Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 20976 mal)

Online MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #225 am: 21. Februar 2019, 08:24 »
Ausnahmsweise las ich folgenden presseähnlichen Aufsatz vom ÖRR:
Sendedatum: 20.02.2019 23:20 Uhr - Lesezeit: ca.4 Min.
Framing: ARD-Papier sorgt für Diskussion
von Daniel Bouhs, Timo Robben und Caroline Schmidt
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/Framing-ARD-Papier-sorgt-fuer-Diskussion,framing100.html

Man muss auch den Gegner hören. Ich muss zugeben: es war informativ.

Einige Zitate:

Zitat
[...]In Absprache mit dem Vorsitz beauftragte ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab ein Manual sowie Workshops . Kosten bisher: 120.000 Euro. Der Auftrag umfasst neun Schulungen, vier davon mit insgesamt 160 Teilnehmern fanden bereits statt.

Handbuch polarisiert

Wehling schult seitdem ARD-Mitarbeiter ganz allgemein zu politischem Framing. Als Seminarunterlage legte sie aber auch das "Framing Manual" vor, ein Handbuch, das wiederum den Titel trägt [...]

Die ARD will den Diskussionsprozess in den Workshops fortsetzen und dafür das umstrittene Papier auch weiterhin als Material zur Verfügung stellen, heißt es auf Anfrage von ZAPP. Man werde das Dokument aber künftig "noch deutlicher als das bezeichnen, was es ist: eine Diskussionsgrundlage".

Der Framing-Manual ist leicht verständlich ohne Workshop, ist eine sehr gute praktische Einleitung. Die ARD hat den Framing gelernt, wie kann man jetzt sagen: es ist schlecht, nutzen sie ihn nicht? Und nach der Theorie sei nicht zu framen nicht möglich, also so oder so wird das gemacht, und warum nicht auch in den Nachrichten? Es verbessert ja nur die Kommunikation.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:17 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #226 am: 21. Februar 2019, 09:45 »

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Weser Kurier, 20.02.2019

Kommentar zum ARD-Gutachten
Es ist halt Werbung: Warum die Framing-Diskussion übertrieben ist

Die Aufregung über die Tipps einer Linguistin für die Selbstvermarktung der ARD findet Redakteurin Carolin Henkenberens überzogen. Letztlich ist es Werbung - und die durchzieht unsere Gesellschaft längst.

Von Carolin Henkenberens **

Zitat
Es klingt wie eine Verschwörung: Ein Gutachten gibt der ARD Tipps, wie sie ihr öffentliches Bild durch gezielte Wortwahl und das Unterstreichen ihrer Werte verbessern kann. Deutschlands Boulevard-Blättchen mit den vier Buchstaben titelt: „So will die ARD uns umerziehen“.
Doch letztlich ist die Aufregung reichlich überzogen. „Framing“, das klingt nach einer bösen Manipulation, nach Propaganda oder mindestens einer heftigen Verzerrung der Tatsachen. Aber letztlich ist es nicht mehr und nicht weniger als Werbung in eigener Sache, auch genannt PR oder etwas akademischer: strategische Kommunikation.
Framing steht für das sprachliche Einrahmen der Realität. […]

Weiterlesen auf:
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-es-ist-halt-werbung-warum-die-framingdiskussion-uebertrieben-ist-_arid,1808422.html

Einige Leserkommentare:
Zitat
Respekt-Rente, Gute-Kita-Gesetz, Starke-Familien-Gesetz, Geordnete-Rückkehr-Gesetz.

Nennen wir es doch einmal beim Namen: Dieser Neusprech ist Manipulation, er ist Volksverdummung.

George Orwell (1984) lässt grüßen!

Der Kommentar von Frau Henkenberens verharmlost etwas, das durchaus nicht harmlos sondern brandgefährlich ist und genauso wie Fake-News demokratiezersetzend wirken kann.
Zitat
Der Kommentar beweist einmal mehr in welch bedenklichem Fahrwasser sich der Weser Kurier befindet. Es geht hier nicht um Werbung sondern um Manipulation - dafür sind öffentlich rechtliche Sender nicht gegründet worden. Sie sollen objektiv informieren.
Zitat
Seit wann müssen die Öffentlich-Rechtlichen Werbung für sich machen? Die Einnahmenseite ist bei denen doch immer gesichert.
Sollte einer der Autoren der hier zitierten Leserkommentare etwas gegen die Veröffentlichung seines Statements hier im Forum sein, dies mir bitte kurz per PM mitteilen. Der Kommentar wird dann umgehend gelöscht.

