Autor Thema: Handelsblatt / Siebenhaar: Wer drückt die Taste für einen Neustart von ARD + ZDF  (Gelesen 2855 mal)

Offline Uwe

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Wer drückt die Taste für einen Neustart von ARD und ZDF?


Der Medien-Kommissar
Handelsblatt-Korrespondent Hans-Peter Siebenhaar wirft immer montags einen Blick auf die Medienbranche.


Die Rundfunkgebühr beschert den Anstalten 1,5 Milliarden Euro an Mehreinnahmen. Statt sie auf Sonderkonten zu parken, sollte die Politik den Mut aufbringen, den Rundfunkbeitrag zu senken und eine Reform anzupacken.

Die Gier ist groß. Das System von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat schließlich immer Hunger nach Geld. Es beschäftigt 24.300 Festangestellte und 16.900 feste Freie. Eine nachhaltige Verschlankung des in Europa größten öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat es in den vergangenen Dekaden noch niemals gegeben.

Deshalb ist es auch kein Wunder, dass der Nachfolger des KEF-Geschäftsführers Horst Wegner, der am Aufbau des Rundfunkgebührensystems im Armenhaus Kosovo mitgearbeitet hat, ausgerecht von einem Mitarbeiter der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei ersetzt wird. Der 39-jährige Tim Schönborn war zuvor Referatsleiter im Machtzentrum von Dreyer. Der promovierte Jurist wirkte maßgeblich im Namen der Mainzer Landesregierung an der in die Hose gegangenen Gebührenreform mit.

weiterlesen auf:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienkommissar/der-medienkommissar-wer-drueckt-die-taste-fuer-einen-neustart-von-ard-und-zdf/11480708.html

sowie:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienkommissar/der-medienkommissar-zeit-fuer-eine-reform/11480708-2.html


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Offline Kurt

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Zitat
Dringender denn je müsste jemand die Taste für einen Neustart von ARD und ZDF drücken. Der Rundfunkstaatsvertrag muss ernsthaft und dringend reformiert werden, um das außer Rand und Band geratene System von ARD und ZDF auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen. Wie groß der Unmut über Ministerpräsidenten und Intendanten ist, zeigen die Klagen gegen die Umstellung der Rundfunkgebühr zu Beginn des vergangenen Jahres.

Noch immer gibt es 600 Klagen von Bürger und Unternehmen. Die einen klagen auf eine Befreiung von der ehemaligen GEZ-Gebühr, schließlich werden selbst Blinde von ARD und ZDF zur Kasse gebeten. Zum anderen begreifen viele Bürger die Gebühren längst als verdeckte Steuer, gegen die sie sich rechtlich wehren.
Quelle
Autor: Hans-Peter Siebenhaar
Datum: 09.03.2015 17:57 Uhr
?


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« Letzte Änderung: 10. März 2015, 14:35 von Bürger »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline Greyhound

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Noch immer gibt es 600 Klagen ...?

Darüber bin ich auch eben gestolpert. Gerade noch habe ich mich sehr gefreut über den Artikel von Herrn Siebenhaar, bis ich von der festzementierten Zahl von 600 Klagen lesen musste. Das darf doch einfach nicht wahr sein, dass nicht einmal die Presse, die das könnte, die tatsächlichen Zahlen eruiert. Es reicht schon, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seiner Aufgabe nicht nachkommt, wahrheitsgemäße Informationen über eine im Interesse aller Bürger liegende Tatsache zu verbreiten.


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« Letzte Änderung: 10. März 2015, 00:52 von Greyhound »
"Weil es der kommerziellen Konkurrenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland so gut wie nie geht (...), müssen wir mit „Sky“ leiden." (Zitat Dr. Hermann Eicher, Justitiar des Südwestrundfunks, Gastbeitrag "Der Rundfunkbeitrag ist ein Korrektiv für Marktversagen", Handelsblatt 30.09.2012, http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-der-rundfunkbeitrag-ist-ein-korrektiv-fuer-marktversagen/7199338.html, Abruf: 21.08.2014)

Offline El

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WOW!!! BIN BEEINDRUCKT! Habe das Handelsblatt schon oft gerne gelesen. Ob die Zahl der Klagen jetzt stimmt oder nicht, ist mir egal. Keine Ahnung, woher die die Zahlen bekommen, vielleicht bekommen die ja auch falsche Zahlen geliefert. Die können ja nicht alle Gerichte anschreiben und fragen, wieviel Klagen anhängig sind.

FAKT IST JEDENFALLS÷ DER ARTIKEL IST SUPER UND WIRD VON VIELEN MENSCHEN GELESEN!


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