Autor Thema: TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten  (Gelesen 597 mal)

Offline drboe

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.945
  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
« am: 18. Oktober 2018, 12:27 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/heise.png

Heise.de: 18.10.2018

TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten

dpa

Zitat
TV-Sender wollen das lukrative Geschäft mit Filmen und Serien nicht Netflix & Co. überlassen und planen eigene Streaming-Plattformen mit exklusiven Inhalten.

Serienfans und Nutzer von Videoplattformen im Internet dürfen sich 2019 auf einige Neuerungen freuen. Denn deutsche TV-Sender tüfteln an neuen Streaming-Lösungen, um den erfolgreichen US-Diensten wie Netflix etwas entgegenzusetzen. Die Zeit drängt. Von der wachsenden Sparte wollen viele profitieren, darunter auch Apple und Disney.

Weiter unter:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Sender-wollen-Netflix-Co-Paroli-bieten-4194452.html

M. Boettcher


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 18. Oktober 2018, 14:00 von DumbTV »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline Bürger

  • Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 7.753
  • ZahlungsVERWEIGERER. GrundrechtsVERTEIDIGER.
    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
Re: TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2018, 12:56 »
Zitat
Von der wachsenden Sparte wollen viele profitieren, darunter auch Apple und Disney.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Sender-wollen-Netflix-Co-Paroli-bieten-4194452.html
...und das deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk-Imperium ::)


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline Nevrion

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 293
Re: TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2018, 13:53 »
Man möge mir noch ein mal erklären, wieso der ÖRR überhaupt in Konkurrenz zu irgendwem steht, wo doch seine Finanzierung und Weiterbestehen überhaupt nicht vom Erfolg des Angebots abhängig ist.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 18. Oktober 2018, 13:59 von Bürger »

Offline Bürger

  • Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 7.753
  • ZahlungsVERWEIGERER. GrundrechtsVERTEIDIGER.
    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
Re: TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2018, 13:57 »
Diese Frage sollte an ARD-ZDF-GEZ sowie die steigbügelhaltende Medienpolitik, die Staatskanzleien, die Rundfunkkommission der Länder - und gern auch gleich an alle Landes-Rechnungshöfe und das Kartellamt gestellt werden... ;)


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline linkER

  • Pressemitteilungen
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 921
Re: TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2018, 16:44 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/infodigital_infosat.jpg

infosat.de        18.10.2018

Von Elena Metz
TV-Sender suchen Rezepte gegen Online-Rivalen

Serienfans und Nutzer von Videoplattformen im Internet dürfen sich 2019 auf einige Neuerungen freuen. Denn deutsche TV-Sender tüfteln an neuen Streaming-Lösungen, um den erfolgreichen US-Diensten wie Netflix etwas entgegenzusetzen. Die Zeit drängt. Von der wachsenden Sparte wollen viele profitieren, darunter auch Apple und Disney.
Zitat
Gegen die mächtigen Serienproduzenten aus Übersee wollen die deutschen Sender jedoch vorerst nicht gemeinsam vorgehen. Jeder verfährt lieber nach seinem eigenen Konzept, die anderen können sich gern anschließen.
Zitat
Diese Vorsicht rührt auch aus vergangenen Erfahrungen: Eine geplante Online-Plattform von ARD und ZDF mit dem Titel „Germany's Gold“ wurde im Februar 2014 abgeblasen, nachdem sich das Bundeskartellamt eingeschaltet hatte. Die Behörde sah kritisch, dass das Projekt die gemeinsame, entgeltliche Online-Vermarktung von Videos durch Wettbewerber mit Preisabsprachen und bestimmten Exklusivitätsvereinbarungen vorgesehen hätte.
Zitat
Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm hält eine Qualitätsoffensive für notwendig, um mit den hochwertigen US-Produktionen mithalten zu können. Im Netzzeitalter sei das Eingehen von Allianzen unabdingbar, um große Budgets zu stemmen, sagte er vergangenen Dezember der Deutschen Presse-Agentur. Ein Beispiel ist das TV-Film-Projekt „Babylon Berlin“, eine historische Krimiserie über einen Kölner Kommissar in Berlin im Jahr 1929, die die ARD gemeinsam mit Sky produziert.
Zitat
Wilhelm schwebt eine europäische Plattform vor, an der sich öffentlich-rechtliche wie private Sender beteiligen sollen. Bei letzteren zieht die Idee jedoch nicht so richtig. RTL begrüßt zwar „die sehr klare Problemanalyse von Ulrich Wilhelm“. Gerade in den vergangenen zwei Jahren haben wir gesehen, wie gefährlich es ist, wenn die Algorithmen der globalen Tech-Plattformen einen immer weiter wachsenden Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung in unseren Demokratien bekommen“, sagt RTL-Sprecher Oliver Fahlbusch. Das Unternehmen will sich aber lieber auf seine eigene Plattform TV Now konzentrieren und diese deutlich ausbauen.
Weiterlesen auf :
https://www.infosat.de/digital-tv/tv-sender-suchen-rezepte-gegen-online-rivalen



Siehe auch :
Pilotprojekt für europäische Video-Plattform in EU-Haushalt eingebracht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29045.0

Medien in Österreich und in Europa müssen zusammenrücken
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29025.0

"Keine Kampfansage, aber zumindest eine kleine Revolution"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29017.0

„Babylon Berlin” – Gebührenmillionen der ARD für Markterfolg von Pay-TV?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28923.0


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline pinguin

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4.018
Re: TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2018, 20:40 »
Man möge mir noch ein mal erklären, wieso der ÖRR überhaupt in Konkurrenz zu irgendwem steht, wo doch seine Finanzierung und Weiterbestehen überhaupt nicht vom Erfolg des Angebots abhängig ist.
Weil er eine staatliche Beihilfe erhält und diese grundsätzlich innerhalb des Binnenmarktes der EU geeignet ist, den Wettbewerb zu verfälschen; sind doch die dt. ÖRR, wie auch jede ander ÖRR, nicht die inzigen Rundfunkunternehmen, die im Binnenmarkt der EU tätig sind.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Tags: