Autor Thema: „Wir brauchen ein europäisches Youtube“ – der Plan des ARD-Chefs  (Gelesen 2280 mal)

Offline drboe

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Re: „Wir brauchen ein europäisches Youtube“ – der Plan des ARD-Chefs
« Antwort #15 am: 28. September 2018, 18:21 »
Herr Wilhelm ist das, was einer meiner Kunden schon vor Jahren einen "Tintenpisser" nannte. Ein in Behördenstrukturen sozialisierten Schreibtischtäter ohne Erfahrungen oder gar einem hinreichenden Vorstellungsvermögen zu Prozessen in der Wirtschaft. Nur so ist zu erklären, dass er eine staatlich organisierte Plattform im Internet für etwas hält, das in der gleichen Liga wie Youtube, Google oder Facebook spielen könnte. Zudem scheint er zu glauben, bei Youtube würden "Inhalteanbieter" wie Herr W. sie kennt, die Inhalte beisteuern. Nichts ist weiter von der Realität entfernt, als diese Idee, die schon deshalb keine "Kopfgeburt" sein kann, weil Herr W. schlicht kein führender Kopf ist.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 28. September 2018, 18:51 von drboe »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline Shran

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Noch ein anderer kurzer Beitrag zu dem Thema.


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NEO-Presse: ARD will mitmischen: Alternative zu YouTube und Co. – ist das noch Journalismus?

Veröffentlicht: 24. September 2018
Autor: unbekannt


Zitat
Die ARD möchte jetzt ohne (!) Gebühren eine alternative Plattform zu Google und Co. aufbauen, ein Qualitäts-Youtube auf europäischer Basis. Auch private Verlage und/oder Unternehmen könnten mitmachen. Damit sollten Deutschland sowie auch Frankreich ein „Motor“ sein dafür, den USA bzw. deren Giganten Facebook und Youtube die richtige Antwort zu liefern. Dabei vergleicht er das Modell nach dem Bericht einer Nachrichtenagentur mit dem Luftfahrtunternehmen Airbus. Dies ist ebenfalls eine deutsch-französische Kooperation, die „Boeing“ Konkurrenz schaffen soll. Kritiker fragen sich allerdings, inwieweit die ARD antreten sollte, um unternehmerisch anderen Unternehmen „Konkurrenz“ zu machen.

Woher kommt der Auftrag?

Den Auftrag dazu hat die ARD jedenfalls nicht – der kann auch nicht aus dem Rundfunkstaatsvertrag kommen. Dem ARD-Vorsitzenden geht es nach einem Beitrag des „Handelsblattes“ dabei um eine „europäische digitale Infrastruktur – eine Plattform von Qualitätsangeboten im Netz“. Dieser sollten sich die privaten Anbieter wie auch „Institutionen aus Wissenschaft und Kultur“ anschließen. Dabei soll der Prototyp für ein solches Angebot etwa 50 Millionen Euro kosten.

Weiterlesen auf:

https://www.neopresse.com/politik/dach/ard-will-mitmischen-alternative-zu-youtube-und-co-ist-das-noch-journalismus/


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Offline U15000

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https://www.firmenwissen.de/az/firmeneintrag/82041/8330292627/BETA_FILM_GMBH.html

Soweit mir bekannt ist(spiegel), sind zwei Töchter des Jan Mojto Mehrheitseigner der GmbH.
Jan Mojto ein ehemaliger Miarbeiter des Leo Kirch bis zu dessen Pleite.
Der Spiegel berichtete darüber am 26. 1. 2018
http://www.spiegel.de/kultur/tv/babylon-berlin-die-familiaere-naehe-des-ard-vorsitzenden-zur-produktionsfirma-a-1189966.html

Die beiden Töchter sind Mehrheitseigner der Beta Film GmbH.
Eine der Töchter des Jan Mojto und Mitmehrheitseignerin der Beta Film GmbH ist mit Ulrich Wilhelm Intendant BR verheiratet in zweiter Ehe.
Veröffentlicht 30.07.2004
https://kress.de/news/detail/beitrag/48479-es-bleibt-in-der-familie-jan-mojto-kauft-beta-film.html


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solo Dio mi può giudicare
mi faccio gli affari miei, e non giudico nessuno

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