Autor Thema: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen  (Gelesen 734 mal)

Offline Uwe

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335 Minuten pro Kopf und Tag
Senioren retten das Fernsehen


Quelle: Tagesspiegel 16.01.2019 Von Joachim Huber


Zitat
Die Fernsehnutzung steigt nur noch bei über 50-Jährigen. Die Jüngeren verabschieden sich von dem Medium.

[…] Möglich, dass das traditionelle Fernsehen das am besten funktionierende Sozialprogramm in ganz Deutschland ist. Die Zahlen von Media Control zur durchschnittlichen Sehdauer pro Tag zeigen einen ungebrochenen Trend zu immer mehr Fernsehzeit bei Menschen über 65 Jahren: Von 287 Minuten im Jahr 2005 gab es einen Anstieg auf 335 Minuten im Jahr 2018. 335 Minuten bedeuten pro Kopf fünf Stunden und 35 Minuten Fernsehen – offenbar eine Beschäftigung, die den Tag zu einem Gutteil ausfüllen kann. Schaut man sich zudem die tägliche TV-Nutzung bei den Deutschen zwischen 50 und 64 Jahren an, ist auch dort eine verstärkte Zuwendung über den Zeitraum zwischen 2005 und 2018 festzuhalten: Von 267 ging es auf 297 Minuten hoch.  [...]

[...] Und ARD und ZDF müssen sich überzeugende Argumente bereitlegen, wenn die Jungen nach Sinn und Gerechtigkeit des Rundfunkbeitrages fragen. Anders gesagt: Im deutschen Fernsehen bildet sich die deutsche Gesellschaft nicht mehr ab. [...]

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/335-minuten-pro-kopf-und-tag-senioren-retten-das-fernsehen/23874466.html


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Offline volkuhl

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Re: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
« Antwort #1 am: 17. Januar 2019, 13:40 »
...und genau deswegen ist "Fernsehen" so essentiell für unsere Demokratie! Wer täglich (erschreckende!) fünfeinhalb Stunden vor der Glotze hängt, wartet wahrscheinlich nur noch auf sein Ableben, statt am Leben teilzunehmen.

Da wundert der Zustand unserer "Demokratie" nicht mehr...


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« Letzte Änderung: 19. Januar 2019, 07:46 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline René

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Re: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
« Antwort #2 am: 17. Januar 2019, 14:46 »
Das ist ein Durchschnitt. D. h. es gibt Leute, die wahrscheinlich nur noch vor der Flimmerkiste hocken, während andere noch die frische Luft kennen.

Senioren retten nicht das Fernsehen, sie retten die unverschämten und unberechtigten Bezüge der Eichers & Co.


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« Letzte Änderung: 19. Januar 2019, 07:46 von Bürger »

Online PersonX

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Re: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
« Antwort #3 am: 17. Januar 2019, 14:59 »
Die Aussage, dass der Fernsehkonsum durch das Älterwerden steigt, wie der Artikel vermuten lassen könnte, ist so nicht gegeben, denn die Personen, welche jetzt bereits kein Fernsehen nutzen, werden das Fernsehen dann auch nicht nutzen, wenn sie älter werden.

Die weitere Aussage, dass die Senioren das Fernsehen retten, ist wohl auch nicht gegeben, weil diese sich sehr wahrscheinlich von den Kosten befreien lassen können, wenn die Rente nicht mehr reicht. Sie tragen zur Rettung finanziell dann nicht bei - siehe u.a. auch unter
Wer finanziert den Rundfunkbeitrag bei einem Antrag auf Befreiung?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,19196.0.html

Ähnliches lässt sich für die privaten voraussagen: Der Werbemarkt für Senioren ist wahrscheinlich ein anderer und ob dieser im gleichen Maße Geld pumpt, wie für Lifestyle Produkte, darf dahingestellt bleiben.


