Autor Thema: Karola Wille: „Keine Reformprojekte, die wirtschaftlich unsinnig sind“  (Gelesen 1374 mal)

Offline ChrisLPZ

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Medienpolitik.net, 06.02.2017

„Keine Reformprojekte, die wirtschaftlich unsinnig sind“

Interview mit Prof. Dr. Karola Wille, ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin

Zitat
[..]
medienpolitik.net: Was macht dann die Politik, wenn sie 2019 über mehr oder weniger Beitrag als 17,50 Euro beraten soll, Sie aber die Einsparungen erst 2025 bringen?

Prof. Dr. Karola Wille: Dieser Reformprozess wird von uns mit großer Ernsthaftigkeit geführt. Aber dazu gehört auch ein realistisches Szenario. Im Übrigen bleibt es beim verfassungsrechtlichen Grundsatz einer bedarfsgerechten Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

medienpolitik.net: Was muss die Politik leisten, damit Sie diesen Reformprozess vernünftig durchführen können?

Prof. Dr. Karola Wille: Dort, wo wir arbeitsteiliger werden und die Kooperation stärken wollen, benötigen wir die entsprechenden kartellrechtlichen Rahmenbedingungen. Ob es bei der gemeinsamen Beschaffung oder im IT – Bereich der Zukunft ist: Wir müssen hier sicher sein, dass wir keine kartellrechtlichen Risiken eingehen Außerdem brauchen wir einen zeitgemäßen Telemedienauftrag.
[..]

Weiterlesen auf:
http://www.medienpolitik.net/2017/02/rundfunk-keine-reformprojekte-die-wirtschaftlich-unsinnig-sind/


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Offline pinguin

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Telemedienauftrag?

Die Länder dürfen das nicht, weil "Tele" Bundesrecht ist.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline cook

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Wer hat denen bloß den Floh mit dem Kartellrecht ins Ohr gesetzt? Es ist doch alles eine Kiste. Seit wann können "Behörden" ein Kartell bilden, hm?

Übrigens, bislang haben ganz klare Kartellrechtsverstöße auch niemanden gestört, wie etwa der "Rechercheverbund NDR, WDR und SZ". Die Schnarchnasen vom BKartA werden auch künftig weiter schlummern, keine Angst.


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« Letzte Änderung: 11. Februar 2017, 22:57 von DumbTV »

Offline Spark

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Mal abgesehen von dem üblichen "Essen-rückwärts" Gelaber und dem sonstigen Blabla ist das hier sehr interessant:
Zitat
medienpolitik.net: Was macht dann die Politik, wenn sie 2019 über mehr oder weniger Beitrag als 17,50 Euro beraten soll, Sie aber die Einsparungen erst 2025 bringen?

Prof. Dr. Karola Wille: Dieser Reformprozess wird von uns mit großer Ernsthaftigkeit geführt. Aber dazu gehört auch ein realistisches Szenario. Im Übrigen bleibt es beim verfassungsrechtlichen Grundsatz einer bedarfsgerechten Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Zu Ihrer Information Frau Wille: Es gibt in diesem Land nur eine Instanz, die befugt ist darüber zu entscheiden. Und das ist ganz bestimmt nicht irgendeine dahergelaufene Intendantin.
Oder sind Sie in Ihrer grenzenlosen Arroganz bereits der Meinung, daß Sie schon über dem Bundesverfassungsgericht stehen?


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline beat

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Aus dem Interview mit Karola Wille:

"Weichenstellungen … Reformprozess. Gemeinsam gestalten.
Übereinkunft … sinnvollen und notwendigen Reformprozess … gemeinsam tragen … Prozesse .. Strukturen … Kooperation und Arbeitsteilung, Standards gesetzt. Keine Zentrale … gemeinsam diskutieren, Standards … föderale Gemeinschaft … Projekt. Effizient gestalten … Strukturen optimieren. Zusammenarbeit. Integrierten Verbund. Beitragsakzeptanz sichern. Moderne, gemeinsame Infrakstruktur. Weichen stellen. Digitale Produktwelt...vorrangiges Ziel. Stärker crossmedial zusammen zu arbeiten… Voraussetzungen schaffen. Grössere Präsenz. Output. Kooperation. Journalistische..gesellschaftliche Relevanz ..und Akzeptanz. Workflows und Prozesse. Themen. Optimierung ...Desk-Strukturen … realisiert werden. Reformprozess. Szenario. Funk … zukunftsweisend … crossmediales Konzept. ..crossmediale Nachrichtenmarke ...reformfähig … Qualitätsanbieter … relevante Kommunikationsräume"

Geschwätz ohne Ende, Null Information.


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Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline Kurt

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Zitat
Hätten nicht Systemschwächen verhindert, dass die gewinnbringende Nachvollziehbarkeit subversiv ambivalent behandelt werden muss, muss negiert werden, dass die ideal hermetische Extremfall-Vermeidung operativ endoskopisch anzusehen wäre, wobei die ambivalent artifizielle Polarisierung endogenetisch terminiert versagt.

Wenn sich herauskristallisiert, dass die ambivalent intelligente Benutzerzufriedenheit heruntergeschraubt bilateral werden wird, muss als Voraussetzung angenommen werden, dass die morphologische Systemanalyse quasiorganisch kohärent einer Überprüfung nicht standhält, wodurch die datenimmanent morphologische Outputoptimierung charakteristisch anachronistisch behandelt werden muss.
Quelle: Bullshit-Generator: http://homepageberatung.at/cont/junk/bullshit_generator/index.php

und aus der Nicht-EU:
Zitat
Wir möchten Hand bieten für eine quantitative Differenzvariante.
Deshalb fordern wir nachdrücklich den konzipierten Versorgungstrend.
Wir haben keine Kosten und Mühe für eine multifunktionelle Identifikationsoptimierung gescheut.
Quelle: Brabbel-Generator: http://rolfa.ch/brabbel



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« Letzte Änderung: 11. Februar 2017, 23:57 von Kurt »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline rave

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Frau Willes Aussagen sind ein treffliches Beispiel fürs "Bullshit-Bingo". Kurt hat ja entsprechende Aussagen auch gefunden.
Dem ist nichts hinzuzufügen.



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'Where there is oppression the masses will rebel!'
Dazu sag ich nichts. Das wird man doch noch sagen dürfen!

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