Autor Thema: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt  (Gelesen 3079 mal)

Offline Uwe

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Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« am: 04. Juni 2015, 22:13 »


Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt

Die Welt: Die Quoten des rbb sind allerdings im Sinkflug. Nach 6,8 Prozent im Spitzenjahr 2010 schalteten 2014 nur noch sechs Prozent der Haushalte ein. Werden Sie die Beerdigung der Öffentlich-Rechtlichen noch erleben?

Reim: Auf keinen Fall. Die Dritten sind in Summe sehr erfolgreich, weit vor RTL oder ProSieben. Natürlich hätten wir gern mehr Akzeptanz für das rbb-Fernsehen. Aber solange wir im Geleitzug mit anderen Dritten fahren, ist es, wie es ist.

Die Welt: Ihr durchschnittlicher Zuschauer ist 65 Jahre alt. Stirbt Ihnen das Publikum weg?

Reim: Nein, die sterben nicht. Die werden ja hundert (lacht). Aber es stimmt schon: Die Dritten sind kein Programm für Junge. Wir müssen uns auf die Zielgruppe 40 plus ausrichten.

weiterlesen auf:

http://www.welt.de/wirtschaft/article141934009/Warum-die-rbb-Intendantin-Todesanzeigen-sammelt.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter


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Offline koppi1947

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #1 am: 04. Juni 2015, 22:18 »
Leider leben diese Menschen in einer anderen Welt,aber nicht im Realismus.


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koppi1947

Offline Viktor7

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #2 am: 04. Juni 2015, 23:00 »
Man braucht nur die Statistikdaten grafisch darzustellen und zu extrapolieren (hochrechnen). Wann das Ende der Fahnenstange für den rbb erreicht ist, kann leicht an der Kurve abgelesen werden. Frau Reim versucht lieber die Zwangszahler in die Irre zu führen.


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« Letzte Änderung: 05. Juni 2015, 04:47 von Viktor7 »

Offline mickschecker

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #3 am: 05. Juni 2015, 08:58 »
Aber solange wir im Geleitzug mit anderen Dritten fahren, ist es, wie es ist.
Wenn man beim ÖRR überhaupt von einer Daseinsberechtigung sprechen darf , so haben die Dritten als Ableger der ARD-Anstalten m.E. noch die eindeutig besseren Karten.
Die Dritten sind immerhin noch regional gebunden und somit einen Tick näher an ihrem zahlenden Publikum. Dafür könnte das Erste als übergroßes Muttertier und eigentlich überflüssiger Kostenfresser in viel höheren Dimensionen komplett vom Bildschirm verschwinden.
Würden die Dritten besser als Regionalfernsehsender der ARD ausgebaut und das Geld stattdessen vermehrt dort sinnvoll verwendet , wäre m.E. mehr Akzeptanz zu erwarten. Regional und Heimat verbunden läuft besser.
Also ARD und das eh überflüssige ZDF ganz weg . Wenn sich der ÖRR schon aufdrängeln muss , dann bitte nur besseres Regionalfernsehen. Die scheinbar so wichtige gezielt gelenkte Information und Bildung geht auch da hinein geschickt zu verpacken. ;)


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« Letzte Änderung: 05. Juni 2015, 09:23 von mickschecker »
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Offline Rochus

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #4 am: 05. Juni 2015, 10:02 »
Zitat
Aber solange wir im Geleitzug mit anderen Dritten fahren, ist es, wie es ist.

Erinnert mich an Wolfgang Petersens "Das Boot". Da waren auch Frachter in Geleitzügen unterwegs. Beide wurden von U-Booten versenkt und die Mannschaften erlitten ganz üblen Schiffbruch.


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"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

Offline Carina

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #5 am: 05. Juni 2015, 10:15 »
Echte Argumente zur Daseinsberechtigung haben die Befragten vom ÖRR eigentlich nicht.
Es sind immer nur Behauptungen, die uns von der Wichtigkeit des Monstrums ÖRR "überzeugen" sollen.

