Autor Thema: Reformprozess: ARD holt sich Beratung aus der Schweiz  (Gelesen 867 mal)

Offline ChrisLPZ

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Reformprozess: ARD holt sich Beratung aus der Schweiz
« am: 16. Februar 2017, 12:10 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27533097xo.png

Horizont, 16.02.2017

Ruedi Matter
ARD holt sich Beratung aus der Schweiz

von Ulrike Simon

Zitat
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) empfahl der ARD, sich für ihren Reformprozess Beratung von außen zu holen. Fündig wurde sie in der Schweiz. Den ARD-Umbau begleitet Ruedi Matter, Direktor des deutschsprachigen Schweizer Radio und Fernsehens. Wie die ARD den Umbau angeht und dabei mehrere hundert Millionen Euro einsparen will, erläutert die Vorsitzende Karola Wille im Interview mit HORIZONT. [..]

"Auftrag und Strukturoptimierung" ist das Papier überschrieben [..] An der Umsetzung arbeitet eine Gruppe um den früheren RBB-Justiziar Peter Binder. [..]

Matter ist Direktor des deutschsprachigen Schweizer Radio und Fernsehens. Für ihn spreche, dass er den seit Jahren im Nachbarland laufenden Reformprozess kenne, sagt Wille. Zudem wisse er "um die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und hat außerdem früher für McKinsey gearbeitet". [..]

Parallel zur Strukturoptimierung läuft der Diskussionsprozess, was überhaupt zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehört: "Die Politik hat klar signalisiert, dass sie unseren Telemedienauftrag angehen will. Das begrüße ich ausdrücklich, denn wir brauchen hier eine zeit- und zukunftsgemäße Beauftragung", sagt Wille. [..]

Diese Aufgaben würden zwar auch andere Medien wahrnehmen. Allerdings, sagt Wille: "Privatwirtschaftlich organisierte Medien können der Gesellschaft dienen. Wir müssen es. Das ist der Unterschied. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/Ruedi-Matter-ARD-holt-sich-Beratung-aus-der-Schweiz-146123


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Offline marga

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Re: Reformprozess: ARD holt sich Beratung aus der Schweiz
« Antwort #1 am: 16. Februar 2017, 12:29 »
Zitat
Diese Aufgaben würden zwar auch andere Medien wahrnehmen. Allerdings, sagt Wille: "Privatwirtschaftlich organisierte Medien können der Gesellschaft dienen. Wir müssen es. Das ist der Unterschied. [..]

Soso, da hat die Frau Wille aber ganz tief ins Fettnäpfchen reingegriffen. Sie will(e) alles müssen, aber den Unterschied nicht erklären, warum sie es muss. Welches Recht holen sich diese Vorsitzenden Marionetten eigentlich noch mehr heraus?
 >:D :police: :angel:




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Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? OVG Saarlouis Beschluß vom 10.11.2016 1 D 230/16, Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb)

Offline Spark

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Re: Reformprozess: ARD holt sich Beratung aus der Schweiz
« Antwort #2 am: 16. Februar 2017, 16:03 »
Von was für einem Telemedienauftrag redet diese Frau eigentlich immer?
Ist ihr noch nicht aufgefallen, daß sie für den Rundfunk arbeitet? Vielleicht sollte man ihr das einmal schonend beibringen.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
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(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

Offline Markus KA

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Re: Reformprozess: ARD holt sich Beratung aus der Schweiz
« Antwort #3 am: 16. Februar 2017, 16:03 »
Zitat
Wie die ARD-Vorsitzende Karola Wille im Interview mit der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe 7/2017 von HORIZONT bestätigt, lässt sich die ARD dabei von Ruedi Matter beraten.
Wenn man über Jahrzehnte das Geld aus dem Fenster geschmissen hat, ist es verständlich, dass man nie gelernt hat zu sparen.
Nichts gegen die netten Schweizer und ihr schönes, überschaubares Land,  aber dass sich kein Fachmann aus den eigenen Reihen finden lässt und man jetzt einen Kollegen aus der Schweiz beauftragen muss, der diesen Job bestimmt nicht umsonst macht, ist schon sehr bedauerlich und spricht nicht gerade für die Kompetenz des Unternehmens ARD ZDF. Mir scheint, dass hier jemand ein Opfer einstellt, falls die Reform dauert oder in die Hosen geht (siehe Berliner Flughafen)  8)

Zitat
Für ihn spreche, dass er den seit Jahren im Nachbarland laufenden Reformprozess kenne, sagt Wille. Zudem wisse er "um die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und hat außerdem früher für McKinsey gearbeitet".
Genau, weil wir hier bei ARD und ZDF alle viel zu blöd dafür sind, mitdenkende Mitarbeiter würden unserem Unternehmen nur schaden !!! ;D

Zitat
Im Gespräch mit HORIZONT nennt die ARD-Vorsitzende einige Reformüberlegungen. Unter anderem gehe es "um Strukturprozesse, die auf der Grundlage einer standardisierten  IT-Landschaft optimiert werden sollen, was mehrere Jahre dauern wird".
Wusst ich es doch..."mehrere Jahre" ...Flughafen Berlin 8)

Zitat
Die Politik hat klar signalisiert, dass sie unseren Telemedienauftrag angehen will.
Was man unter "angehen" auch immer verstehen mag. Auf die Reaktionen in der Politik bin ich die nächsten Monate sehr gespannt. 8)


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