**Carolin Henkenberens
Zitat
Jahrgang 1989, hat ein Faible für den Nahen Osten. Studiert deshalb Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, zuvor Politik in Bremen und Haifa. Ihr Fazit: Weihnachten in Bethlehem klingt romantischer als es ist. Hospitanzen unter anderem beim Tagesspiegel in Berlin, der FAZ, NDR Online und beim HR-Fernsehen. Arbeitet neben dem Studium bei FAZ.NET.
https://bundeswehr.journalistenschule-ifp.de/autoren/

Siehe auch:
Schmusekurs an der Weser: ARD-Anstalt Radio Bremen schenkt Weser-Kurier Video-Inhalte
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25873.0


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« Letzte Änderung: 21. Februar 2019, 10:01 von ChrisLPZ »

Offline volkuhl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #227 am: 21. Februar 2019, 09:59 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/weser_kurier.jpg

Weser Kurier, 20.02.2019

Umgang mit Framing-Papier bei Radio Bremen unklar
Ein Gutachten schlägt vor, wie die öffentlich-rechtlichen ARD-Sender künftig über sich selbst sprechen sollten. Daran gibt es viel Kritik. Bei Radio Bremen wurde das Papier nicht an alle Mitarbeiter verteilt.

Von Carolin Henkenberens **

Zitat
Wie Radio Bremen mit dem seit Tagen diskutierten ARD-Papier zum „Framing“ umgeht, ist noch nicht geklärt. Das sagte die Vorsitzende des Personalrats, Anke Sommer, auf Nachfrage des Weser-Kurier. Der Intendant von Radio Bremen, Jan Metzger, verwies zunächst auf die Stellungnahme der ARD-Generalsekretärin. Susanne Pfab hatte zuvor klargestellt, das Papier sei lediglich als „Denkanstoß“ und „Diskussionsgrundlage“ gedacht – trotz des missverständlichen Titels. „Es handelt sich ausdrücklich weder um eine neue Kommunikationsstrategie noch um eine Sprach- oder gar Handlungsanweisung an die Mitarbeitenden, sondern um Vorschläge aus sprachwissenschaftlicher Sicht.“
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-umgang-mit-framingpapier-bei-radio-bremen-unklar-_arid,1808389.html

** Carolin Henkenberens
Zitat
Jahrgang 1989, hat ein Faible für den Nahen Osten. Studiert deshalb Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, zuvor Politik in Bremen und Haifa. Ihr Fazit: Weihnachten in Bethlehem klingt romantischer als es ist. Hospitanzen unter anderem beim Tagesspiegel in Berlin, der FAZ, NDR Online und beim HR-Fernsehen. Arbeitet neben dem Studium bei FAZ.NET.
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-Edit "ChrisLPZ":
Info zur Autorin eingefügt


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:22 von Bürger »
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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #228 am: 21. Februar 2019, 11:13 »
Aus obigem Aufsatz des Weser Kuriers:
Umgang mit Framing-Papier bei Radio Bremen unklar
Ein Gutachten schlägt vor, wie die öffentlich-rechtlichen ARD-Sender künftig über sich selbst sprechen sollten. Daran gibt es viel Kritik. Bei Radio Bremen wurde das Papier nicht an alle Mitarbeiter verteilt.
[...]
Weiterlesen auf:
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-umgang-mit-framingpapier-bei-radio-bremen-unklar-_arid,1808389.html

