Autor Thema: Die Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu leisten...  (Gelesen 4944 mal)

Offline ChrisLPZ

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Planet Interview, .07.2016

Bettina Schausten und Thomas Walde
Die Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu leisten, gilt für viele offenbar nicht mehr
Interview vom 21. April 2016


Bildquelle: http://zetdeef.tumblr.com/post/133733919995/zdfde-berlin-direkttwittern-sie-berlin-direkt

Zitat
Jedes Jahr treffen Bettina Schausten und Thomas Walde für das ZDF Spitzenpolitiker zum Sommer-Interview. Welche Absprachen gibt es dabei? Warum gibt Angela Merkel kein Interview in ihrem Wahlkreis? Und warum hat das ZDF noch nie Edward Snowden interviewt? Im Interview sprechen die ZDF-Journalisten auch über neue Transparenz-Bemühungen, Beitragsverweigerer und provokante Fragen.

[..]
Der Umfang an Mahnverfahren beim Rundfunkbeitrag ist inzwischen enorm. Laut Tagesspiegel (vom 07.02.2016) befinden sich etwa 4,5 Millionen Menschen im Mahnverfahren, bei über zwei Millionen gibt es Vollstreckungsersuche. Wie beurteilen Sie, dass viele Bürger offenbar nicht mehr bereit sind, den Beitrag zu zahlen?

Schausten: Man muss akzeptieren, dass viele Menschen ein Problem damit haben; dass diese gesellschaftliche Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zuleisten, dass diese Verabredung für viele offenbar nicht mehr gilt. Viele können dieser Verabredung nicht mehr zustimmen, weil sie ihren Wert nicht mehr erkennen. Da liegt unsere Verantwortung.
Ich glaube, dass das eine Diskussion bleiben wird und ich finde, dass wir in diesem Land auch völlig zu Recht darüber diskutieren, wie viel wir ausgeben wollen.
Ich kann nur sagen: Alle, die aus dem Ausland kommen, sagen zu mir: Ihr könnt froh sein, dass ihr ein öffentlich-rechtliches System habt. Denn ohne wird es nicht besser. Man kann immer darüber diskutieren, ob wir unsere Aufgabe richtig erfüllen. Aber ich glaube, dass es gut ist, dass wir uns ein System leisten, das unabhängig davon ist, wie viel Werbeumsatz ich mit einem Programm generiere.

Walde: Ich habe mal eine Zeit in den USA gelebt und gearbeitet, zur Zeit des Golf-Krieges hätte ich mir dort einen stärkeren, unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk durchaus gewünscht.
Was Sie sagen ist alles richtig: Wir stellen uns der Diskussion, die soll öffentlich geführt werden, es geht um das Geld der Bürger und wir haben uns zu legitimieren – gar keine Frage. Aber ich kann wirklich aus Überzeugung sagen, was so ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem demokratischen Gemeinwesen beiträgt. Ich für mich kann das voll inhaltlich unterstützen. Und wenn Sie sich kommerzielle Sender anschauen: Wenn die in wirtschaftliche Schieflage geraten, sind Nachrichten und Journalismus dort das erste, wo gespart ist, weil es kostenintensiv ist. Das ist ein Kostenfaktor – weg damit! Von daher hat es eine hohe Berechtigung, was wir machen. Dass man sich aber der Diskussion stellen muss und guckt, wie wir dem gerecht werden, dem stimme ich vollkommen zu.[..]

Weiterlesen auf:
http://www.planet-interview.de/interviews/bettina-schausten-und-thomas-walde/49025/


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2016, 21:11 von ChrisLPZ »

Offline Hailender

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Zitat
[..]
Der Umfang an Mahnverfahren beim Rundfunkbeitrag ist inzwischen enorm. Laut Tagesspiegel (vom 07.02.2016) befinden sich etwa 4,5 Millionen Menschen im Mahnverfahren, bei über zwei Millionen gibt es Vollstreckungsersuche. Wie beurteilen Sie, dass viele Bürger offenbar nicht mehr bereit sind, den Beitrag zu zahlen?

