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Autor Thema: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“  (Gelesen 3138 mal)

Uwe

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Höherer Rundfunkbeitrag
„Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“

neuer/ geänderter Titel
Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 17,98 Euro?
„In unserem Bundesland wäre das eine Schallmauer“
Rainer Robra sieht als Kulturminister von Sachsen-Anhalt ein klares Limit für die Höhe des Rundfunkbeitrags.
Ein Interview. JOACHIM HUBER


Quelle: Tagesspiegel 28.02.2019 Von Joachim Huber

Zitat
Was ARD, ZDF und Deutschlandradio von 2021 an kosten sollen. Gespräch mit Rainer Robra. 

[…] Herr Robra, die Äußerungen nach dem vergangenen Treffen der Ministerpräsidenten mit den Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender klangen optimistisch. Konstruktiv sei das Gespräch gewesen. Was ist damit gemeint?

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben weitere Sparanstrengungen bei den Anstalten angemahnt, die Intendanten umgekehrt auf bisher Geleistetes hingewiesen. Konstruktiv war sicher auch die Verständigung auf den Stellenwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer sich immer weiter fragmentierenden Medienwelt. Dies heißt dann auch, dass die Sender den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts folgen, sprich ein Profil ihrer Angebote entwickeln, das nicht marktwirtschaftlichen Anreizen folgt, sondern zu einer inhaltlichen Vielfalt beiträgt, die allein über den freien Markt nicht gewährleistet werden kann. Im Kreis der Länder ist man sich darüber einig, dass eine Profilschärfung des Auftrags vorgenommen werden soll.

[…] Ist das Indexmodell für die künftige Finanzierung damit vom Tisch?

Im Gegenteil. In der Rundfunkkommission wächst die Bereitschaft dazu, dass die Anpassung des Rundfunkbeitrages qua KEF-Verfahren zwei Jahre, also vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2022, gelten soll. Für die beiden Jahre danach könnte ein Indexmodell greifen. Details sind noch nicht fixiert, ebenso wenig für das künftige Miteinander aus KEF-Procedere und Indexierung.

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/hoeherer-rundfunkbeitrag-nicht-mehr-als-17-98-euro-im-monat/24052662.html


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  • Beiträge: 2.624
  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Der schreibt doch nur ab!

Da wage ich doch einmal eine Prognose dessen, was eine solche "leichte Erhöhung" sein kann: 17,98 € pro Monat.  8)

M. Boettcher


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Ken Je(b)sen, Betreiber von KenFM, soll "politische Entfremdung" betreiben und "unwahre Verschwörungstheorien" verbreiten. Daher beobachtet ihn der sogn. Verfassungsschutz. Würden die "Verschwörungspraktiker" dieses Dienstes ihren Maßstab an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Publikationen von der BILD-Zeitung bis zum Magazin SPIEGEL anlegen, in Deutschland bliebe kein Medium unbeobachtet. So schnell wird in Deutschland zum Staatsfeind, der nicht mit dem Strom schwimmt.

K
  • Beiträge: 2.172
Mir macht das mit dem Index mehr Bauchweh: einmal Index - immer Index!

Und dann ist das Dingens überhaupt nicht mehr zu stoppen.  :-X

Gruß
Kurt


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2022. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 9 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

N
  • Beiträge: 772
Was haben wir nicht schon alles erlebt. Generisch individuelle, abstrakt konkrete Vorteile und jetzt
Zitat
das künftige Miteinander aus KEF-Procedere und Indexierung.
Mich erinnert das an einen grenzenlosen Brexit mit Grenze.

Sinn und Verstand sind bei denen längst verlorenengegangen. Früher war genau das mal die Definition von Fanatismus.


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m
  • Beiträge: 436
Mir macht das mit dem Index mehr Bauchweh: einmal Index - immer Index!
Und dann ist das Dingens überhaupt nicht mehr zu stoppen.  :-X

Ganz genau der Meinung bin ich auch. Das sieht man ja an den Bundestagsgehältern, die an den Index gekoppelt sein sollen.

Ausgangssituation ist immer: Wer schon viel hat, bekommt vom Index auch viel ab. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer.

