Autor Thema: Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung  (Gelesen 83203 mal)

Offline Jannimann

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Re: Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung
« Antwort #165 am: 15. Juli 2019, 14:06 »
Ich fragte ihn, ob er dann nicht Personen in die Sache mit reinziehen würde, die damit nichts zu tun haben. Was, wenn die Briefe vom Beitragsservice an der Adresse tatsächlich eingeworfen werden würde und der vermeintliche Empfänger sich mit diesen Leuten rumärgern müsste? X antwortete, man habe bei falsch zugestellten Briefen genau gar keine Pflichten. Die Person könnte die falsch zugestellten Briefe direkt aus dem Briefkasten in die Mülltonne werfen, brauche sich um nichts zu kümmern und werde somit auch in nichts hineingezogen.

Was ist eure Meinung dazu? Habt ihr von Leuten gehört, denen es ähnlich ergangen ist? Ein Status-Update wäre sicher auch für andere Leute interessant :)
X könnte die richtige Antwort gegeben haben. Das Problem der Zwangsanmeldung und -Beitreibung ist allein Sache der ehemaligen GEZ. Wenn sie ihre Daten nicht korrekt zu einer ladefähigen Adresse zusammenbringt, wird sie es schwer haben, ihr Vorhaben weiter zu verfolgen. Immerhin könnte man Millionen Adressen schon über das Telefonbuch kopieren.

Allerdings sollte es schwierig werden, sich durch die Umzugsmeldung seiner Zwangsbeitragspflicht zu entziehen, es sei denn, man umginge das Meldewesen.


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Grüße
Jannimann
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Karlsruhe möchte sich mit der Beschwerde nicht beschäftigen.

Offline unGEZahlt

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Re: Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung
« Antwort #166 am: 23. August 2019, 16:17 »
Es hat zwar leider nicht immer 100%-ig bei komplett Allen geklappt,
aber das Umzugsmeldungsthema hat es, m. E. nach verdient, weiter am Laufen gehalten zu werden;
deshalb mal ein kleiner Zwischenbericht in meinem Fall:

Nach 3 Jahren und 8 Monaten weiterhin immer noch keine neue Post o. ä.

Da denke ich -> behalten wir es ruhig mal weiter unter Beobachtung.

Markus


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« Letzte Änderung: 23. August 2019, 17:34 von Bürger »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFDR nicht bezahlen können, dann sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline teevau

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Re: Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung
« Antwort #167 am: 12. Dezember 2019, 10:43 »
Gibt es aktuelle Erfahrungeberichte von Gebührenverweigerern, die man etwa im Wartezimmer beim Arzt davon erzählen hörte...?

Mir erscheint es fadenscheinig. Man bekommt Post vom sogenannten Beitragsservice und wird auch aufgefordert, an eine zentrale Adresse zu antworten und auch an den Beitragsservice die Zwangsgebühren zu entrichten.

Mit der Umzugsmeldung in ein anderes Bundesland bleibt also der Ansprechspartner der sogenannte Beitragsservice.

Außerdem greift dieser "Beitragsservice" auf die Daten der Einwohnermeldeämter zu. Und danach bekommt man auch Post. Und wenn man offiziell gar nicht umzieht, kriegen die es auch mit, wenn die alte Wohnung noch besteht.


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« Letzte Änderung: 17. Dezember 2019, 00:00 von Bürger »

Offline unGEZahlt

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Re: Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung
« Antwort #168 am: 12. Dezember 2019, 20:37 »
Gibt es aktuelle Erfahrungeberichte von Gebührenverweigerern, die man etwa im Wartezimmer beim Arzt davon erzählen hörte...?

Dass die Umzugsmeldetaktik eine temporäre Lösung sein kann, hatten mehrere Mitglieder bereits bestätigt ( u. a. nogez33, Step108, zAppi, Schwippschwager von GezWarJaHarmlos und meine Wenigkeit ) . Und bisher hatten wir nur einen Mitstreiter, der leider keine positive Rückmeldung geben konnte.
Rein statistisch gesehen ist die Umzugsmeldetaktik, finde ich, auf jeden Fall ein Wartezimmergespräch wert.

