Autor Thema: So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren  (Gelesen 771 mal)

Offline ChrisLPZ

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So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
« am: 03. November 2016, 09:46 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5a/Berlinermorgenpostlogo.jpg

Berliner Morgenpost, 3.11.2016

So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
von Gudrun Mallwitz

Zitat
Intendantin Patricia Schlesinger soll das RBB-Fernsehen aus dem Quotentief holen. Am Mittwoch stellte sie ihre Reform in Potsdam vor.

Patricia Schlesinger macht den Eindruck, als hätte sie sich regelrecht auf diesen Termin gefreut. Dabei gibt es sicherlich Schöneres, als die Fragen von Landtagsabgeordneten zu beantworten, wie an diesem Mittwoch in Potsdam. Vor dem Hauptausschuss erläutert die neue Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) mit viel Begeisterung in der Stimme ihre Pläne für die größte Reform in dem 13-jährigen Bestehen des Senders. "Es wird kein Sprint", sagt sie, "sondern ein Dauerlauf, ein Marathon."

Die grundlegende Reform solle im Frühjahr 2017 starten und werde derzeit intensiv vorbereitet. "Wir wollen rund fünf Millionen Euro umschichten und investieren pro Jahr erst einmal 1,7 Millionen Euro zusätzlich ins Fernsehprogramm", kündigt die neue Intendantin an. Geplant seien ein neues Wirtschafts- und Verbraucherformat, mehr investigativer Journalismus und auch mehr gesellschaftspolitische Sendungen. [..]

Nur bei einer Neuerung wurde sie konkret: Der Sandmann bekommt im Internet einen neuen Begleiter bei seinen Reisen durchs Traumland. Ab dem Frühjahr 2017 übersetzen Gebärdendolmetscher die Folgen der Sendung. [..]

Mit der Reform soll auch die Effizienz in Verwaltung und Technik gesteigert werden. "Da gilt es, dicke Bretter zu bohren", meint Schlesinger. Eigentlich dürfte sie damit gerechnet haben, dass die rechtspopulistische AfD in der Sitzung über die von der Partei geforderte Abschaffung des Rundfunkbeitrags diskutieren möchte. Doch der AfD-Vizefraktionschef Thomas Jung stellt nicht einmal eine Frage. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.morgenpost.de/berlin/article208638299/So-will-Intendantin-Schlesinger-den-RBB-reformieren.html


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Offline volkuhl

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Re: So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
« Antwort #1 am: 03. November 2016, 10:05 »
Zitat
Die grundlegende Reform solle im Frühjahr 2017 starten und werde derzeit intensiv vorbereitet.

Gibt's schon Termine vor dem BVerfG?  >:D

Zitat
"Aber Sendungen, bei denen 97 bis 99 Prozent der Zuschauer nicht zusehen, haben keinen Platz mehr im Programm"

Meine Reden...

Macht den Laden einfach zu und gut! Volksmusik und Schlager auf Kosten der Allgemeinheit sind durch nichts zu rechtfertigen. 


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Offline fox

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Re: So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
« Antwort #2 am: 03. November 2016, 18:43 »
Zitat
Intendantin Patricia Schlesinger soll das RBB-Fernsehen aus dem Quotentief holen. Am Mittwoch stellte sie ihre Reform in Potsdam vor.

Und ich war immer der Meinung, die Zwangsbeiträge sind dazu da, um quotenunabhängig zu sein  :-\


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« Letzte Änderung: 03. November 2016, 19:30 von Bürger »

Offline ellifh

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Re: So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
« Antwort #3 am: 03. November 2016, 18:52 »
Zitat
... und investieren pro Jahr erst einmal 1,7 Millionen Euro zusätzlich ins Fernsehprogramm", kündigt die neue Intendantin an.

Dafür aber 42 Millionen für "Fickt euch"...ein schon jetzt untergehender Stern. Das nennt man Mißwirtschaft.



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« Letzte Änderung: 03. November 2016, 19:30 von Bürger »
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
                                                Curt Goetz

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Re: So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
« Antwort #4 am: 03. November 2016, 18:59 »
Wenn ihr Millionen Menschen zwingt, für etwas lebenslang zu zahlen (es kommen 13000 Euro und mehr zusammen), das sie gar nicht brauchen, könnt ihr euch das Reformieren doch sparen.  ::)


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21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline GEiZ ist geil

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Re: So will Intendantin Schlesinger den RBB reformieren
« Antwort #5 am: 03. November 2016, 19:37 »
Frau Schlesinger gibt das gleiche Geschwurbel von sich wie die anderen Fernsehkasper. Die will nichts reformieren, die will nur Zeit gewinnen. Ein Forumsmitglied schreibt dazu ganz treffend:
Zitat
Wenn man den Sumpf trockenlegen will, darf man nicht die Frösche fragen.

Echte Reformen kann der Rundfunk selbst nicht, die müssen "gewaltsam" von außen kommen.


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