Autor Thema: Ziel von GEZ-Boykott?  (Gelesen 8137 mal)

Offline realAndy

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Ziel von GEZ-Boykott?
« am: 28. Januar 2016, 13:12 »
Hi,
mich interessiert es, was genau euer Ziel hier im Forum ist? Wollt ihr den Öffentlichen Rundfunk ganz abschaffen oder nur reformieren? Welche Möglichkeit gibt es unabhänigen Rundfunk anzubieten? Verzichten möchte ich nur ungerne auf Unabhängige Berichterstattung.

Gruß Andy


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Offline noGez99

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #1 am: 28. Januar 2016, 13:33 »
Zitat
Verzichten möchte ich nur ungerne auf Unabhängige Berichterstattung.

Wo haben wir denn eine unabhängige Berichterstattung?

(Vielleicht wenn alle Politiker aus den Gremien entfernt sind ...)


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Offline realAndy

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #2 am: 28. Januar 2016, 13:42 »
Es kann ja sein, dass sich einiges ändern muss. Mir geht es aber erst mal darum, wie kann ich überhaupt einen unabhängigen Rundfunk anbieten. Wie kann eine Finanzierung eines solchen Rundfunks aussehen?


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Offline ChrisLPZ

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #3 am: 28. Januar 2016, 13:53 »
Es kann ja sein, dass sich einiges ändern muss. Mir geht es aber erst mal darum, wie kann ich überhaupt einen unabhängigen Rundfunk anbieten. Wie kann eine Finanzierung eines solchen Rundfunks aussehen?

Sicher nicht durch das aktuelle Modell einer "Wohnungszwangsabgabe", einer fehlenden Definition des Grundauftrages der örR und einer fehlenden Kontrolle der LRAs durch objektive, nicht staatslastige Gremien. Journalismus baut auf Vertrauen auf und dies scheint der öRR weitgehend verspielt zu haben. Verständlich, dass viele dafür nicht bezahlen wollen.


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Offline realAndy

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #4 am: 28. Januar 2016, 14:06 »
So wie ich es aber hier und vor allem auf der Facebook Seite von gez-boykott lese, wird die komplette abschaffung des Systems verlangt bzw. die Privatisierung. Meiner Meinung nach ist dies aber keine gute Lösung. Es ist denke nicht sinnvoll einfach zu sagen, weg mit dem Öffentlichen Rundfunk. Mann sollte sollte schauen das man diesen so umbauen kann, dass eine unabhängige Berichterstattung garantiert werden kann. Mit privatem Fernsehen wird dies nicht möglich sein.


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Offline r66

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #5 am: 28. Januar 2016, 14:13 »
Mein Hauptproblem ist, daß mit dem Beitrag nur zu einem unwesentlichen Teil "unabhängiger" Rundfunk finanziert wird. Unser Rundunksystem ähnelt momentan mehr einer sendenden Pensionskasse in Kombination eines hochorganisiertem, gut finanzierten Lobbyverbands (oder schlimmer), mit dem dann auch noch hochkorrupte Systeme wie die FIFA usw. finanziert werden. Mit unabhängigen Medien hat das wenig zu tun. Ginge es um unabhängige Medien, müßten sie auch Zeitungen finanzieren, die da einen wesentlich wichtigeren Teil der unabhängigen Berichterstattung leisten.

Ein weiteres Problem ist: wenn die Wohnung Anknüpfungspunkt für die Rundfunkfinanzierung ist und das rechtens ist, ließe sich noch allerlei anderer Unfug bleibig zusammenknüpfen, um irgendetwas zu finanzieren.

Außerdem ist der Rundfunkbeitrag hochgradig unsozial - wäre es ein Prozentsatz wie bei einer Steuer (was er eigentlich sein müßte), hätten einige Große und Reiche ihn schon längst weggeklagt. Da ist es doch viel erträglicher und einfacher, den Kleinen Geld per Zwang aus der Tasche zu ziehen.