Alle reden davon wie wichtig dieser Rundfunk ist. Die Frage ist eher, was ist wirklich wichtig an diesem Überangebot.
Was fehlt unserer Gesellschaft in der heutigen digitalen Zeit, wenn sich der ÖRR auf die Basisversorgung beschränkt?

Wenn man beim ÖRR überhaupt von einer Daseinsberechtigung sprechen darf , so haben die Dritten als Ableger der ARD-Anstalten m.E. noch die eindeutig besseren Karten.
In dem Zusammenhang erscheint mir der Vorschlag des Beirats vom Finanzministerium sehr plausibel.
Die ÖR sollten sich um die Inhalte kümmern, die nicht von den Privaten Anbietern gesendet werden.


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"Das Internet ist für uns alle Neuland": Angela Merkel, 19.06. 2013

Offline pinguin

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #6 am: 05. Juni 2015, 11:08 »
@mickschecker

Wenn man ganz korrekt herangehen möchte, müsste jedes (!) Bundesland eine eigene Landesrundfunkanstalt mit eigenem Sender haben; denn so unterschiedlich die Landsleute, so unterschiedlich die Mentalitäten dieser Leute, so unterschiedlich die Interessen. Ein Brandenburger tickt anders als ein Berliner, ein Mecklenburger anders als ein Niedersachse oder Schleswig-Holsteiner, etc; allen ist nur gemein, daß sie regional geprägt werden.

Es ist sicher auch richtig anzunehmen, daß die Zahlungsmoral größer wäre, könnte man sicher sein, daß die Gelder auch in den eigenen Sender fließen; dann könnte man ein Finanzmodell auf die Beine stellen, (freilich als Bundesrecht, damit es für die Länder zwingend ist), wo es diesen Landessendern zwar überlassen ist, ob sie Werbung senden oder nicht, wo aber festgeschrieben stünde, daß Einnahmen aus Werbung die Kosten für die zahlenden Landsleute voll vermindern müssen; über das Modell des jeweiligen Landessenders, (also mit oder ohne Werbung), ist alljährlich für das Modell des Folgejahres eine Bürgerumfrage durchzuführen.

Den Frust im Volk haben sich alle Medienleute selber zuzuschreiben; die hecheln der Mehrheit hinterher und verlieren sie dadurch, da sie durch das Hinterherhecheln die Bedürfnisse der Mehrheit völlig aus den Augen verlieren.

Es wird bezweifelt, daß die Mehrheit der Bürger der eher wenig anspruchslosen Unterhaltung zugeneigt ist.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline seppl

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #7 am: 05. Juni 2015, 12:11 »
Es ist sicher auch richtig anzunehmen, daß die Zahlungsmoral größer wäre, könnte man sicher sein, daß die Gelder auch in den eigenen Sender fließen;

Zahlungsmoral?? Wir werden allein für das Grundbedürfnis Wohnen abgezogen. Das ist unmoralisch. Der Beitrag hat doch überhaupt nichts mit dem Gefallen oder Nichtgefallen zu tun. "Zahlungswilligkeit" wäre der richtige Ausdruck.


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Totalverweigerer

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #8 am: 05. Juni 2015, 13:48 »
"Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (Bertolt Brecht)


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"Sich fügen heißt lügen!"
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Offline TVfrei

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Re: Warum die rbb-Intendantin Todesanzeigen sammelt
« Antwort #9 am: 05. Juni 2015, 20:07 »
Zitat
Reim: [...] Wir müssen eine "Abendschau" machen, die Marktführer ist.
Marktführer klingt doch irgendwie nach Wettbewerb ??? Es soll doch angeblich bei den sog. "Öffentlich-rechtlichen" Anstalten um eine mediale Grundversorgung gehen und nicht um eine Dienstleistung im freien Wettbewerb der Anbieter? :o


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