Autor Thema: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD  (Gelesen 4382 mal)

Offline Uwe

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ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN
Geheimer Fusionsplan für die ARD


Quelle: BILD 24.11.2016


Zitat
Gibt es statt neun ARD-Sendeanstalten bald nur noch vier?

Die ARD hat auf ihrer Hauptversammlung in München beschlossen, den „Fusions-Experten“ Reinhard Binder als Leiter einer Projektgruppe „Strukturen und Prozesse“ einzusetzen. Binder managte vor 13 Jahren die Fusion des Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) und des Sender Freies Berlin (SFB) zum Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB).

Die Dramatik der Ankündigung machte Wille mit den Worten deutlich: „Wir werden uns verändern. Wir werden uns verändern müssen.“

In einem ersten Reformschritt sollen vor allem Kosten gespart werden, weil die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (zur Zeit mehr als acht Milliarden Euro jährlich) immer teurer wird. Experten sehen vor allem in den Bereichen Technik und Verwaltung großes Einsparpotenzial.

weiterlesen auf:
http://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/ard/geheimer-fusionsplan-48922096.bild.html


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Offline Kurt

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #1 am: 24. November 2016, 21:28 »
Zitat
Experten sehen vor allem in den Bereichen Technik und Verwaltung großes Einsparpotenzial.

Nicht-Experten sehen vor allem bei den Pensionen ein RIESENgroßes Einsparpotenzial.  >:D 8)

Gruß
Kurt


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 6 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline karl11

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #2 am: 25. November 2016, 03:42 »
Hier ein Beitrag aus der Ostseezeitung vom 25.11.2016
Unter der dicken Überschrift ist zu lesen
AfD will Rundfunkverträge kippen
Land soll auf „Verschlankung“ des NDR drängen / CDU, Linke und SPD dagegen


Zitat
Schwerin. Die AfD nimmt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Visier: Die Regierung soll Rundfunkstaatsverträge für ARD, ZDF und NDR kündigen, dann neue aushandeln, schlägt Fraktionschef Leif-Erik Holm vor. Einen entsprechenden Antrag hat seine Fraktion in den Landtag eingebracht. Andere Parteien lehnen den Vorstoß ab.
Warum die Offensive? „Ganz eifach“,sagt Holm. „Zu teuer, zu viel Erziehung statt Berichterstattung, zu viel politischer Einfluss.“ Die Anstalten seien in ihrer heutigen Form „nicht reformfähig“. Mehr als sieben Milliarden Euro zahlten die Bürger bundesweit jährlich.
„Und davon fließt nicht mal die Hälfte ins Programm“, so Holm. Die Kündigungen sollen 2018 und 2022 greifen. „Wir bauen Druck auf“, so Holm. Am Ende solle „ein schlanker Rundfunk stehen, der Bürgern als guter und kritischer Beobachter von Politik und Gesellschaft zur Seite steht“. Einen Feldzug gegen kritischen Journalismus plane die AfD nicht, versichert Holm: „Kritische Berichterstattung ist absolut wichtig. Auch die AfD muss sich Kritik stellen.“ Solche Anträge stelle die AfD auch in anderen Landtagen. Holm: „Wir brauchen weniger Sender, dafür mehr Qualität.“


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« Letzte Änderung: 25. November 2016, 21:58 von Bürger »

Offline FuerstBerg

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #3 am: 25. November 2016, 05:57 »
Hier ein Beitrag aus der Ostseezeitung vom 25.11.2016
AfD will Rundfunkverträge kippen

[…] zu viel Erziehung statt Berichterstattung,zu viel politischer Einfluss. […]

Wobei allerdings das AfD-Parteiprogramm, das kaum jemand liest, eindeutig etwas anderes sagt:
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll zu einem Erziehungs-Programm umgebaut werden, das zu den althergebrachten christlichen Werten (Familie aus einem Vater (als Alleinverdiener), einer Mutter (die ihr Leben Kirche, Küche, Kinder widmet), möglichst vielen Kindern und keinesfalls einer Scheidung besteht) erzieht. Das alles unter voller Kontrolle der Regierung und Steuer-Finanzierung.

Die bisherigen Parteien sollten daher von selber dringend auf eine Verschlankung, Kosteneinsparungen und den Rückzug aus dem Internet nachdenken, damit der AfD-Vorschlag hinfällig wird.