Walde: Dass man sich aber der Diskussion stellen muss und guckt, wie wir dem gerecht werden, dem stimme ich vollkommen zu.[..]

Fragt sich nur, wann wird diese Einsicht endlich Früchte tragen? Wann kommen diese Schmarotzer endlich runter von ihren hohen Rössern mit denen sie auf den braven Zahlschafen herumtrampeln? Wann hört der Hohn endlich auf und wann werden die 4,5 Millionen Nichtzahler endlich ernst genommen? Ob ich es noch erleben werde?

#KA3X


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Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist.
(Kurt Cobain)

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Zivi­ler Unge­hor­sam wird zur hei­li­gen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts ver­las­sen hat.
(Mahatma Gandhi)

Die größte Angst des Systems sind "wissende Menschen" ohne Angst.

Offline PersonX

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Irgendwie wird dabei übersehen, dass nicht der öffentlich rechtliche Rundfunk an sich das Problem ist, sondern die Art und Weise und der Umfang.

Diese Verabredung gibt es zudem nicht, weil es kein Mitspracherecht gibt, denn gäbe es das, dann würden sicherlich keine 8.000.000.000 € für ca. 22 Programme ausgegeben werden.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

azdb-opfer

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Diese Verabredung ist eine Sache der Verhandlungspartner (Politik, Justiz, ÖRR). Der Bürger wurde nie gefragt. In einem Rechtsstaat müsste er sich mit den Folgen dieser Vereinbarung nie beschäftigen.

Diese Verabredung erklärt auch die massenhafte Rechtsbeugung.


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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"...befinden sich etwa 4,5 Millionen Menschen im Mahnverfahren..."

Es geht aktuell um 24 Millionen Mahnmaßnahmen (bei 44 Millionen existierenden Beitragskonten, d.h. mehr als jedes 2. musste schon 2015 gemahnt werden, stark steigende Tendenz) siehe Jahresbericht des ARD/ZDF/Deutschlandradio Beitrags"service":
 http://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e2097/Jahresbericht_2015.pdf

Richter, wie war das mit Pauschalisierung/Typisierung da man auf die verschwindend wenigen (<10%) örr Nichtnutzer nicht eingehen braucht? Sprecht nur weiter Unrecht gegen die Mehrheit, sorgt weiter für das Abpressen von über 22 Millionen Euro Tag für Tag für eine "Möglichkeit", zu eurem Glück gibt es ja noch ein paar Millionen, die nicht merken, was abläuft und die sich zähneknirschend 13000 Euro in lebenslangen monatlichen Raten aus der Tasche ziehen lassen. Die Zahl wird aber mit jedem "Urteil" kleiner, eure "Urteilsbegründungen" werden immer besser...



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« Letzte Änderung: 07. Juli 2016, 09:31 von 20MillionenEuroTäglich »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Ragnar

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Walde: Aber ich kann wirklich aus Überzeugung sagen, was so ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem demokratischen Gemeinwesen beiträgt. Ich für mich kann das voll inhaltlich unterstützen.

Durchaus verständlich wenn das inhaltlich von seiner Seite aus voll unterstützt wird. Geht ja schließlich um seinen Job. Ins eigene Fleisch beißen werden sich die wenigstens Menschen freiwillig. Ich akzeptiere diese Meinung .... nur das ich durch meine Meinung im schlimmsten Fall in den Knast muss, weil ich keinen Zwangsbeitrag bezahlen möchte, steht auf einer ganz anderen Messlatte. Welcome to Germany!


Zitat
Und wenn Sie sich kommerzielle Sender anschauen: Wenn die in wirtschaftliche Schieflage geraten, sind Nachrichten und Journalismus dort das erste, wo gespart ist, weil es kostenintensiv ist. Das ist ein Kostenfaktor – weg damit! Von daher hat es eine hohe Berechtigung, was wir machen. Dass man sich aber der Diskussion stellen muss und guckt, wie wir dem gerecht werden, dem stimme ich vollkommen zu.[..]

