Autor Thema: Österreich: Laut Ernst Swoboda behindert der ORF das Wachstum der Privaten  (Gelesen 1431 mal)

Offline ChrisLPZ

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medianet.at, 13.05.2016

ServusTV: ein Weckruf für alle Verantwortlichen
ORF behindert das Wachstum der Privaten

Ein Kommentar von Ernst Swoboda

Zitat
MONOPOLISTISCH. Die „Dann-doch-nicht-Einstellung” von ServusTV war ein Weckruf für alle, die in unserem Land Verantwortung für einen überlebensfähigen Rundfunk haben. Monopol-Tradition und politische Vernetzung des ORF haben viel zu lang notwendige Entwicklungen verhindert. Deshalb basiert die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf einem längst überholten System[..]

und so schöpft der ORF dann auch noch von Privatsendern dringend benötigte Werbe­budgets ab.[..]

Deshalb muss man den wuchernden Baum fachgerecht stutzen, den Privaten Sonne und Luft zum Wachsen verschaffen und den verfügbaren Dünger optimal verteilen.[..]

Weiterlesen auf:
http://medianet.at/article/servustv-ein-weckruf-fuer-alle-verantwortlichen-9307.html


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Offline wimmerma

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Da ist jedes Wort auf unsere Medienlandschaft übertragbar.

Ein riesiger Baum, der alles Leben darunter lähmt.


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Offline FuerstBerg

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Wenn ich mir die TV-Quoten in Österreich so anschaue…
http://www.agtt.at/show_content.php?hid=10

Das Abwürgen der Grundverschlüsselung in Deutschland hat sicherlich Auswirkungen auf das nahe deutschsprachige Ausland.


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Offline Frei

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Wenn ich mir die TV-Quoten in Österreich so anschaue…
http://www.agtt.at/show_content.php?sid=22

Interressant ist auch die Quote von ARD, ZDF und 3Sat in Österreich, also den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Nutzende, die nichts dafür bezahlen (müssen)...!? Steht im deutschen Rundfunkfinanzierungsvertrag nicht, dass ALLE Teilnehmer des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks an der Finanzierung zu beteiligen sind...!? ???

(In Hinsicht auf die Quote liegen die aber immer noch als "Schlusslicht" hinter dem ORF und den Privaten Pro7, RTL, Sat1 etc.)

Frei  8)


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« Letzte Änderung: 23. Mai 2016, 04:22 von Frei »
-> Link zur aktuellen Situation einer fiktiven Person F

-> Link zur fiktiven 60-seitigen Klagebegründung einer fiktiven Person F

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Offline FuerstBerg

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Interressant ist auch die Quote von ARD, ZDF und 3Sat in Österreich, also den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Nutzende, die nichts dafür bezahlen (müssen)...!? Steht im deutschen Rundfunkfinanzierungsvertrag nicht, dass ALLE Teilnehmer des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks an der Finanzierung zu beteiligen sind...!? ???

(In Hinsicht auf die Quote liegen die aber immer noch als "Schlusslicht" hinter dem ORF und den Privaten Pro7, RTL, Sat1 etc.)
Was 3SAT angeht: Da zahlen Österreicher und Schweizer mit, ist ja 'ne multinationale Ko-Produktion.

Die meisten Privaten dürften drei Mal mit dem selben Programm auf dem Satelliten sein – jeweils ein Programm für Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unterschied – so hat man mir wenigstens gesagt – sind die Regionalprogramme, soweit vorhanden, und die Werbung. Da aber alle drei Programme empfangbar sind, weiß ich nicht, ob dort aus reiner Gewohnheit halt das „deutsche“ Pro Sieben geguckt wird und österreichische Firmen sich dann die Werbung sparen. Die Auswertung sagt ja ausdrücklich: Die deutschen und österreichischen Versionen zusammen!

Früher wurde die Formel Eins von RTL und ORF übertragen. Da bei uns ORF z. T. sogar terrestrisch empfangbar war, kann man sich ja denken, daß eher die ORF-Fassung ohne Werbepausen geguckt wurde (und was für Beschwerden es gab, daß ORF via Satellit verschlüsselt und im Kabel rausgeflogen war).

Ich kann mir das auch umgekehrt vorstellen. Wieso sollte ein Österreicher (oder Schweizer) irgendwas auf einem Privaten schauen, wenn's im deutschen öffentlich-rechtlichen ohne Werbung läuft.


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