindestens 60, denen das Merkzeichen "RF" zuerkannt wurde

·       Gehörlose sowie hörgeschädigte Menschen, denen eine ausreichende Verständigung über das Gehör auch mit Hörhilfen nicht möglich ist und denen das Merkzeichen "RF" zuerkannt wurde


Ich bitte Sie, den Artikel vervollständigt nochmal zu drucken.

Gruß
Werde über die Antwort berichten.

Bei der SHZ hatten wir vor einigen Monaten, fast genau den gleichen Fall. Auf meine Einlassung wurde dann der Bericht korrigiert. Allerdings nur in der Onlin-Ausgabe.

Statt im Forum euch müde zu schreiben, richtet die Energie nach außen, an die verantwortlichen Stellen. Dort muss es krachen. Hat dies einer außer pjotre und mir getan???


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« Letzte Änderung: 15. März 2019, 20:54 von Bürger »

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