Willkommen im Leben. In jeder anderen Branche muss gespart werden, wenn die finanziellen Mittel fehlen. Das ist für jeden normalen Arbeiter, Angestellten, Unternehmen, Eigenständige sowie die freien Printmedien nichts neues und völlig normal. Wieso der Journalismus des ÖRR eine Sonderberechtigung und / oder ein Sonderkündigungsschutz genießen soll ist mir völlig unklar & unverständlich. >:(



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« Letzte Änderung: 08. Juli 2016, 19:56 von Bürger »

zuwider

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Diese Verabredung ist eine Sache der Verhandlungspartner (Politik, Justiz, ÖRR). Der Bürger wurde nie gefragt. ...

Na das fehlte ja noch, daß der Deutsche gefragt wird! Dann kommt er womöglich noch auf Fragen wie: Euro ja/ nein, EU ja/nein, D-Exit ja/nein, womöglich noch Fragen nach einer vom Volk verabschiedeten Verfassung usw.
Dornröschenschlaf ist neben Büroschlaf der gesündeste ...


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Offline ellifh

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Ich habe keine Verabredung mit dem Rundfunk getroffen.

Und ich brauche auch kein Geseiere, das ich nicht weiß, was ich tue, und froh sein soll, diesen Ab- Zockverein zu haben. Wo leben wir denn?

Borniert bis zum Geht-Nicht-Mehr und kassiert jede Menge Geld dafür |-....


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Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
                                                Curt Goetz

Offline Knax

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Zitat
Man muss akzeptieren, dass viele Menschen ein Problem damit haben; dass diese gesellschaftliche Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zuleisten, dass diese Verabredung für viele offenbar nicht mehr gilt.

Hieran erkennt man, dass Bettina Schausten den Kern der Diskussion nicht begriffen hat. Die Grundidee des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist durchaus begrüßenswert. Nur leider wird diese Grundidee von zu vielen Nutznießern unterwandert, mißbraucht und in ein Unrechtssystem pervertiert, angefangen bei den Intendanten, die schamlos hohe Gehälter verdienen, über die Angestellten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die das Privileg einer Zusatzrente neben der gesetzlichen Rente auf Kosten der Beitragszahler genießen, über Politiker, die sich ihre Pöstchen in den Rundfunkräten und anderen Rundfunkgremien sichern, über die ach so unabhängigen Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die gleichzeitig Mitglieder der Atlantik-Brücke sind, bis hin zu einem Zwangsbeitrag auf das Grundbedürfnis des Innehabens einer Wohnung. Und genau gegen diese mannigfache Pervertierung einer an sich begrüßenswerten Grundidee muss man sich zu Recht wehren.

Zitat
Viele können dieser Verabredung nicht mehr zustimmen, weil sie ihren Wert nicht mehr erkennen.

Auch hieran merkt man, dass Bettina Schausten den Kern der Diskussion nicht verstanden hat. Viele erkennen wie verfilzt der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist und wenden sich hiervon nachvollziehbarerweise angewidert  ab.

Zitat
Ich glaube, dass das eine Diskussion bleiben wird und ich finde, dass wir in diesem Land auch völlig zu Recht darüber diskutieren, wie viel wir ausgeben wollen.

Und auch an dieser Stelle zeigt sich, dass die Grundidee, die ursprünglich mit ganz wenigen Radio- und Fernsehsendern begonnen hat, heute mit über 20 Fernsehsendern und über 60 Radiosendern vollkommen aus den Fugen geraten ist.

Zitat
Ich kann nur sagen: Alle, die aus dem Ausland kommen, sagen zu mir: Ihr könnt froh sein, dass ihr ein öffentlich-rechtliches System habt. Denn ohne wird es nicht besser. Man kann immer darüber diskutieren, ob wir unsere Aufgabe richtig erfüllen. Aber ich glaube, dass es gut ist, dass wir uns ein System leisten, das unabhängig davon ist, wie viel Werbeumsatz ich mit einem Programm generiere.

Wenn man sowas liest, muss man sich fragen, auf welchem Planeten Frau Schausten lebt. Auch bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten geht es um die Quote. Und bitte: Es soll sich jeder dieses System leisten, der es sich leisten will. Aber bitte: Man darf doch nicht so weit gehen, viele Millionen Menschen mittels einer Zwangsabgabe dazu zu zwingen, es sich zu "leisten".