Zitat
[...] Es habe auch noch keine Veranstaltung zum dem Thema bei Radio Bremen gegeben. Dem Vernehmen nach gibt es allerdings Überlegungen, dass interessierten Mitarbeitern in diesem Jahr von Elisabeth Wehling der Begriff des Framings erklärt werde.
Für eine Veranstaltung zum Begriff des Framing zeigte Sommer sich offen.***
„Eine solche Veranstaltung, bei der es darum geht, was man als Radio-Bremen-Mitarbeiter antworten kann, wenn man von Gegnern der Öffentlich-Rechtlichen angesprochen wird, ist eigentlich ein schönes Angebot des Arbeitgebers“, findet Sommer. „Das ist aus meiner Sicht tatsächlich ein Problem. Dass man sich teilweise gar nicht mehr traut zu sagen, wo man arbeitet. Heutzutage kommt oft die Frage: Wofür zahle ich eigentlich die Rundfunkgebühr?“, sagte die Personalratsvorsitzende. [...]
***Edit "Bürger": zwischenzeitlich augenscheinlich geänderte Passage im Artikel

Sie brauchen das Framing-Manual und die Workshops, um die Antwort auf die Frage zu lernen, wozu wir ihnen den Rundfunkbeitrag zahlen müssen.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:27 von Bürger »

Online MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #229 am: 21. Februar 2019, 11:33 »
Aus
Teure Moral-Fibel - ARD zahlte 120.000 Euro für Framing-Manual
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30222.msg189304.html#msg189304
Ich gehe daher davon aus, daß das (Workshops) schon länger läuft, und das Framing-Manual (nach derzeitigem Stand) nur ein erstes "Papier gewordenes" Zwischenergebnis darstellt.

Allein die Apologeten dieses Framing-Manuals, die uns erzählen, Framing sei ja so normal, jeder tue es, lassen vermuten: (1) Framing wird schon vor Frau Wehlings Workshops im ÖRR betrieben, (2) er wird nicht nur zur Selbstdarstellung betrieben.

Wenn Framing so normal ist, desto wichtiger ist die Informationsfreiheit, auch die negative, darunter aus Gewissensgründen eine Quelle nicht finanzieren zu müssen. In meinem Befreiungsantrag schrieb ich:
Zitat
Rundfunkkonsum lehne ich unabhängig vom Inhalt der Programme ab. Im Gegensatz zur Presse, deren Sätze man langsam lesen und wieder lesen kann, fließen beim Rundfunk Ton und Bild schneller, als man sie kritisch wahrnehmen kann: es bleibt am Ende nur, was sich absetzt, was in der Regel mit selektierten Bildern und sensationalistischem Sprachton suggeriert wird. Ich habe nicht die Absicht, Rundfunk zu konsumieren, ohne es Ihnen rechtzeitig mitzuteilen.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:27 von Bürger »

Offline volkuhl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #230 am: 21. Februar 2019, 12:28 »
Sie brauchen das Framing-Manual und die Workshops, um die Antwort auf die Frage zu lernen, wozu wir ihnen den Rundfunkbeitrag zahlen müssen.

Wenn Tante Hilde, deren Rente 22,83€ über dem Existenzminimum liegt, einen Öffrech-Mitarbeiter fragt, warum sie die exorbitanten Zusatzrenten der Öffrech-Mitarbeiter finanzieren muss und was daran "solidarisch" oder "demokratie-essentiell" sein soll, würde mir auch keine vernünftige Antwort einfallen. Dafür bräuchte ich auch mindestens einen Framing-Workshop (der ja sowieso von Tante Hilde finanziert wird).
Wenn jemand Tante Hilde auch noch erzählen würde, dass SIE für die Beiträge der "Befreiten" aufkommen muss, statt z.B. der (Achtung! Gegenframing!) "Arbeitslosenagentur" und sie das kritisch hinterfragt, dann kann sie doch nur eine rechte Populistin sein. (Den Verdacht hatte ich schon, seit sie ihren Fernseher entsorgt hat und ihren Enkeln Geschichten vorliest.)


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:28 von Bürger »
Bremische Verfassung:
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Offline Nichtgucker

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #231 am: 21. Februar 2019, 12:40 »
Sie brauchen das Framing-Manual und die Workshops, um die Antwort auf die Frage zu lernen, wozu wir ihnen den Rundfunkbeitrag zahlen müssen.

Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass der ÖRR bestimmte Begriffe wie "Zwangsbeitrag" in seiner Kommunikation vermeiden will und sich positiv darstellen möchten. Dazu hätte es aber nur eines DIN-A4 Blattes bedurft, in dem den Mitarbeitern genannt wird, welche Begriffe nicht vom ÖRR selbst verwandt werden sollen und welche Worte stattdessen benutzt werden können.

