Autor Thema: Der Rundfunkbeitrag: Eine Abgabe für oder von Demokratie?  (Gelesen 1399 mal)

Offline Uwe

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Ordnungspolitik
Der Rundfunkbeitrag: Eine Abgabe für oder von Demokratie?


Ökonomen-Blog, 11.06.2015

"Die Rundfunkgebühr heißt jetzt bekanntlich Rundfunkbeitrag. Denen, die das Geld erhalten, wäre der Begriff “Demokratie-Abgabe” freilich noch lieber gewesen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, so wird jedenfalls regelmäßig argumentiert, sichere die Demokratie. Demokratie-Sicherung mittels Zwangsabgabe? Kann das funktionieren? Eine Hinterfragung. [...]"

weiterlesen auf:

http://www.insm-oekonomenblog.de/12590-der-rundfunkbeitrag-eine-abgabe-fuer-oder-von-demokratie/


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Offline Carina

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Re: Der Rundfunkbeitrag: Eine Abgabe für oder von Demokratie?
« Antwort #1 am: 15. Juni 2015, 21:57 »
Schöner Artikel der genau das anspricht, das öffentlich viel breiter thematisiert werden muß.

Diese Demokratie-Abgabe für die Säule der Demokratie ist und bleibt ein Zwangsbeitrag
für die tägliche Berieselung, Ablenkung und Beruhigung.
Wer will, der kann - wer nicht will sollte nicht können müssen und zahlen!


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"Das Internet ist für uns alle Neuland": Angela Merkel, 19.06. 2013

Offline seppl

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Re: Der Rundfunkbeitrag: Eine Abgabe für oder von Demokratie?
« Antwort #2 am: 15. Juni 2015, 23:40 »
Der deutsche ÖRR hat sich nie von der nach dem 2.WK eingeführten Funktion des "Demokratisierungsinstruments" befreit.
Es besteht immer noch das Paradigma, ohne diesen Medienapparat würde das deutsche Volk die demokratische Orientierung verlieren, als wenn es keine anderen (wichtigeren, sichereren, effizienteren und nachhaltigeren) Mittel und Mechanismen der Demokratieerhaltung gäbe.
Der Zwang zur bedingungslosen Finanzierung dieses Systems spiegelt die eingebildete unbedingte Notwendigkeit dieses Demokratisierungswerkzeugs wider. Diese Vorstellung ist in dieser Ausprägung weltweit einzigartig.
Genauso gefährlich ist es auf der Rezipientenseite, dass sich sehr viele Menschen auf der von den ÖR Medien selbst erzeugten idealistischen Vorstellung der ausgeglichenen Berichterstattung völlig kritiklos ausruhen: "Da wird ja schließlich Demokratie praktiziert, dann brauch ich mich nicht drum zu kümmern. Tagesschau gucken reicht aus".


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« Letzte Änderung: 15. Juni 2015, 23:43 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline jedi_ritter

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Re: Der Rundfunkbeitrag: Eine Abgabe für oder von Demokratie?
« Antwort #3 am: 16. Juni 2015, 09:46 »
Zitat
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, so wird jedenfalls regelmäßig argumentiert, sichere die Demokratie.

"Demokratie" wird in Europa bereits und allein durch die zahlreichen Steuergelder am Leben erhalten (von "gesichert" kann aufgrund der täglichen Ungerechtigkeiten in Gerichtssälen sowieso nicht die Rede sein).

örR mit Zwangsbeitrag überhaupt als demokratisch zu bezeichnen, gehört zu den größten Heucheleien dieses immer mehr zugrunde gehenden Planeten namens Erde.


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« Letzte Änderung: 16. Juni 2015, 09:50 von jedi_ritter »
Möge die Macht des Grundgesetzes Zwangsbeitrags-Imperien stürzen.

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