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Offline r66

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #6 am: 28. Januar 2016, 14:21 »
So wie ich es aber hier und vor allem auf der Facebook Seite von gez-boykott lese, wird die komplette abschaffung des Systems verlangt bzw. die Privatisierung. Meiner Meinung nach ist dies aber keine gute Lösung. Es ist denke nicht sinnvoll einfach zu sagen, weg mit dem Öffentlichen Rundfunk. Mann sollte sollte schauen das man diesen so umbauen kann, dass eine unabhängige Berichterstattung garantiert werden kann. Mit privatem Fernsehen wird dies nicht möglich sein.

Das Argument mit den Privaten fällt für mich unter die Kategorie: "Etwas schlechtes mit etwas noch schlechterem zu rechtfertigen". Außerdem hat die Menscheit inzwischen das Internet erfunden - da gibt es hervorragende Information und häufig die Möglichkeit an Orginalquellen zu kommen, was bei gewissen Kreisen offentsichtlich noch nicht so ganz durchgesickert ist. Die heute unter 30-jährigen wissen schon fast nicht mehr, was Fernsehen ist; es ist aus der Zeit gefallen, hat aber historisch begründet eine "verfassungsrechtliche Legitimation erhalten".


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Offline realAndy

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #7 am: 28. Januar 2016, 14:32 »
Außerdem ist der Rundfunkbeitrag hochgradig unsozial - wäre es ein Prozentsatz wie bei einer Steuer (was er eigentlich sein müßte), hätten einige Große und Reiche ihn schon längst weggeklagt. Da ist es doch viel erträglicher und einfacher, den Kleinen Geld per Zwang aus der Tasche zu ziehen.

Aber dann währe das ja ein erster Punkt wo man ansetzten könnte. Der Rundfunkbeitrag könnte Prozentual entsprechend des Einkommens betechnet werden.
Ich sage ja auch nicht das alles unbedingt so bleiben muss wie es ist. Ich möchte mich nur einfach nicht der Meinung von denen anschliessen, die einfach nur sagen, weg mit dem Öffentlichen Rundfunk.
Die Idee mit der Prozentualen Rundfunkgebühr find ich gut.


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Offline Spark

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #8 am: 28. Januar 2016, 14:48 »
Hallo :)

Ich kann natürlich nicht für das Forum sprechen, sondern nur für mich selbst.
Ich möchte einfach nur die Möglichkeit haben, ein Leben unbehelligt von jeder Art von Rundfunk zu führen. Das tue ich bereits seit rund 15 Jahren. Im Alltag komme ich mit Rundfunk überhaupt nicht in Berührung. Höchstens wenn die Nachbarn mal ihren Fernseher oder Radio etwas aufdrehen.
Ob die öffentlich- rechtlichen nun vorhanden sind oder nicht, oder was sie senden oder auch nicht senden interessiert mich einfach nicht.

Während der größten Zeitspanne der Menschheitsgeschichte gab es überhaupt keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und jetzt soll er ganz plötzlich überlenswichtig sein. Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre ich schon seit 15 Jahren tot. Da ich aber immer noch da bin, kann er wohl doch nicht so überlebenswichtig sein.

Wenn es in diesem Land nicht mehr möglich ist ein Leben ohne Rundfunk zu führen, dann stimmt hier ganz gewaltig etwas nicht mehr.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
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Offline realAndy

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #9 am: 28. Januar 2016, 14:51 »

Das Argument mit den Privaten fällt für mich unter die Kategorie: "Etwas schlechtes mit etwas noch schlechterem zu rechtfertigen".
Ich suche einfach nur nach besseren Möglichkeiten und sehe die privaten als keine bessere an.