Und da die Herren der LRA sich ein gutes Polster beim Einkommen und bei der Rente zugelegt haben, wird dieser Personenkreis vom Index immer den Nutzen haben. Die werden immer mehr profitieren im Vergleich zum Otto-Normalbürger der denen Ihren Index und die damit verbundenen höheren Renten bezahlen muss.

Außerdem entfällt mit dem Index-System die notwendige Überprüfung und auch die öffentliche Diskussion.
Die breite Masse der Bevölkerung wird sozusagen Mundtot gemacht und der RF-Beitrag wird immer steigen und steigen.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 02. März 2019, 00:52 von Bürger«

  • Beiträge: 1.334
  • bye offiz nicht "deutsch genug" angek Abschiebung
Was haben wir nicht schon alles erlebt. Generisch individuelle, abstrakt konkrete Vorteile und jetzt
Zitat
das künftige Miteinander aus KEF-Procedere und Indexierung.
... Sinn und Verstand sind bei denen längst verlorenen gegangen.

Ja, diese schizophrene Aussage von diesem Rainer Robra soll mglw. bedeuten:

"Und wenn der Verbraucherpreisindex einmal nicht so, wie gewünscht, steigen sollte, -
dann kann der "Finanzbedarf" ja immer noch durch die "unabhängige" KEF wieder "angepasst" werden.


Markus

( Edit. Aus dem Manual gelernt:
Geldraubplanung = "Finanzbedarfsanmeldung"
Mittäter = "Unabhängige"
wuchern = "anpassen" )


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C
  • Moderator
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Der Titel dieses Tagesspiegel-Artikels wurde inzwischen geändert von
Höherer Rundfunkbeitrag - „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
auf
Erhöhung des Rundfunkbeitrag - „In unserem Bundesland wäre das eine Schallmauer“


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  • ...ceterum censeo, paludem esse siccandam
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Hallo!

Ein bißchen Wischi-Waschi "Profilschärfung des Auftrags". Und was soll "sich immer weiter fragmentierende Medienwelt" heißen -- es hieß bisher doch immer, "Medienkonvergenz" (IMHO das diametrale Gegenstück) würde die Kosten hochtreiben  :o

Ein Punkt, der die Kosten hochtreibt: "über den freien Markt nicht gewährleistet werden kann" -- ganz einfache Mathematik:
Was die Leute nicht interessiert, bringt auch kein Geld, egal wieviel Framing-Pulver man in den Hirnwaschgang schüttet.

Wenn man sich den ÖRR anschaut, gewinnt man eher den Eindruck,
- die von den Intendanten gewünschte Aushebelung der KEF,
- die "über den freien Markt nicht gewährleistet"en Personalkosten,
- die "Postenschieberei" für Parteibuchträger (zB Herr Wilhelm)
- und die "Mafia-ähnlichen" Unternehmensstrukturen zur "Privatisierung" öffentlicher Beitragsgelder
erhöhen die Kosten.

PS: bei "Geleistetes" und "Stellenwert des örR" muß ich immer an "5-Jahres-Plan" und "Einheitsbrei" denken...

PPS: Süddeutsche und Tagesspiegel werden wohl noch einige Zeit Framing-Verstärker bleiben, insofern nichts Neues...


MfG
Michael


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 02. März 2019, 23:45 von Bürger«
- "Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch." - Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
- qui custodiet custodes manipulatores opinionis?
- Schönen Gruß vom saarländischen Dachdecker "Unsern ÖRR in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf"

  • Beiträge: 811
  • Cry for Justice
Liebe Leute, macht euch doch nicht schon im Vorfeld unnötig heiß. Das ist letzten Endes doch auch nur eine Auslotung dessen, was geht und was nicht. Es geht auf gar keinem Fall zurück zu den knapp 18 Euronen.
Dafür sind die siebzehnfuffzig inzwischen schon viel zu sehr eingebrannt. Eine Rolle rückwärts passt da einfach nicht und wird als Verarsche des zuvor Gepredigten aufgefasst. Nö also liebe Edelfunker, entweder mit der eh viel zu vielen Kohle klar kommen oder den satt triefenden Speckgürtel wohl oder übel enger schnallen.. ;D :laugh:


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Schrei nach Gerechtigkeit

 
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