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Offline ChrisLPZ

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #4 am: 25. November 2016, 07:06 »
Wobei allerdings das AfD-Parteiprogramm, das kaum jemand liest, eindeutig etwas anderes sagt:
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll zu einem Erziehungs-Programm umgebaut werden, das zu den althergebrachten christlichen Werten (Familie aus einem Vater (als Alleinverdiener), einer Mutter (die ihr Leben Kirche, Küche, Kinder widmet), möglichst vielen Kindern und keinesfalls einer Scheidung besteht) erzieht. Das alles unter voller Kontrolle der Regierung und Steuer-Finanzierung.

Genaue Quellenangabe zu dieser Aussage?


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Offline ChrisLPZ

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #5 am: 25. November 2016, 07:14 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27184952fi.png

FAZ, 25.11.2016

Bericht über Fusionpläne
ARD steht offenbar vor radikalem Umbau
von bard./AFP/KNA

Zitat
Gibt es bald nur noch vier statt neun Landesrundfunkanstalten? Die ARD-Chefin spricht von tiefgreifenden Reformen. Dabei geht es auch um die Kosten des öffentlich-rechtlichen Systems.

[..] Wer mit wem im einzelnen fusioniert werden solle, sei noch offen, berichtete „Bild“. Sicher wäre nur, dass Radio Bremen einer ARD-Nord mit dem NDR zugeschlagen würde; der RBB aus Berlin und Brandenburg würde Teil einer ARD Ost mit dem MDR werden. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/bericht-ueber-fusionplaene-ard-steht-offenbar-vor-radikalem-umbau-14544292.html


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Offline PersonX

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #6 am: 25. November 2016, 10:50 »
@ChrisLPZ

Zitat
Genaue Quellenangabe zu dieser Aussage?

Wird es wahrscheinlich so nicht geben, denn im aktuellen Grundsatzprogramm steht diese Aussage in der Form nicht, ob es noch ein nicht öffentlich einsehbares Parteiprogramm gibt ist über die Webseite bisher nicht ersichtlich.

Wer aktuell nachlesen will, was bei der AFD steht, dem könnte die Seite

https://www.alternativefuer.de/programm/

weiterhelfen, dort finden sich aktuell 3 Links zu PDF Dateien.

eine lange Fassung mit 96 Seiten
https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/05/2016-06-27_afd-grundsatzprogramm_web-version.pdf

eine kurze Fassung mit 78 Seiten
https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/07/2016-06-20_afd-kurzfassung_grundsatzprogramm_webversion.pdf

https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/06/AfD_Faltblatt_Wahlprogr_RL.pdf

Im Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland  "Beschlossen auf dem Bundesparteitag
in Stuttgart am 30.04./01.05.2016." steht auf Seite 48 von 96 folgendes


Zitat
7.5 Für eine zeitgemäße Medienpolitik:

Rundfunkbeitrag abschaffen

Die Alternative für Deutschland steht für eine an den Grundrechten ausgerichtete Medienpolitik. Die Idee der
Kommunikationsfreiheit, möglichst jedermann den Betrieb von Medien und insbesondere die Berichterstattung durch Medien zu ermöglichen und so eine natürliche Vielfalt zu generieren, steht für uns dabei im Zentrum. Diese wollen wir fördern, Einschränkungen und Hindernisse dagegen abbauen.
Folgerichtig sieht die AfD grundlegenden Reformbedarf bezüglich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in
Deutschland. Dessen Zwangsfinanzierung ist umgehend abzuschaffen und in ein Bezahlfernsehen umzuwandeln.
Eine Opt-Out-Regelung soll es den bisherigen Beitragszahlern ermöglichen, zu einem Stichtag ihren Bezug ganz oder teilweise zu kündigen. Der Empfang wird verschlüsselt bzw. passwortgeschützt, sodass nur noch freiwillige Zahler über einen Zugang verfügen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird so zu einem Bürgerrundfunk, welches ausschließlich von seinen zahlenden Zuschauern und nicht mehr von der Politik abhängig ist. Entsprechend ist auch die Rundfunkkontrolle anzupassen. Ähnlich wie ein Kirchengemeinderat
oder der Aufsichtsrat von Aktiengesellschaften sollen seine Kontrollgremien von den Zuschauern gewählt werden. Nur dann ist das Prädikat „staatsfern“ auch gerechtfertigt.
Weiter hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf wertvolle Inhalte wie hochwertige Berichterstattung, Bildung, Kunst und Kultur zu konzentrieren und darf kostspielige Unterhaltung nur noch dann bieten, wenn er auch die notwendigen Einnahmen dafür erzielt.


