Autor Thema: Steffen Flath: „Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk neu denken“  (Gelesen 1100 mal)

Offline ChrisLPZ

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medienpolitik.de, 03.03.2017

„Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk neu denken“

Interview mit Steffen Flath, Vorsitzender der Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD und Vorsitzender des Rundfunkrates des MDR

Zitat
Steffen Flath, gegenwärtig nicht nur Vorsitzender des MDR-Rundfunkrates sondern aller ARD-Rundfunkratsvorsitzenden, fordert in einem medienpolitik.net-Gespräch „grundlegende Reformen sowohl innerhalb der Anstalten, als auch beim KEF-Verfahren“. Dafür sei jetzt ein „langfristiger und grundsätzlicher Diskurs über die Ausgestaltung und die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingeleitet worden“, in den sich die ARD-Rundfunk- und Verwaltungsräte aktiv einbringen. Ein stabiler Beitrag sei dabei ein mehrheitsfähiges kurzfristiges Ziel. „Langfristig betrachtet, ist die Bedeutung eines modernen, unabhängigen und starken öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Demokratie entscheidender“, so Flath.

medienpolitik.net: Wie ist hier Ihre Position?

Steffen Flath: Die GVK hat sich sehr dafür eingesetzt, den Rundfunkbeitrag bei seiner bisherigen Höhe zu belassen. Die Entscheidung der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, der Empfehlung der KEF insoweit nicht zu folgen, halten wir daher für richtig. Gleichzeitig halten wir grundlegende Reformen für erforderlich, sowohl innerhalb der Anstalten, als auch beim KEF-Verfahren selbst, es müssen zukunftsfähige Strukturen geschaffen werden, die die Erfüllung des Auftrags dauerhaft sicherstellen – das ist das Hauptanliegen der Gremien und Kernbestandteil ihrer Arbeit. Darum befassen wir uns natürlich auch intensiv mit dem Programm der Gemeinschaftsangebote und der Landesrundfunkanstalten. Denn letztendlich sind es die Inhalte, an denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk – zu Recht – gemessen wird und durch die er seine Legitimation erhält. Die ARD hat das Jahr 2017 zum Jahr der Information ausgerufen. Das ist meiner Ansicht nach in der heutigen Zeit die richtige Antwort auf „Fake News“ und den Vorwürfen, dass Informationen zu oft durch Meinung ersetzt wird. Gründlich recherchierte Informationen und eine Abbildung der Meinungsvielfalt in der Gesellschaft stärken die Demokratie erhaltende Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.medienpolitik.net/2017/03/rundfunkden-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-neu-denken/


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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Zitat
[...] Die ARD hat das Jahr 2017 zum Jahr der Information ausgerufen. Das ist meiner Ansicht nach in der heutigen Zeit die richtige Antwort auf „Fake News“ und den Vorwürfen, dass Informationen zu oft durch Meinung ersetzt wird. [...]
Weiterlesen auf:
http://www.medienpolitik.net/2017/03/rundfunkden-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-neu-denken/

Na, in der Angelegenheit haben sich *da* ja genau die Richtigen zu Wort gemeldet :->>>.
Glauben die Herrschaften eigentlich den Quatsch auch selbst, den die bzw. dieser Herr Flath hier erzählen?!


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« Letzte Änderung: 04. März 2017, 00:55 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch Befehl...

Offline Peli

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Die fetten Frösche im Teich haben bemerkt, dass der Teich am Boden einen Abflusstutzen hat. Sie haben ferner erkannt, dass eine größere Anzahl von Nichtfröschen sehr gerne an diesem Stöpsel ziehen möchte. Sie sind aber noch selbstbewusst genug, etwaigen Stöpselziehern unterschwellig drohend mittzuteilen, dass es ja eine staatlich-gesetzliche Teichgarantie gibt.

LG Peli


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« Letzte Änderung: 04. März 2017, 00:45 von Bürger »

Offline Bürger

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In Ermangelung eines tiefsinnigeren Kommentars fällt mir zur Flath-Rede nur ein kalauerisch-mehrdeutiges Wortspiel ein:
"öffentlich-rechtliche Flath-red" ;) ;D


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Offline pinguin

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Hab' nur angelesen; auch er ist noch nicht in Europa angekommen.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline cook

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Die Aufgabe der ARD soll in 2017 also sein, die Fake News zu bekämpfen, die sie vorher selbst in die Welt gesetzt haben? Verwirrend. Das passt doch nicht zusammen.  :o

Ich wette, die ÖRR werden das ganze Jahr auf der Fake News Propaganda rumreiten, obwohl bereits jetzt jeder gemerkt hat, dass man nicht definieren kann, wo Fake anfängt und News aufhört.


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Offline ellifh

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Das möchte ja dann der allwissende und allumfassend informierende Dummfunk übernehmen, damit es den Zahlschafen "gut" geht und die Kohle schön weiterfliesst. Ich kann gar nicht soviel essen,....


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Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
                                                Curt Goetz

motte

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Die ARD hat das Jahr 2017 zum Jahr der Information ausgerufen.

Übersetzt bedeutet dieses Neusprech:
"Die ARD hat das Jahr 2017 zum Jahr der Propaganda ausgerufen"

Nach der US-Wahl und Brexit, den baldigen Wahlen in Holland und Frankreich, deren Ergebnisse das hiesige politische Establishment fürchtet, muß alles getan werden, damit es hierzulande keine politische "Katastrophe" gibt. Es wäre schade um die die prallgefüllten Futtertröge.


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« Letzte Änderung: 05. März 2017, 17:36 von Bürger »

Offline cecil

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Ich finde es interessant und bin erfreut, dass sich was tut. Denn ich möchte, dass von Seiten des örR Strukturreformen thematisiert, wenn nicht sogar angegangen werden.

Zitat
medienpolitik.net: Bis September sollen die öffentlich-rechtlichen Sender den Ländern Vorschläge für eine Strukturreform unterbreiten.

Man darf gespannt sein, was das bringt. Dies auch mit Blick auf diese Ansätze:

Staatsminister Robra: "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf dem Prüfstand"
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21967.0.html

Leider scheint es neben der Akzeptanzsteigerung des öR nur darum zu gehen, den Rundfunkbeitrag stabil zu halten - nicht etwa ihn zu senken oder das Finanzierungssystem zu überdenken. Ich bin skeptisch, weil ich auch hierzu Bereitschaft erkennen können möchte. Für eine Änderung der Rundfunkfinanzierung sind aber auch jedenfalls Strukturreformen wichtig.


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« Letzte Änderung: 09. März 2017, 06:28 von Bürger »
AKTION (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
---> Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24635.msg156254.html#msg156254

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