Zitat
Walde: Ich habe mal eine Zeit in den USA gelebt und gearbeitet, zur Zeit des Golf-Krieges hätte ich mir dort einen stärkeren, unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk durchaus gewünscht.

Was Sie sagen ist alles richtig: Wir stellen uns der Diskussion, die soll öffentlich geführt werden,

Die Sache ist halt nur so, Herr Walde: Auch Sie verstehen nicht, worum es sich im Kern bei dieser Diskussion dreht. Oder Sie wollen es nicht verstehen, das ist die zweite Möglichkeit.

Zitat
es geht um das Geld der Bürger und wir haben uns zu legitimieren – gar keine Frage. Aber ich kann wirklich aus Überzeugung sagen, was so ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem demokratischen Gemeinwesen beiträgt. Ich für mich kann das voll inhaltlich unterstützen.

Und die vielen Wiederholungen und die Tagesschau, die gleichzeitig auf allen "Dritten" läuft, wahrscheinlich auch...!

Zitat
Und wenn Sie sich kommerzielle Sender anschauen: Wenn die in wirtschaftliche Schieflage geraten, sind Nachrichten und Journalismus dort das erste, wo gespart ist, weil es kostenintensiv ist. Das ist ein Kostenfaktor – weg damit!

Als ob das Fernsehen die einzige Nachrichtenquelle ist, die existiert! Für Herrn Walde ist das Fernsehen der Mittelpunkt des Universums.


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Offline Bürger

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Man muss akzeptieren, dass viele Menschen ein Problem damit haben; dass diese gesellschaftliche Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zuleisten, dass diese Verabredung für viele offenbar nicht mehr gilt.

Diese "Verabredung" scheint ja vor allem für viele (oder alle?) der Nutznießer, Begünstigten und Entscheidungsträger (einschl. dem Gesetzgeber selbst) nicht mehr zu "gelten".

Diese haben es - schleichend beginnend schon vor Jahrzehnten und nun final zum 01.01.2013 mit der Einführung der kategorischen "Zwangsverbeitragisierung" - einseitig aufgekündigt.

Und heulen jetzt Krokodilstränen...?!?


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Offline SchwarzSurfer

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Die Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu leisten, gilt für viele offenbar nicht mehr

Diese Aussage suggeriert, dass es diese Verabredung schon lange gibt, z.B. seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Damals galt sie nur für eine Minderheit, die sich Radio und Fernsehen leisten konnte und wollte. Der Anteil derjenigen, die sich ihn leisten wollten, stieg sicher an, erreichte in den 80'ern und 90'ern einen Höhepunkt und fällt jetzt wieder ab. Na und? Die Zeiten ändern sich halt. Die Verabredung, sich eine Modelleisenbahn zu leisten, gilt für viele offenbar auch nicht mehr.


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Offline Rochus

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Bettina-150-Euro-Schausten, dazu fällt mir nur eins ein:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/netz-hohn-nach-wulff-interview-zdf-journalistin-schausten-und-die-150-euro-a-807389.html

Wird dafür bezahlt, dass sie das Staatsoberhaupt und ein Millionenpublikum belügt.


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"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

Offline Zeitungsbezahler

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Und bei Schieflage wird an den Nachrichten gespart...
Naja, beim ÖRR wäre ja das größte Sparpotential erstmal mit den Pensionen verbunden.
Danach mit der Anzahl der Sender.
Dann könnte man sich noch die teuren Intendanten sparen.
Dann die Versorgungsposten für die Politiker.
Dann die Honorare für Nichtleistung (siehe Gottschalk).
Dann die Kosten für externe Produktionen.

Und was dann noch übrig bleibt, würde von dem Normalverbraucher gar nicht als Reduzierung des bisherigen Angebotes bemerkt werden...


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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Dann hätten sie aber kein Pseudoalibi mehr für 22 Millionen Euro abgezockter Zwangsbeiträge.
(Nein, nicht pro Jahr, sondern TÄGLICH  :o)


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« Letzte Änderung: 13. Juli 2016, 23:47 von Bürger »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

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