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« Letzte Änderung: 25. November 2016, 22:02 von Bürger »
Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline marga

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #7 am: 25. November 2016, 11:07 »
Na dann mal los .......

Zitat
>>> Wille sagte laut „Bild“, dass es für den Reformprozess entsprechende rundfunkrechtliche und kartellrechtliche Regelungen geben müsse und die Unterstützung der Politik brauche. <<<

Wie war das nochmal mit der "Unabhängigkeit vom Staat und Politik"?

Art. 5 Abs. (1) Satz 2 GG

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html

 >:D >:D >:D


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« Letzte Änderung: 25. November 2016, 12:37 von DumbTV »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline Rochus

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #8 am: 25. November 2016, 11:45 »
Die Unterstützung der Politik wird aber mal wieder nicht kostenlos sein. Blechen dürfen wir dann aber für das überkommene Sprachrohr der Politiker/Innen.


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« Letzte Änderung: 25. November 2016, 21:59 von Bürger »
"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

Offline Tracker

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #9 am: 25. November 2016, 12:32 »

Bildquelle: http://m.dwdl.de/assets/img/dwdl_logo_15.svg

dwdl.de, 25.11.2016

Angebliche Fusionen im Senderverbund
"Frei erfunden": ARD dementiert "Bild"-Bericht
von Timo Niemeier 25.11.2016

Zitat
Die "Bild" will erfahren haben, dass die ARD ihre Landesrundfunkanstalten fusionieren will. Demnach soll es nur noch vier Anstalten geben. Bei der ARD dementiert man den Bericht nun heftig und spricht von "blankem Unsinn".

"Unter der Überschrift "Geheimer Fusionsplan für die ARD" berichtet die "Bild" am Freitag von den angeblichen Plänen des öffentlich-rechtlichen Unternehmens, einige Landesrundfunkanstalten zusammen zu legen. Demnach solle es in Zukunft nur noch ARD Nord, Süd, Ost und West geben. Welche Sendeanstalten wie fusionieren würden, sei noch unklar. Die ARD hätte das auf ihrer Hauptversammlung in München beschlossen. [..]

Weiterlesen auf:
http://m.dwdl.de/a/58909



Kommentar:

Da kommt schon die Rolle rückwärts...


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« Letzte Änderung: 25. November 2016, 12:52 von DumbTV »

Offline pinguin

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #10 am: 25. November 2016, 14:49 »
Ich frage mich, wie das realistisch gelöst werden können sollte, ohne daß der ÖRR in noch größere Bedeutungslosigkeit versinkt.

Man könnte freilich 1 Sender für alle basteln, nur wo bliebe dann die regionale Berichterstattung? Zwar weiß ich nicht, inwieweit diese gediehen ist, nur wird einen Bayer kaum interessieren, ob Strand 3 von Sylt vom Meer eingenommen wurde, wie es auch einen Mecklenburger wohl eher weniger interessiert, ob die in Sachsen befindliche Oybin-Bahn über eine Fahrgaststeigerung verfügt. Und selbst den Berliner interessiert kaum, ob man in Magdeburg eine weitere Brücke baut.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline Sindri

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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #11 am: 25. November 2016, 15:57 »
Ich frage mich, wie das realistisch gelöst werden können sollte, ohne daß der ÖRR in noch größere Bedeutungslosigkeit versinkt.

Man könnte freilich 1 Sender für alle basteln, nur wo bliebe dann die regionale Berichterstattung? Zwar weiß ich nicht, inwieweit diese gediehen ist, nur wird einen Bayer kaum interessieren, ob Strand 3 von Sylt vom Meer eingenommen wurde, wie es auch einen Mecklenburger wohl eher weniger interessiert, ob die in Sachsen befindliche Oybin-Bahn über eine Fahrgaststeigerung verfügt. Und selbst den Berliner interessiert kaum, ob man in Magdeburg eine weitere Brücke baut.