Das vorliegende Framing-Manual ist dagegen eine politische Indoktrinationsanweisung, die weit über die Kommunikationsregelung im Beitragsverfahren hinausgeht. Es wird von "Werten der ARD" gesprochen. Damit wird deutlich, dass die ARD ein politisches Weltbild vermitteln soll und der ÖRR somit ein Tendenzmedium ist - genauso wie es z.B. der Axel Springer Verlag in bestimmten Punkten auch ist. Der Unterschied ist allerdings, dass niemand die Bild-Zeitung zwangsweise finanzieren muss, weil ihre Existenz zu seinem Vorteil gereichen soll. Der besondere, beitragspflichtige Vorteil des ÖRR soll ja nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes gerade darin liegen, dass:


BVerfG, Urteil des Ersten Senats vom 18. Juli 2018
- 1 BvR 1675/16 - Rn. (1-157),

http://www.bverfg.de/e/rs20180718_1bvr167516.html
Rn 79 / 80 / 81
Zitat
Allein der Umstand eines verbreiterten Angebots privaten Rundfunks und einer Anbietervielfalt führt für sich noch nicht zu Qualität und Vielfalt im Rundfunk. [...]

Angesichts dieser Entwicklung wächst die Bedeutung der dem beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk obliegenden Aufgabe, durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen, die Fakten und Meinungen auseinanderhalten, die Wirklichkeit nicht verzerrt darzustellen und das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu rücken, vielmehr ein vielfaltssicherndes und Orientierungshilfe bietendes Gegengewicht zu bilden. [...]

In der Möglichkeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dieser Funktion zu nutzen, liegt der die Erhebung des Rundfunkbeitrags rechtfertigende individuelle Vorteil.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:31 von Bürger »

Offline marx

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #232 am: 21. Februar 2019, 12:46 »
**Carolin Henkenberens
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Jahrgang 1989, hat ein Faible für den Nahen Osten. Studiert deshalb Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, zuvor Politik in Bremen und Haifa. Ihr Fazit: Weihnachten in Bethlehem klingt romantischer als es ist. Hospitanzen unter anderem beim Tagesspiegel in Berlin, der FAZ, NDR Online und beim HR-Fernsehen. Arbeitet neben dem Studium bei FAZ.NET.
https://bundeswehr.journalistenschule-ifp.de/autoren/

Ich wußte gar nicht, dass die kath. Kirche eine Journalistenschule betreibt. Das muss ich ja erst einmal sacken lassen.

Katholische Journalistenschule ifp
de.wikipedia.org/wiki/Katholische_Journalistenschule_ifp




Unser Pla­gi­a­tor, Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg (dessen Doktorgrad von der Uni Bayreuth am 23. Februar 2011 aberkannt wurde), setzte die Wehrpflicht im Jahre 2010 aus - offenbar ein weitreichender Einschnitt.

HEIMATFRONTEN
Ein ifp-Dossier

Die Wehrpflicht ist abgeschafft, das Motiv vom Bürger in Uniform verblasst:
Deutschland entfremdet sich von seiner Truppe – jetzt muss die Bundeswehr um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen.


Ist das noch die Arbeit einer kleinen PR-Agentur oder schon großer Journalismus?


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LES GILETS JAUNES TRIOMPHERONT

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Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #233 am: 21. Februar 2019, 14:36 »