Außerdem hat die Menscheit inzwischen das Internet erfunden - da gibt es hervorragende Information und häufig die Möglichkeit an Orginalquellen zu kommen, was bei gewissen Kreisen offentsichtlich noch nicht so ganz durchgesickert ist. Die heute unter 30-jährigen wissen schon fast nicht mehr, was Fernsehen ist; es ist aus der Zeit gefallen, hat aber historisch begründet eine "verfassungsrechtliche Legitimation erhalten".

Im Internet kann man vieles lesen, was davon stimmt oder was nicht, ist nicht immer einfach auseinanderzuhalten.
Ich kenne auch viele unter 30-jährige die noch immer Fernsehen schauen, auch wenn immer öfters über Mediatheken. Die Aussage das jüngere Leute kein oder kaum Fernsehen schauen ist einfach falsch.


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Offline realAndy

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #10 am: 28. Januar 2016, 15:03 »
Ob die öffentlich- rechtlichen nun vorhanden sind oder nicht, oder was sie senden oder auch nicht senden interessiert mich einfach nicht.

Während der größten Zeitspanne der Menschheitsgeschichte gab es überhaupt keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und jetzt soll er ganz plötzlich überlenswichtig sein. Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre ich schon seit 15 Jahren tot. Da ich aber immer noch da bin, kann er wohl doch nicht so überlebenswichtig sein.

Wenn es in diesem Land nicht mehr möglich ist ein Leben ohne Rundfunk zu führen, dann stimmt hier ganz gewaltig etwas nicht mehr.

Keiner sagt das der Rundfunk überlebenswichtig ist.
Es geht hier einfach um die Möglichkeit sich unabhängige Informationen beschaffen zu können und diese Möglichkeit sollte jeder haben. Ich gehe z.B. auch in kein Theater und trotzdem werden Theater und Kultur von allen über Steuern mitfinanziert. Es gibt sogar Leute die wollen ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Soll deshalb das von allen mitfinanzierte Schulsystem abgeschafft werden?


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« Letzte Änderung: 29. Januar 2016, 18:57 von Bürger »

Offline seppl

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #11 am: 28. Januar 2016, 15:18 »
Wie Du schon sagst, die genannten Sachen werden über STEUERN finanziert, nicht über Beiträge, die ganz anderen - in diesem Falle sogar von der demokratischen Grundordnung ausgeschlossenen - Kontrollmechanismen unterliegen...


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline realAndy

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #12 am: 28. Januar 2016, 15:29 »
Wie Du schon sagst, die genannten Sachen werden über STEUERN finanziert, nicht über Beiträge, die ganz anderen - in diesem Falle sogar von der demokratischen Grundordnung ausgeschlossenen - Kontrollmechanismen unterliegen...

Wie schon mehrfach geschrieben sage ich ja auch nicht das alles so bleiben soll wie es ist. Ich bin nur gegen eine generelle Abschaffung des öffentlichen Rundfunks


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Offline ChrisLPZ

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #13 am: 28. Januar 2016, 15:37 »
Zitat
So wie ich es aber hier und vor allem auf der Facebook Seite von gez-boykott lese, wird die komplette abschaffung des Systems verlangt bzw. die Privatisierung.
Das sehe ich etwas anders. Es gibt diesbezüglich sehr unterschiedliche Meinungen, sowohl hier im Forum, als auch auf FB.
Ich bin auch der Ansicht, dass es einen Informationssender zur Überbringung der "Staatsmeinung" geben sollte. Journalismus ist nun einmal Meinungsbildung. Diese sollte jedoch nicht, wie beim örR, als angeblich staatsfern getarnt sein.
Nur durch die Darlegung von Fakten (und nicht als Fakten verpackte Vermutungen), von verschiedenen Standpunkten und Meinungen wird einem die Möglichkeit gegeben sich eine nicht allzu einseitige Meinung zu bilden.