Man könnte es so machen wie Sat.1, das in größeren Städten um 17.30 Uhr ein Lokalnachrichten-Programmfenster sendet. Der Informationsbedarf wäre bei halbwegs effizienter Gestaltung gedeckt und die Kosten wären erheblich niedriger...


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Re: ES SOLLEN WENIGER SENDER WERDEN Geheimer Fusionsplan für die ARD
« Antwort #12 am: 25. November 2016, 16:04 »
Zitat
... nur wo bliebe dann die regionale Berichterstattung?


Natürlich dort wo sie die Bürger auch in Zukunft erreichen wird. An einen Zeit unkritischen Ort, wo diese bei Bedarf des einzelnen Bürgers nachgeschlagen werden kann. Es ist doch utopisch anzunehmen, dass die Bürger Nachrichten beständig zur gleichen Zeit am gleichen "Ort" erwarten, wenn Sie sonstige Inhalte auch nicht dort suchen und Ihren Konsum weg vom Ort des Fernsehens bewegen.

Das muss also so gesehen gar nicht im Fernsehen laufen, weil es die Bürger zunehmend dort nicht mehr erreichen wird. Die junge nachrückende Bevölkerung hat ein anderes Verhalten bei der Mediennutzung. Das überträgt sich auch auf den Konsum von regionaler Berichterstattung. Das andere Verhalten ist doch genau der Grund warum der Öffentlich Rechtliche Rundfunk unbedingt ins Internet will, jedoch hat der Öffentlich Rechtliche Rundfunk nicht verstanden, dass es unabhängig davon ist ob er im Internet ist oder nicht, denn das Nutzungsverhalten hat Ihn bereits ausgeschlossen und der Mensch ist ein Gewohnheitstier, welches einmal erworbene Angewohnheiten nicht zwingend ändert. Warum sich also angewöhnen öffentlich rechtliches im Internet zu "suchen", also überhaupt erst einmal auf diese Idee zu kommen. --> Das könnte doch nur beiläufig passieren, wenn nach Inhalten gesucht wird und diese zu 100% nur dort vorhanden wären. In allen anderen Fällen bliebe der Öffentlich Rechtliche Rundfunk im Internet ein Angebot unter vielen. Die Wahl muss also nicht auf diesen fallen. Es sei der Öffentlich Rechtliche Rundfunk im Internet würde eine Markt beherrschende Stelle einnehmen. Das gilt es bereits jetzt zu verhindern.

Somit können regionale Programme im Fernsehen ebenso gekappt werden wie ARD und ZDF zusammen gelegt werden können, siehe aktuelles mittleres Alter der Nutzer, jetzt bereits bei 66 Jahren. Es werden ja nicht mehr Nutzer in der Gesamtheit, sondern in Zukunft doch weniger, weil die Jungen nicht nachrücken, somit gibt es irgendwann, wahrscheinlich bereits in 5 bis maximal 10 Jahren kaum noch Nutzer unter 50 Jahren.

Die Bevölkerung wird nicht mehr zu 100% über Öffentlich Rechtliches Fernsehen erreichbar sein, weil sie das bereits 2004 nicht war, da lag der Satz bei unter 50% und dürfte weiter gesunken sein.
 
-Soweit war das mal eine der Voraussetzung, dass der Öffentlich Rechtliche Rundfunk über die Möglichkeit verfügt einen Großteil der Bevölkerung zu erreichen, deshalb hat das Bundesverfassungsgericht ihm die Erfüllung eines Auftrags zu gestanden, damit die Anforderungen an die privaten nicht hoch gestellt werden mussten. Im Umkehrschluss können wir den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk zu 100% abschaffen, wenn die Privaten in bestimmten Bereichen, welche diese bisher aus Kostengründen nicht abdecken gefördert würden und die Ansprüche daran entsprechend formuliert würden.-

Es ist also die Frage warum sollen über 50% der Bevölkerung etwas bezahlen was sie weder brauchen noch nutzen werden? Weil Politiker im regionalen Programm so gut aussehen? Das kann keine Lösung sein.

Das öffentlich rechtliche Fernsehen verkommt in der aktuellen Form somit immer mehr zu einem reinen Rentner TV, wobei die ganz alten davon sicherlich auch keinen Gebrauch machen, wenn Sie geistig nicht mehr fit im Kopf sind.


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« Letzte Änderung: 25. November 2016, 16:11 von PersonX »
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