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Übermedien, 19.02.2019

FRAMING-GUTACHTEN FÜR DIE ARD
Eine absurde Debatte um ein misslungenes Papier


En Kommentar von Stefan Niggemeier

Zitat
Gut, dann reden wir über Framing und die ARD und den Versuch, durch den kontinuierlichen Gebrauch von irreführenden Wörtern die Diskussion zu manipulieren und einseitig zu beeinflussen. Reden wir also, zum Beispiel, über die Buchstaben GEZ.
Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Medien wie die „Bild“-Zeitung können nicht aufhören, von der GEZ zu reden. Sie sind unbeirrt davon, dass es diese Behörde seit über sechs Jahren nicht mehr gibt und dass Begriffe wie „GEZ-Gebühren“ („Gebühreneinzugszentralengebühren“?) immer schon Unsinn waren. Sie skandalisieren trotzdem jede Entscheidung, die irgendwie mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seiner Finanzierung zu tun hat, dadurch, dass sie „GEZ“ groß in der Überschrift unterbringen.
Es ist nicht spitzfindig, darauf hinzuweisen, dass die entsprechende Einrichtung inzwischen „Beitragsservice“ heißt, denn dahinter verbirgt sich nicht nur die Umlackierung einer ungeliebten Behörde. Durch die Umstellung der Rundfunkfinanzierung ist eine wesentliche Ursache dafür entfallen, dass die GEZ so verhasst war: das Ausschnüffeln von Wohnungen, um herauszufinden, ob jemand ein Empfangsgerät hat. […]

[Offenlegung: Ich habe eine wöchentliche Radiokolumne auf Radio Eins vom rbb, der zur ARD gehört.]

Weiterlesen auf:
https://uebermedien.de/35836/eine-absurde-debatte-um-ein-misslungenes-papier/

Anmerkung:
Lesenswert auch die Debatte in den Leserkommentaren, die vor "örR-Arroganz" und "örR-Verblendung" nur so strotzt.



Weitere Pressemeldungen zum Thema:

Die Welt (Welt+ Abo)
Kritik von Wissenschaftlern
„Medien und Politik fallen reihenweise auf Framing herein“

Von Matthias Heine
https://www.welt.de/kultur/plus189106591/ARD-Framing-Medien-und-Politik-fallen-reihenweise-herein.html

Westfalen Blatt
Das »Framing Manual« – Was es mit dem umstrittenen Gutachten auf sich hat - Ein Sprachkurs für die ARD
Von Thomas Hochstätter
https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/3663259-Das-Framing-Manual-Was-es-mit-dem-umstrittenen-Gutachten-auf-sich-hat-Ein-Sprachkurs-fuer-die-ARD

Meedia
Gib den Trollen Zunder: Wie die ARD die Debatte um das “Framing-Manual” anheizt, ohne es zu merken
Von Stefan Winterbauer
https://meedia.de/2019/02/20/gib-den-trollen-zunder-wie-die-ard-die-debatte-um-das-framing-manual-anheizt-ohne-es-zu-merken/

Süddeutsche Zeitung
Framing-Debatte - Warum wir eine Ethik der Metapher brauchen
Gastbeitrag von Henning Lobin (Direktor des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim)
https://www.sueddeutsche.de/kultur/framing-metapher-afd-ethik-sprachwissenschaft-1.4337984

Rhein Neckar Zeitung
Was bedeutet "Framing"? "Es ist keine Manipulation die zielsicher funktioniert"
Von Jonas Labrenz
https://www.rnz.de/politik/hintergrund_artikel,-was-bedeutet-framing-es-ist-keine-manipulation-die-zielsicher-funktioniert-_arid,421753.html


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« Letzte Änderung: 21. Februar 2019, 15:21 von ChrisLPZ »

Offline maikl_nait

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #234 am: 21. Februar 2019, 15:00 »
Hallo!

Zitat
Es ist nicht spitzfindig, darauf hinzuweisen, dass die entsprechende Einrichtung inzwischen „Beitragsservice“ heißt, denn dahinter verbirgt sich nicht nur die Umlackierung einer ungeliebten Behörde.

Was der gute Herr N. nicht sehen will/kann/darf: alleine die Umbenennung von "Gebühreneinzugszentrale (GEZ)" zu "Beitragsservice" macht die "Einrichtung" für die Zahlschafe in keiner Weise zum "Service", schon gar nicht zur "Behörde" -- das kleinzureden ist euphemistisch und dreist -- zumal es seit 2013 nicht mehr um Geräte geht, sondern um "Beitrag" auf das Grundbedürfnis Wohnen (mithin einfach um die bloße Existenz).

Das Ausschnüffeln der Wohnung nach Geräten (durch GEZ-Mitarbeiter) wurde durch das Ausschnüffeln nach Mitbewohnern (durch Gegenwehr per Klage bei mehrfacher Bescheidung einer Wohnung) und durch Ausschnüffeln der Meldeämter ersetzt.