Mir erscheint es fadenscheinig. Man bekommt Post vom sogenannten Beitragsservice und wird auch aufgefordert, an eine zentrale Adresse zu antworten und auch an den Beitragsservice die Zwangsgebühren zu entrichten.

Mit der Umzugsmeldung in ein anderes Bundesland bleibt also der Ansprechspartner der sogenannte Beitragsservice.

M. M. n. müsste das modifiziert werden. Der "Umzug" sollte nicht nur in ein anderes Bundesland erfolgen, sondern sogar in einen anderen Anstaltsbereich ( RBB -> außerhalb v. Berl., Brb.
MDR -> außerhalb v. Sa., Thü., S.-Anh.
NDR -> außerhalb v. M-V, S-H, NS, Hamb., Brem.
WDR -> außerhalb v. NRW
HR -> außerhalb v. Hesse
SWR -> außerhalb v. BaWü, SL, RL-P
BR -> außerhalb Bay. )

Dadurch, dass idealerweise der Beitragss. die Post an die "neue Adresse" wieder als nicht zustellfähig zurückerhält, gibt es ja dadurch dann auch beidseitig keine Ansprechpartner mehr.
( Bisher scheint nur wichtig zu sein, dass der "Umzug" nur ausschließlich ohne jeglichen Vollstreckungskram (Vollzieher, Stadtkassen, usw.) funktionieren kann. )

Außerdem greift dieser "Beitragsservice" auf die Daten der Einwohnermeldeämter zu. Und danach bekommt man auch Post. Und wenn man offiziell gar nicht umzieht kriegen die es auch mit, wenn die alte Wohnung noch besteht.

Die echte Adresse bekommen sie nur entweder bei einer eigenen regulären Ummeldung nach dem Meldegesetz oder
erst 2022 beim dritten "einmaligen" Meldedatenabgleich.
( Aber m. E. n. kein Problem. Dann können wir ja danach dann auch gleich wieder "umziehen". )

( Persönlich würde ich die Umzugsmeldetaktik nicht beiseite schieben wollen :-) )

Markus


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Offline malo

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Re: Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung
« Antwort #169 am: 16. Dezember 2019, 13:06 »
Im Fall A kann ich berichten, das er trotz Pfändung vom Juli 2018 den „Umzugsservice“ in Anspruch genommen hat und bis jetzt weder vom Vollstreckungsgeier noch vom Beitragseintreiber etwas gehört hat.

Folgendes Betavorgehen hat er gewählt. Nach ein einigen Wochen kam ein normaler Brief vom Geier den er ignoriert hat, da sich darin eine Vermögensauskunft befand. Einige Wochen danach hat sich A entschlossen mutig seine „neue“ Adresse dem Beitragseintreiber zu melden. Nach ein  paar weiteren Monaten hat er seine Bankverbindung aus gründen mangelnder Servicequalität geändert. Im ganzen hat A, zur Zeit, beinahe 1 ganzes Jahr Ruhe. ?

Das ist aber alles von Land zu Land, vom Vollstreckungsgeier zum Vollstreckungsgeier unterschiedlich. Vielleicht gehört ein bisschen Glück mit dazu?

Hier nicht zu vertiefende Nebenbemerkung:
Viel schlimmer, ist das die Politik gegen das Datenschutzgesetz verstößt, die persönlichen Daten per Gesetz einem Unternehmen frei Haus zur Verfügung gestellt werden. Ich weiß jetzt nicht ob der Beitragseintreiber dafür mit den Beiträgen die Adressen vom Meldeamt kauft, was man unter einem Adresshandel versteht, machen ja viele Firmen oder Unternehmen so, oder ob die Daten automatisch abgeglichen werden. Hinzu kommt, das jede Möglichkeit ausgeschlossen wurde seine persönlichen Daten beim Meldeamt vor Dritten (Beitragseintreiber u. öffentliche Sender) zu schützen. 


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« Letzte Änderung: 17. Dezember 2019, 00:03 von Bürger »

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