Zitat
Im Internet kann man vieles lesen, was davon stimmt oder was nicht, ist nicht immer einfach auseinanderzuhalten.
Dies ist leider auch beim örR der Fall. Zahlreiche Beispiele von erwiesenermassen falscher und manipolativer Berichterstattung in den letzten Jahren belegen dies. Dank zahlreicher Quellen im Internet konnte dies belegt werden. Schau Dir einmal die Webseite von Publikumskonferenz.de an. Hier wirst Du massenhaft diesbezüglich eingereichter Beschwerden und, als Sahnehäubchen oben drauf, auch die dreisten und arrogranten Antworten der Intendanten auf diese Beschwerden vorfinden.

Anstatt einmal über die neuen Medien im Internet zu sinnieren werden diese vom örR ins Lächerliche gezogen und bekämpft. Ist das Aufgabe eines auch von deinen entrichteten Rundfunkbeiträgen finanzierten öffentlich rechtlichen Rundfunks?

Zitat
...trotzdem werden Theater und Kultur von allen über Steuern mitfinanziert.
Sie werden durch Steuern über Subventionen unterstützt. Jedoch nicht durchfinanziert. Das macht einen grossen Unterschied.

realAndy, mal eine Frage an Dich: Wie stellst Du Dir den örR 2.0 vor? Was soll er bieten? Soll er staatsnah oder staatsfern sein? Gehört Sport/Kultur/Unterhaltung in unbegrenztem Umfang zu seinen Aufgaben? Darf dieser Werbeeinnahmen verbuchen? Darf ein solcher weiterhin Tochterfirmen besitzen/ausgliedern, die Gewinne erzielen und in Konkurrenz zu den Anbietern/Firmen auf dem freien Markt agieren dürfen? Wie stellst Du Dir eine Kontrolle des Systems vor? Sollte dieses möglichst transparent für die Öffentlichkeit sein?



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« Letzte Änderung: 28. Januar 2016, 15:50 von ChrisLPZ »

Offline Spark

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Re: Ziel von GEZ-Boykott?
« Antwort #14 am: 28. Januar 2016, 15:43 »
Zitat

Ob die öffentlich- rechtlichen nun vorhanden sind oder nicht, oder was sie senden oder auch nicht senden interessiert mich einfach nicht.

Während der größten Zeitspanne der Menschheitsgeschichte gab es überhaupt keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und jetzt soll er ganz plötzlich überlenswichtig sein. Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre ich schon seit 15 Jahren tot. Da ich aber immer noch da bin, kann er wohl doch nicht so überlebenswichtig sein.

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Keiner sagt das der Rundfunk überlebenswichtig ist.
Es geht hier einfach um die Möglichkeit sich unabhängige Informationen beschaffen zu können und diese Möglichkeit sollte jeder haben. Ich gehe z.B. auch in kein Theater und trotzdem werden Theater und Kultur von allen über Steuern mitfinanziert. Es gibt sogar Leute die wollen ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Soll deshalb das von allen mitfinanzierte Schulsystem abgeschafft werden?

Nun, vielleicht nicht überlebenswichtig im körperlichen Sinne. Aber es wird den Leuten suggeriert, daß dieses Land ohne den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Chaos und Anarchie versinken würde. Wie abartig ist das denn?

Die genannten Systeme werden aber nicht auf Kosten von Existenzen finanziert. Das ist der entscheidende Unterschied zum aktuellen öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem.
Der Preis dafür ist einfach zu hoch. Für mich persönlich würde diese Zwangsfinanzierung die totale Isolation von der Aussenwelt bedeuten. Ich habe eine bestimmte Informationsquelle für die ich jeden Monat einen festen Beitrag leisten muß. Die Zwangsabgabe würde für mich den Verlust dieser Quelle bedeuten, da ich nicht für beides aufkommen kann. Und da ich größtenteils ans Haus gebunden bin, wäre ich damit praktisch von der Aussenwelt so gut wie abgeschnitten.
Ein System, das soetwas billigend in Kauf nimmt ist für mich nicht rechtens.


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