"Getroffene Hunde heulen" -- nicht die "Debatte" ist das Problem, sondern das Manual seines Arbeitgebers, und sein persönlicher Umgang mit der Debatte!!!

PS: eine Einrichtung ist zB das städtische Schwimmbad, und selbst dort zahlen nur Besucher -- ich bin (bisher!) noch nie vom GV verhaftet worden, weil ich nicht dorthin gehe, um die "Möglichkeit zu nutzen".

MfG
Michael


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- "Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch." - Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
- qui custodiet custodes manipulatores opinionis?

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #235 am: 21. Februar 2019, 15:38 »

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FAZ, 21.02.2019

KOMMENTAR ZUM „FRAMING-MANUAL“ :
Heucheltraining

Die Verantwortlichen der ARD finden ihr „Framing-Manual“ nicht nur unproblematisch. Sie handeln nach dessen Grundsätzen. Was bedeutet: Sie werfen erstmal Nebelkerzen.

VON MICHAEL HANFELD

Zitat
[…] Aber wenn das so ist, fragt man sich, warum die ARD das Papier von sich aus partout nicht veröffentlichen wollte. Einem Kollegen von der NZZ, der danach fragte, wurde gesagt, das gehe aus urheberrechtlichen Gründen nicht. Dann hieß es, dies sei eine interne Unterlage, die sich nur aus dem Kontext heraus erschließe. Und schließlich verlautete auf Anfrage der F.A.Z. am Dienstag zu den Kosten des „Framing-Manuals“ zunächst: „Wir bitten um Verständnis, dass wir über die Angabe hinaus, dass Frau Dr. Wehling branchenüblich vergütet worden ist, keine weiteren Auskünfte zu Vertragsbestandteilen geben.“

Abends dann rückte die ARD im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur mit den Kosten heraus […]

Das „Framing-Manual“ bezeugt nicht nur ein totalitäres, diskussions- und demokratiefeindliches Denken. Der von der ARD damit geübte Umgang bestätigt den Inhalt; er zeigt, dass die Verantwortlichen das „Manual“ längst als Handlungsanweisung verstehen und erstmal Nebelkerzen werfen […]

Weiterlesen auf:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/framing-manual-lohnt-sich-die-investition-der-ard-16051480.html


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Offline ticuta

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #236 am: 21. Februar 2019, 15:55 »
rp-online, 21.02.2019
Kolumne: Gesellschaftskunde
Der moralische Rundfunk
Der Sprach-Leitfaden der ARD, der jetzt veröffentlicht wurde, ist in seiner selbstverständlichen Dreistigkeit ein starkes Stück. Zur erregten Systemkritik aber taugt er nicht.
von Frank Vollmer

weiterlesen unter
https://rp-online.de/politik/deutschland/kolumnen/debatte-ueber-framing-manual-der-ard-dreist-aber-hilfreich_aid-36907315


Anmerkung:
Frank Vollmer findet Framing ok: "Framing [ist] grundsätzlich nichts Verwerfliches – politische Kommunikation funktioniert nun mal so. Jeder betreibt Framing[..]" und benötigt Stellungnahmen ;)


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Offline ticuta

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #237 am: 21. Februar 2019, 16:01 »
pro - Christliches Medienmagazin, 20.02.2019
Framing-Manual für die ARD
Schön geredet
Das Framing-Manual ist zwar keine Sprechanweisung für ARD-Mitarbeiter. Es enthält aber so viele bedenkliche Passagen, dass die Verantwortlichen sich deutlich davon distanzieren sollten.
Kommentar von Nicolai Franz

Zitat
[...]
„Ermöglichen“, nicht „bezahlen“
[...]
Was das Papier aber über das attestierte Selbstverständnis der ARD offenbart, grenzt an religiöse Überhöhung. Nein, es ist nicht das erste Kapitel des Johannes-Evangeliums, wenn es in dem Papier heißt: „Die ARD ist von uns, mit uns und für uns geschaffen.“ Punkt für Punkt führt das Framing-Manual aus, warum die ARD die Vollendung des medialen demokratischen Gemeinsinns ist. [...]

Stellt sich die Frage: Welches Wort brechen die Beitragsverweigerer eigentlich? Tatsächlich hat der Staat die meisten Bürger wohl nie danach gefragt, ob sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk finanzieren wollen. Jüngste Umfragen zeigen, dass auf den gebührenfinanzierten Rundfunk magere Jahre zukämen, sollte das doch geschehen.

