Autor Thema: Offener Brief der Rundfunk-Personalräte an die MinisterpräsidentInnen  (Gelesen 2679 mal)

Offline Uwe

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Offener Brief der Rundfunk-Personalräte an die MinisterpräsidentInnen zu Rundfunkbeitrag und KEF

Quelle: Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union 06.05.2016

Vorsitzende in ARD, ZDF und Deutschlandradio schreiben an die Runde der Ministerpräsidenten

Mit einem Offenen Brief an die Runde der Ministerpräsidenten appellieren die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio an die Politik, der Empfehlung der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) für eine Senkung des Rundfunkbeitrags in den Jahren 2017 bis 2020 nicht zu folgen.

weiterlesen auf:

https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++5774d18e-136f-11e6-93ad-525400ed87ba


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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"bedarfsgerechte Finanzierung"?
örR braucht heute kein Mensch mehr
-> Bedarf=0

Person Z findet es gut, das die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio gegen eine Senkung des Rundfunkbeitrag sind. Ob sie wohl eingesehen haben, das nicht die Senkung sondern die Abschaffung das Mittel der Wahl ist? (ironie: aus)  >:D


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« Letzte Änderung: 09. Mai 2016, 10:12 von 20MillionenEuroTäglich »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline Frei

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Moin.

Auch eine interessante Stelle aus dem Brief:

Eine wichtige Säule zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind die Einnahmen aus der Werbung.

Wo Paul Kirchhof doch in seinem Gutachten ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass Werbung den Rundfunk abhängig macht und somit verfassungswidrig sei:
Zitat
Aus einem Interview mit Paul Kirchoff (lt. FAZ, 19.1.2013):
Frage: "Die Sender kassieren Werbemillionen. Ihr Vorschlag eines werbefreien Programms fand kein Gehör."
Antwort Paul Kirchhoff: "Ich habe im Gutachten in einem Leitsatz hervorgehoben, dass die Unabhängigkeit des Rundfunks von der Wirtschaft eine Bedingung des öffentlichen Systems ist. Das Bundesverfassungsgericht urteilt seit jeher, dass Rundfunk unabhängig von Wirtschaftsinteressen sein muss. Jede Zahlung erwartet eine Gegenleistung, ist also eine Einflussnahme. Es darf keine Finanztransfers von der Wirtschaft an öffentlich-rechtliche Medien geben. Wenn die Sender diese Bewährungsprobe nicht meistern, verlieren sie eine wesentliche Legitimationsgrundlage."
(http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/paul-kirchhof-im-gespraech-der-rundfunkbeitrag-ist-wie-eine-kurtaxe-12030778-p2.html)

"Jeder Sponsor erwartet eine Gegenleistung" - Kirchhof übte auch in der FAS auch Kritik an der Werbung in den öffentlich-rechtlichen Programmen: "Die Unabhängigkeit des Rundfunks von der Wirtschaft ist eine Bedingung des öffentlichen Systems", sagte er weiter. "Es darf keine Finanztransfers von der Wirtschaft an öffentlich-rechtliche Medien geben."
Jeder Sponsor erwarte für seine Zahlung eine Gegenleistung. "Wenn die Sender diese Bewährungsprobe nicht meistern, verlieren sie eine wesentliche Legitimationsgrundlage." Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nahmen nach FAS-Angaben 2011 483 Millionen Euro mit Werbung in Radio und Fernsehen ein.
(http://www.focus.de/kultur/kino_tv/neues-gebuehrenmodell-verpflichtet-erfinder-der-zwangsabgabe-ruft-nach-transparenz_aid_901509.html)


Frei  8)


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-> Link zur aktuellen Situation einer fiktiven Person F

-> Link zur fiktiven 60-seitigen Klagebegründung einer fiktiven Person F

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Offline volkuhl

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Wen wundert's?

Erinnert sei an meine Kommunikation mit der ver.di Bundesverwaltung unter
ver.di-Mitglieder gesucht
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,12756


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« Letzte Änderung: 10. Mai 2016, 03:06 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline fox

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Zitat
In einem offenen Brief an die Länderchefs warnen die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio davor, den Rundfunkbeitrag wie von der KEF vorgeschlagen zu senken.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oeffentlich-Rechtliche-Personalvertreter-von-ARD-und-ZDF-gegen-Gebuehrensenkung-3204695.html

Soso, die Personalratsvorsitzenden haben wohl angst um Ihre Pensionen  >:D


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« Letzte Änderung: 11. Mai 2016, 18:07 von Uwe »

Offline Bürger

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Zitat
Eine weitere Senkung des Rundfunkbeitrags bringe den Beitragszahlern keine nennenswerte Entlastung, werde aber den Kostendruck in den Sendern erhöhen [...]
https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++5774d18e-136f-11e6-93ad-525400ed87ba

Eine entwaffnend einfache Bloßstellung dieser geradezu kruden Argumentation der Personalräte und implizit auch ver.di als Gewerkschaft, die diese Argumentation zu unterstützen scheint... ;)

Rundfunkbeitrag-Senkung: Wissen Sie was ein Paradoxon ist?
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18760.0.html
Rundfunkbeitrag-Senkung: „Für die Bürger keine nennenswerte Entlastung, für ARD & Co aber Verschärfung des Kostendrucks“

Quelle: Finanzmarktwelt 11. Mai 2016

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wissen Sie was ein Paradoxon ist? Nehmen wir mal an eine Gewerkschaft will beim Arbeitgeber für die Mitarbeiter eine 3%-Gehaltserhöhung durchboxen. Daraufhin antwortet der Arbeitgeber „Mensch, die 3% mehr an Gehalt bringt den Mitarbeitern doch nicht nennenswert mehr Geld aufs Konto… aber uns als Arbeitgeber entsteht dadurch ein deutlich größerer Kostendruck, also lasst uns das lieber vergessen.“ Fänden Sie diese Argumentation auch mehr als merkwürdig? Irgendwas daran stimmt nicht.

weiterlesen auf:
http://finanzmarktwelt.de/rundfunkbeitrag-33053/


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Offline zwanglos

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Klar, die zittern um ihre Rentenprivilegien!


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Offline Markus KA

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  • Das Ende des Rundfunkzwangsbeitrags naht!
Ver.di zittert um die Entlassungswelle seiner Mitglieder beim ÖR und BS.
ARD, ZDF und Co. zittert um das immer größer werdende Defizit auf seinen Konten und fürchtet die immer stärker werdenden Nachfragen , wohin die Beitragssummen fließen. >:D

Klage gegen den SWR 2015


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KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

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