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Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen Februar 2019 => Thema gestartet von: Uwe am 28. Februar 2019, 22:12

Titel: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: Uwe am 28. Februar 2019, 22:12
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Höherer Rundfunkbeitrag
„Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“

neuer/ geänderter Titel
Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 17,98 Euro?
„In unserem Bundesland wäre das eine Schallmauer“
Rainer Robra sieht als Kulturminister von Sachsen-Anhalt ein klares Limit für die Höhe des Rundfunkbeitrags.
Ein Interview. JOACHIM HUBER


Quelle: Tagesspiegel 28.02.2019 Von Joachim Huber

Zitat
Was ARD, ZDF und Deutschlandradio von 2021 an kosten sollen. Gespräch mit Rainer Robra. 

[…] Herr Robra, die Äußerungen nach dem vergangenen Treffen der Ministerpräsidenten mit den Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender klangen optimistisch. Konstruktiv sei das Gespräch gewesen. Was ist damit gemeint?

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben weitere Sparanstrengungen bei den Anstalten angemahnt, die Intendanten umgekehrt auf bisher Geleistetes hingewiesen. Konstruktiv war sicher auch die Verständigung auf den Stellenwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer sich immer weiter fragmentierenden Medienwelt. Dies heißt dann auch, dass die Sender den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts folgen, sprich ein Profil ihrer Angebote entwickeln, das nicht marktwirtschaftlichen Anreizen folgt, sondern zu einer inhaltlichen Vielfalt beiträgt, die allein über den freien Markt nicht gewährleistet werden kann. Im Kreis der Länder ist man sich darüber einig, dass eine Profilschärfung des Auftrags vorgenommen werden soll.

[…] Ist das Indexmodell für die künftige Finanzierung damit vom Tisch?

Im Gegenteil. In der Rundfunkkommission wächst die Bereitschaft dazu, dass die Anpassung des Rundfunkbeitrages qua KEF-Verfahren zwei Jahre, also vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2022, gelten soll. Für die beiden Jahre danach könnte ein Indexmodell greifen. Details sind noch nicht fixiert, ebenso wenig für das künftige Miteinander aus KEF-Procedere und Indexierung.

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/hoeherer-rundfunkbeitrag-nicht-mehr-als-17-98-euro-im-monat/24052662.html (https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/hoeherer-rundfunkbeitrag-nicht-mehr-als-17-98-euro-im-monat/24052662.html)
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: drboe am 28. Februar 2019, 22:50
Der schreibt doch nur ab!

Da wage ich doch einmal eine Prognose dessen, was eine solche "leichte Erhöhung" sein kann: 17,98 € pro Monat.  8)

M. Boettcher
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: Kurt am 28. Februar 2019, 23:06
Mir macht das mit dem Index mehr Bauchweh: einmal Index - immer Index!

Und dann ist das Dingens überhaupt nicht mehr zu stoppen.  :-X

Gruß
Kurt
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: NichtzahlerKa am 28. Februar 2019, 23:07
Was haben wir nicht schon alles erlebt. Generisch individuelle, abstrakt konkrete Vorteile und jetzt
Zitat
das künftige Miteinander aus KEF-Procedere und Indexierung.
Mich erinnert das an einen grenzenlosen Brexit mit Grenze.

Sinn und Verstand sind bei denen längst verlorenengegangen. Früher war genau das mal die Definition von Fanatismus.
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: muuhhhlli am 01. März 2019, 07:28
Mir macht das mit dem Index mehr Bauchweh: einmal Index - immer Index!
Und dann ist das Dingens überhaupt nicht mehr zu stoppen.  :-X

Ganz genau der Meinung bin ich auch. Das sieht man ja an den Bundestagsgehältern, die an den Index gekoppelt sein sollen.

Ausgangssituation ist immer: Wer schon viel hat, bekommt vom Index auch viel ab. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer.