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« Letzte Änderung: 19. Januar 2019, 07:46 von Bürger »
Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Frühlingserwachen

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Re: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
« Antwort #4 am: 17. Januar 2019, 15:25 »
Und zu dem Artikel gleich der erste Kommentar im Tagesspiegel:

Zitat
Die Gesellschaft wird immer älter und die (ör) Sendeanstalten orientieren sich an den gro. Altersgruppen ab 50 Jahren. Das ist zwar sehr bequem für ARD und ZDF, steht aber im Widerspruch zum Sendeauftrag. Danach müssten die öff.-rechtl. Anbieter alle Altersgruppen in ihren Programmen (insbesondere Haupt-Prog.) berücksichtigen. Hier leiden ARD/ZDF unter Ideenlosigkeiten und ihren eigenen Fehlern aus den 70er Jahren (keine jungen Angebote). In puncto höhere Rdf.-Beiträge sitzen sie damit in ihrer eigenen Falle. Bei den Zuschauern bis 49 Jahre (ca. 45% der Gesamt-Bevölk.) erreichen ARD und ZDF jeweils nur rd. 7 Prozent (2018). Und es werden nicht Millionen von Arbeitnehmern die Mediatheken bevölkern, da zu zeitintensiv. Die Finanzierung sollte daher, wie in NL, B, DK, Kanada, Australien usw., über Steuern erfolgen. Das (unab.) Prüfverfahren durch die KEF in Mainz bliebe erhalten. Das niederl. System ist sozial-gerechter (Steu.-Zahlung nach Einkommenshöhe), unbürokratischer u. preiswerter.


Edit "Bürger" @alle:
Bitte hier wie überall im Forum nicht von einer Nebenbemerkung zur nächsten und damit zu einer vom Kern-Thema abschweifenden Vertiefung alternativer Finanzierungsmodelle verleiten lassen. Dafür gibt es das Board
Alternativen zum ÖR-Rundfunk und dessen Finanzierung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/board,2.0.html
Hier bitte wie überall im Forum eng und zielgerichtet am eigentlichen Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
und den im Einstiegsbeitrag verlinkten Artikel zum Gegenstand hat.
Danke für das Verständnis und die Bercücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 19. Januar 2019, 07:43 von Bürger »

Offline drone

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Re: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
« Antwort #5 am: 17. Januar 2019, 16:19 »
Und GfK/VideoScope/media control GmbH legen ihren Aussagen jetzt genau welche Zahlenbasis zugrunde? Zwei- oder dreitausend "Auserwählte"?
Ahhhaa... wie schade, dass hier Statistiken und Durchschnittswerte (ob über Mittelwert oder Median gebildet, hehe...) weiterhin keine Aussagekraft besitzen werden.

(NichtnutzerInnen werden gar nicht erfasst - wie denn auch. Free BürgerInnen, egal welchen Alters!)


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Offline tokiomotel

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  • Cry for Justice
Re: 335 Minuten pro Kopf und Tag - Senioren retten das Fernsehen
« Antwort #6 am: 18. Januar 2019, 17:08 »
Zitat
Die Finanzierung sollte daher, wie in NL, B, DK, Kanada, Australien usw., über Steuern erfolgen. Das (unab.) Prüfverfahren durch die KEF in Mainz bliebe erhalten. Das niederl. System ist sozial-gerechter (Steu.-Zahlung nach Einkommenshöhe), unbürokratischer u. preiswerter.
..Und vor allem die Verwaltung enorm vereinfachend, wenn nicht gar ganz überflüssig. Ich glaube dieser gefährliche Virus befällt auch bald das hartnäckige Deutschland. Benötigt doch lediglich eine Softwareanpassung bei allen Arbeitgebern und dem FA und schon fließt die Kohle von sämtlichen Lohn/Gehaltszetteln wie von ganz allein zum Staatsfunk. War er doch eh schon immer und ist er dann endlich ganz offiziell. Nur was machen denn dann die vielen Nichtnutzer?


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und den im Einstiegsbeitrag verlinkten Artikel zum Gegenstand hat.
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« Letzte Änderung: 19. Januar 2019, 07:43 von Bürger »
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