42 Prozent der Deutschen würden am liebsten nichts bezahlen, 13,7 Prozent zwischen einem und fünf Euro, 19,4 Prozent zwischen sechs und zehn Euro, so eine Civey-Umfrage 2018. 9,3 Prozent wären für einen Betrag zwischen elf und 15 Euro bereit. Nur 13,2 Prozent würden 16 Euro oder mehr bezahlen, also in etwa den Betrag, mit dem die Bürger im Moment tatsächlich „unseren gemeinsamen freien Rundfunk“ „ermöglichen“, ob sie wollen und ihn nutzen oder nicht. [...]

Vorsicht vor zu vielen Fakten

[...]„Die Aufregung um dieses Papier funktioniert nur, wenn man diesen Kontext nicht kennt oder ignoriert“, sagte Generalsekretärin Susanne Pfab. Von Begriffen wie „medienkapitalistische Heuschrecke“, „Profitzensur“ oder „ungezügelter Rundfunkkapitalismus“ distanziere sie sich.

Dass das Papier mehr als eine Diskussionsgrundlage ist, zeigt die ARD-eigene Kommunikation. Am 11. Juni 2018 kündigte die ARD eine „Public Value-Aktion“ an. Der Claim „Wir sind deins“ aus dem Framing-Manual taucht dort ebenso auf wie eine zentrale Formulierung: Mit „Unser gemeinsamer freier Rundfunk“ beginnt das Statement von Karola Wille. Die MDR-Intendantin war Vorsitzende der ARD, als das Framing-Manual in Auftrag gegeben wurde. Aus der Pressestelle des Generalsekretariats heißt es, es habe keine „Ableitung aus dem Papier von Frau Dr. Wehling“ gegeben. „Bei der Public-Value-Aktion ‚Wir sind deins‘ haben wir uns u.a. an anderen Public-Service-Broadcastern in der EU orientiert“, so eine Sprecherin gegenüber pro. Dass die Parallele purer Zufall sein soll, ist freilich schwer zu glauben.
[...]

Weiterlesen unter
https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/02/20/schoen-geredet/


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« Letzte Änderung: 02. März 2019, 03:05 von Bürger »

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #238 am: 21. Februar 2019, 16:28 »
Junge Welt, 21.02.2019
Rückzugsgeplänkel
Handbuch der Manipulation
»Framing Manual« der ARD: Kritiker nennen es Sprachregelung für Mitarbeiter. Es ist mehr
Von Klaus Fischer

Zitat
Eigentlich war es nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Doch Diskussionen hat das »Framing Manual« schon ausgelöst, als es außerhalb der ARD kaum jemand kannte. Inzwischen wird auch in Mainstreammedien darüber berichtet, obwohl diese sich selbst des Instruments der »Einbettung von Nachrichten bzw. Ereignissen in einen Deutungskontext« bedienen, also im Sinne ihrer verlegerischen (und damit weltanschaulichen) Tendenz manipulieren. Die Frage ist dabei nicht, wie irreführend kolportiert wird, ob man das darf, sondern eher: Wie lange geht das schon so?
[...]

Weiterlesen auf:
https://www.jungewelt.de/artikel/349609.r%25C3%25BCckzugsgepl%25C3%25A4nkel-handbuch-der-manipulation.html


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:39 von Bürger »

Offline ticuta

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #239 am: 21. Februar 2019, 16:35 »
Tichys Einblick, 20.02.2019
Die Framing-Manual-Affäre der ARD
Illusion öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Das Interesse, dass alles so weiter geht wie bisher, erklärt sich aus den überhöhten Gehältern und den unverschämten Pensionen, die dem Spitzenpersonal der öffentlich-rechtlichen Sender gezahlt werden, auch weil man gnadenlos der alleinerziehenden Mutter, die nicht weiß, wie sie über die Runden kommen soll, die Gebühren abpresst, damit der Intendant eines ARD-Senders mehr als die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik verdient.
von Klaus-Rüdiger Mai

Weiterlesen auf:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/illusion-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:40 von Bürger »