Und da die Herren der LRA sich ein gutes Polster beim Einkommen und bei der Rente zugelegt haben, wird dieser Personenkreis vom Index immer den Nutzen haben. Die werden immer mehr profitieren im Vergleich zum Otto-Normalbürger der denen Ihren Index und die damit verbundenen höheren Renten bezahlen muss.

Außerdem entfällt mit dem Index-System die notwendige Überprüfung und auch die öffentliche Diskussion.
Die breite Masse der Bevölkerung wird sozusagen Mundtot gemacht und der RF-Beitrag wird immer steigen und steigen.
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: unGEZahlt am 01. März 2019, 09:23
Was haben wir nicht schon alles erlebt. Generisch individuelle, abstrakt konkrete Vorteile und jetzt
Zitat
das künftige Miteinander aus KEF-Procedere und Indexierung.
... Sinn und Verstand sind bei denen längst verlorenen gegangen.

Ja, diese schizophrene Aussage von diesem Rainer Robra soll mglw. bedeuten:

"Und wenn der Verbraucherpreisindex einmal nicht so, wie gewünscht, steigen sollte, -
dann kann der "Finanzbedarf" ja immer noch durch die "unabhängige" KEF wieder "angepasst" werden.


Markus

( Edit. Aus dem Manual gelernt:
Geldraubplanung = "Finanzbedarfsanmeldung"
Mittäter = "Unabhängige"
wuchern = "anpassen" )
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: ChrisLPZ am 01. März 2019, 12:41
Der Titel dieses Tagesspiegel-Artikels wurde inzwischen geändert von
Höherer Rundfunkbeitrag - „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
auf
Erhöhung des Rundfunkbeitrag - „In unserem Bundesland wäre das eine Schallmauer“
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: maikl_nait am 02. März 2019, 20:33
Hallo!

Ein bißchen Wischi-Waschi "Profilschärfung des Auftrags". Und was soll "sich immer weiter fragmentierende Medienwelt" heißen -- es hieß bisher doch immer, "Medienkonvergenz" (IMHO das diametrale Gegenstück) würde die Kosten hochtreiben  :o

Ein Punkt, der die Kosten hochtreibt: "über den freien Markt nicht gewährleistet werden kann" -- ganz einfache Mathematik:
Was die Leute nicht interessiert, bringt auch kein Geld, egal wieviel Framing-Pulver man in den Hirnwaschgang schüttet.

Wenn man sich den ÖRR anschaut, gewinnt man eher den Eindruck,
- die von den Intendanten gewünschte Aushebelung der KEF,
- die "über den freien Markt nicht gewährleistet"en Personalkosten,
- die "Postenschieberei" für Parteibuchträger (zB Herr Wilhelm)
- und die "Mafia-ähnlichen" Unternehmensstrukturen zur "Privatisierung" öffentlicher Beitragsgelder
erhöhen die Kosten.

PS: bei "Geleistetes" und "Stellenwert des örR" muß ich immer an "5-Jahres-Plan" und "Einheitsbrei" denken...

PPS: Süddeutsche und Tagesspiegel werden wohl noch einige Zeit Framing-Verstärker bleiben, insofern nichts Neues...


MfG
Michael
Titel: Re: Höherer Rundfunkbeitrag „Nicht mehr als 17,98 Euro im Monat“
Beitrag von: tokiomotel am 02. März 2019, 21:04
Liebe Leute, macht euch doch nicht schon im Vorfeld unnötig heiß. Das ist letzten Endes doch auch nur eine Auslotung dessen, was geht und was nicht. Es geht auf gar keinem Fall zurück zu den knapp 18 Euronen.
Dafür sind die siebzehnfuffzig inzwischen schon viel zu sehr eingebrannt. Eine Rolle rückwärts passt da einfach nicht und wird als Verarsche des zuvor Gepredigten aufgefasst. Nö also liebe Edelfunker, entweder mit der eh viel zu vielen Kohle klar kommen oder den satt triefenden Speckgürtel wohl oder übel enger schnallen.. ;D :laugh: