Autor Thema: Presseberichte zur Maischberger Talk-Show "Unter Beschuss - Medien in Europa"  (Gelesen 4853 mal)

Offline ChrisLPZ

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taz, 01.03.2018

Talkshow über ARD und ZDF
Monologe bei Maischberger

Die Maischberger-Debatte über ARD und ZDF bildet gut ab, wie widersprüchlich die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk oft ist.

Von Peter Weissenburger

Zitat
Am Ende war dann doch zu viel ARD da, um kritisch über die ARD zu debattieren. Das soll nicht heißen, dass die öffentlich-rechtlichen Gäste in der Sendung von Sandra Maischberger am Mittwochabend grundsätzlich jede Kritik an ihrem Sender abwiegelten.

Aber was soll WDR-Indendant Tom Buhrow schon dazu sagen, dass er mit über 400.000 Euro im Jahr ein Vielfaches etwa von einem Richter verdient? Was soll Tagesthemen-Moderatorin Pinar Atalay schon sagen auf den AfD-Vorwurf der Regierungsnähe?

Weil die Schweizerinnen und Schweizer am Sonntag darüber abstimmen, ob die Rundfunkgebühren abgeschafft werden, hatte Maischberger diese Woche geladen, um über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland zu diskutieren. Unter der Fragestellung: „Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?“.

Die Studio-Runde bildete ganz gut ab, wie widersprüchlich die Kritik an den öffentlich-rechtlichen manchmal sein kann. […]

Weiterlesen auf:
http://www.taz.de/!5488494/


Diskussion bitte unter
"Maischberger" debattiert über Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 17:06 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Merkur, 01.03.2018

Ende des Rundfunkbeitrags? Diskussion bei "Maischberger" erhitzt Gemüter 


von Jasmin Pospiech

Zitat
[…]
Erst kürzlich diskutierte Sandra Maischberger darüber in ihrer Sendung mit Gebühren-Gegnern wie AFD-Politikerin Beatrix von Storch und Befürwortern wie dem WDR-Intendant Tom Buhrow oder Moderator-Legende Thomas Gottschalk.
Was dabei auffiel: Buhrow blies ins selbe Horn wie bereits kürzlich ARD-Chef Ulrich Wilhelm, indem er betonte, wie wichtig das Öffentlich-Rechtliche als Grundversorgung mit Qualitätsfernsehen und –programmen sei. Schützenhilfe bekam er unter anderem von Show-Urgestein Thoma. […]

ZDF bleibt gelassen - und glaubt an Unterstützung durch die Deutschen

Thomas Bellut, Intendant des ZDF, zeigte sich ebenfalls jüngst zuversichtlich im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur: "In Deutschland wird, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Debatte in der Schweiz und anderen Ländern, aktuell ebenfalls Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk geübt. Aber die Zustimmung zu unserem gut funktionierenden Dualen Rundfunksystem ist doch deutlich größer, als es den Anschein hat", schloss er.

Weiterlesen auf:
https://www.merkur.de/leben/geld/ende-rundfunkbeitrags-diskussion-maischberger-erhitzt-gemueter-zr-9655774.html


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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 17:06 von Bürger »

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Heilbronner Stimme, 01.03.2018

"Die Gremien haben keine Ahnung von Fernsehen"

Von teleschau - der mediendienst

Zitat
Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF"? - Unter dieser provokanten Fragestellung diskutierte Sandra Maischberger am Mittwochabend im Rahmen ihres wöchentlichen ARD-Talks kontrovers. Der wohl prominenteste Gast der Runde: Thomas Gottschalk, einst Radiomoderator des Bayerischen Rundfunks und langjähriger ZDF-Showmaster von der "Wetten, dass ..?"-Couch. Er sei "ein in der Wolle gefärbter öffentlich-rechtlicher Mitarbeiter", witzelte der 67-Jährige. Doch in der Debatte um die Verwendung der Rundfunkgebühren hatte er scharfe Kritikpunkte in die Sendung mitgebracht. […]
Gleichwohl hält es der in Malibu lebende Unterhalter für falsch, "geradezu krampfhaft" den "Kids" hinterherzulaufen, mit Formaten, die dann bei ZDFneo versteckt würden. Er wünsche sich mehr "öffentlich-rechtliches Selbstbewusstsein" und weniger Fixiertheit auf die Einschaltquoten. Wie sich Gottschalk den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in zehn Jahren vorstellt? "Es gibt ein flächendeckendes ZDF, und es gibt eine regionale ARD, und dann sollen sie sich am Sonntagabend zusammentun und einen schönen 'Tatort' machen."
Eine Breitseite feuerte der Moderator, der für alle großen Sender in Deutschland arbeitete, gleich eingangs der Diskussion gegen die Kontrollgremien von ARD und ZDF. "Diese Gremien, die eben keine Ahnung von Fernsehen haben, die keine Ahnung von Programm haben, die habe ich nach jeder Sendung und jeder Party erlebt: 'Herr Gottschalk, vielleicht noch ein Foto mit meiner Frau, ich bin im Fernsehrat, ich hab vieles für Sie schon getan.' Das sind Lobbyisten.“ […]

Weiterlesen auf:
http://www.stimme.de/deutschland-welt/panorama/tlsch/stars/star_zitat/Die-Gremien-haben-keine-Ahnung-von-Fernsehen;art136657,3993533

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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 17:42 von ChrisLPZ »

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Focus, 01.03.2018

„Sie wollen uns weg“: Als von Storch ARD-Schelte betreibt, wird WDR-Indendant ungehalten


Zitat
[…] WDR-Intendant Tom Buhrow hielt dagegen. Er verwies auf die Regulierung der Öffentlich-Rechtlichen und argumentierte mit der Breite des Angebots, die nur durch den Beitrag aller Haushalte möglich sei. Zudem streiche er beim WDR gerade 500 Stellen ein.
Nach über einer Stunde recht sachlicher Debatte wurde Buhrow persönlich, als von Storch erneut mit armen Rentnern argumentierte, die sich 17,50 Euro monatlich nicht leisten könnten. "Ich glaube Ihnen nicht, ich nehme Ihnen das nicht ab, dass es Ihnen nur darum geht, dass es ein gerechtes, freiwilliges System geben würde. Ich glaube, Sie wollen uns nicht. Wir stören Sie, Sie möchten uns schwach, klein, oder ganz weg."Damit sprach Buhrow am Ende der Sendung aus, was er offenbar die ganze Zeit gedacht hatte. […]

Weiterlesen und Videoclip ansehen auf:
https://www.focus.de/politik/deutschland/gegenwind-von-tom-buhrow-beatrix-von-storch-greift-bei-maischberger-oeffentlich-rechtliche-an_id_8543744.html

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Bild, 01.03.2018

Zoff bei „Maischberger“ um Zukunft von ARD und ZDF

von N. HARBUSCH, M. SCHACHT, T. SÖNDER und S.TEWS

Zitat
Die Debatte war hitzig und die Behauptungen gingen teils weit auseinander. BILD macht den Faktencheck.

Vorwurf Verschwendung
[…]
Vorwurf mangelnde Kontrolle
[…]
Vorwurf Gehälter
[…]
Vorwurf Vertuschung
[…]
Vorwurf Posten-Kungelei
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.bild.de/unterhaltung/tv/sandra-maischberger/zoff-in-tv-show-um-zukunft-von-ard-und-zdf-bild-macht-den-fakten-check-54974562.bild.html


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Quotenmeter, 02.03.2018

Hingeschaut
Mehr Arroganz wagen

von Julian Miller 

Zitat
Es ist eine undankbare Aufgabe, eine Sendung zu einem Thema zu machen, bei dem man eigentlich selbst das Objekt der Berichterstattung ist. Von vornherein muss man sich dann den Vorwurf vieler journalistischer Todsünden gefallen lassen: vermeintlich mangelnde Objektivität, eine zu große Nähe zu dem Thema und den handelnden Personen, über das und die man spricht (und von denen man selbst eine ist), Einseitigkeit und fehlende Distanz. Sandra Maischberger nahm diese undankbare Aufgabe am Mittwochabend trotzdem auf sich; zu präsent ist die Volksabstimmung über ein Ende der Rundfunkgebühren in der Schweiz, als dass dieser Kelch an den öffentlich-rechtlichen Talk-Shows vorübergehen könnte, denn No-Billag hat auch die nie enden wollende Diskussion über die Relevanz, das Finanzierungsmodell, die inhaltliche Ausrichtung, die politischen Rahmenbedingungen und den journalistischen Wert des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland einmal aufs Neue befeuert.  […]

Das Niveau der Sendung war keines, das man nicht bereits aus ähnlichen Diskussionsrunden kannte: Tom Buhrow versuchte routiniert, auf die gängigen Vorurteile mit Fakten zu entgegnen: die gigantischen Pensionsansprüche der Beschäftigten, die nun bereits da, wo es rechtlich eben gehe, reduziert würden; die ausufernde Bürokratie, die ja bereits abgebaut würde, aber ohne die es eben auch nicht so ganz gehe; die vielen Unterhaltungsprogramme, mit denen man dem Privatfernsehen unlauter Konkurrenz mache, wo das öffentlich-rechtliche Fernsehen gemäß Rundfunkstaatsvertrages doch auch einen Unterhaltungsauftrag und eine gesellschaftliche Sozialisationsfunktion habe. […]

Fasst man diese Beobachtung etwas weiter, wird schnell klar, warum eine Konstellation von Gästen, die entweder direkt vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen profitier(t)en oder aus seinem Ende oder zumindest radikalen Umbau politisches oder wirtschaftliches Kapital schlagen könnten, den Inhalten enge Grenzen setzt. […]

Weiterlesen auf:
http://www.quotenmeter.de/n/99388/mehr-arroganz-wagen


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Medienkorrespondenz, 02.03.2018

Kritische Erörterung
„Maischberger“ und „Weltspiegel-Extra“ zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Von Dietrich Leder

Zitat
Merkwürdig, dass in den vielen Fernsehkritiken, die auf die Diskussion zum Thema „Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?“ reagierten, die im Rahmen der Talkshow „Maischberger“ am 28. Februar ab 22.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt wurde, wenig zu ihrer fernsehspezifischen Form geschrieben wurde. Alle reagierten nur auf den Inhalt, also auf das, was da irgendwann von einem der Beteiligten gesagt wurde. Keiner erwähnte beispielsweise, wie endlos sich diese Talkshow mit einer Länge von 105 Minuten in die Nacht zog. Wie absurd es war, dass in den Talk nach 13 Minuten eine halbstündige Extra-Ausgabe des „Weltspiegels“ eingebaut wurde, die sich dem Zustand von öffentlich-rechtlichen Sendern in Europa widmete. Wie peinlich es gerade in einem solchen Zusammenhang ist, dass es Tonprobleme gab bei einer simplen Schaltung in die Schweiz. Und wie verräterisch, dass die Ausstrahlung mit einem Standbild begann, was verriet, dass das Gespräch vorher aufgezeichnet worden war, während man sonst so tat, als sei man live auf Sendung.  […]

Weiterlesen auf:
https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/kritische-eroerterung.html

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