Autor Thema: ARD und ZDF: Diese Entscheidung zeigt, wie absurd die Rundfunkgebühr ist  (Gelesen 9550 mal)

Offline Uwe

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ARD und ZDF:
Diese Entscheidung zeigt, wie absurd die Rundfunkgebühr ist


Sind es ARD und ZDF noch wert, dass Millionen Deutsche den Rundfunkbeitrag zahlen müssen? Immer mehr Experten bezweifeln das.

Führende Köpfe beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben ganz andere Probleme. Sie quengeln. Denn selbst die milliardenschwere Rundfunkgebühr reicht ihnen nicht, um ihre Kosten zu decken. Sie wollen mehr Geld.

Das klingt absurd, da ARD und ZDF zum einen die Zuschauer davon laufen. Und zum anderen liefern sie viele Programminhalte, die niemand sehen will. Und dafür soll der Zuschauer zahlen?

weiterlesen auf:

http://www.huffingtonpost.de/2015/01/23/ard-zdf-rundfunkgebuehr_n_6532282.html


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Offline InesgegenGEZ

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Zitat
Für den WDR offenbar nicht genug. Der Sender will sparen - an allem, auch am Programm. „Wir werden unser Programm sichtbar reduzieren müssen. Das heißt weniger neue Sendungen produzieren. Letztendlich bedeutet das, dass wir auch mehr wiederholen“, sagte Schönenborn.

Mit anderen Worten: Der Fernsehzuschauer soll seine Gebühren für wiederverwertete Inhalte zahlen. Mit dieser Zukunftsstrategie kapituliert die größte Landesrundfunkanstalt innerhalb der ARD vor ihrer eigenen Struktur.

Das müsste eher lauten: "Der Sender will sparen - an allem, außer unseren dicken Pensionen."


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Offline tokiomotel

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Das müsste eher lauten: "Der Sender will sparen - an allem, außer unseren dicken Pensionen."
Dies kann nicht oft genug wiederholt werden , denn diese bittere Wahrheit schmeckt denen ganz und gar nicht !
Zitat
Mit den Jahren sind die Verwaltungskosten innerhalb des öffentlich-rechtlichen Systems aber derart in die Höhe geschossen....
Warum ist das denn so ?
Wurden denn da nicht vielleicht auch nach und nach zusätzliche eigentlich unnötige Pöstchen aus der Taufe gehoben als es noch etwas besser lief ?
Geld war ja mal genug da , als noch nicht so gejammert wurde.
So ist ein Wasserkopf entstanden , der nun das nötige Geld für ordentliches Programm wegfrisst.

Das erinnert mich prächtig an die ehemaligen volkseigenen Betriebe in Neufünfland.
Mindestens jeder dritte Posten in der Verwaltung war da überflüssig , die zu erzeugenden Produkte wurden per Plan unkompetent festgelegt. Das Ergebnis war Mangelwirtschaft welche nur durch staatliche Subventionen aufrecht erhalten werden konnte .
Genauso läuft es beim ÖRR. Die Subventionen dieses maroden Systems werden durch Zwang "organisiert".


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« Letzte Änderung: 24. Januar 2015, 08:55 von tokiomotel »
Schrei nach Gerechtigkeit

Offline Totalverweigerer

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Zitat
Das verkennt Jörg Schönenborn aber offenbar. Denn die Schuld für die nötig gewordene Verschlankungskur sucht er nicht bei sich und seinen Kollegen, sondern bei den Zuschauern.

Klar, schuld sind immer die anderen.


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"Sich fügen heißt lügen!"
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http://www.zahlungsstreik.net

Offline tokiomotel

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Klar, schuld sind immer die anderen.

Oder irgendetwas anderes ist schuld...
Wenn man nicht schwimmen kann oder nicht schwimmen will , dann muss die Badehose dafür herhalten und die ist dann dran schuld ... ;D ;D ;D


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Schrei nach Gerechtigkeit

Offline Viktor7

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Wenn die Akzeptanz und die Menge der letzten Zuschauer immer schneller schwindet, müssen sich die Ausgaben und die Zahl der aktuellen 90 öffentlich-rechtlichen Programme verringern. Klar ist auch, dass dabei die horrenden verstecken Kosten der Zusatzrenten zum Vorschein kommen und die Geldverschwendung preisgeben.


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Offline Kokoloriker

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Das klingt absurd, da ARD und ZDF zum einen die Zuschauer davon laufen. Und zum anderen liefern sie viele Programminhalte, die niemand sehen will. Und dafür soll der Zuschauer zahlen?

Beispiel:

Den bisherigen Rekord für Zuschauerzahlen in Deutschland erreichte am 13. Juli 2014 die ARD beim Fußball-WM-Finale Deutschland gegen Argentinien: 34,65 Millionen Menschen sahen das Spiel am eigenen Fernseher im Durchschnitt über die gesamte Sendezeit, was in der Zielgruppe Z3+ einem Marktanteil von 86,3% entsprach

Selbst bei diesem jemals höchsten Ergebnis sind (theoretisch) 13,7 % nicht an dem ÖRR interessiert.
D.h. für mich auch, das im Durchschnitt, bei "normalem Sendebetrieb",  täglich vielleicht 30-40 % der Zuschauer auf den ÖRR zurückgreift, der Rest Private ... und viele Haushalte eben gar nicht.

hier dazu auch eine Statistik http://de.statista.com/statistik/daten/studie/170412/umfrage/marktanteile-der-tv-sender---zuschauer-ab-3-jahre/


Kaum eine schaut zu ... ABER, Sie haben ja alle die Möglichkeit dazu - darum ...  >:(

Das würde einem Keiner glauben, wenn man sowas als Idee vorbringen würde   ??? oder in die Jacke stecken ...


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« Letzte Änderung: 24. Januar 2015, 13:56 von Bürger »
der Unterschied zwischen machen und nicht machen ist: machen !

Offline kalle960

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Leute.....Nachtigall, ick hör dir trapsen.....hier zeigt sich der langsame Zerfall von ARD&ZDF und Co.,ab.
Dieser Prozess muss noch schneller gehen,damit auch die Abzocke von uns Bürgern ein Ende hat.


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Ändere die Welt, sie braucht es. - Bertolt Brecht

Offline Ganso Molesto

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Den bisherigen Rekord für Zuschauerzahlen in Deutschland erreichte am 13. Juli 2014 die ARD beim Fußball-WM-Finale Deutschland gegen Argentinien: 34,65 Millionen Menschen sahen das Spiel am eigenen Fernseher im Durchschnitt über die gesamte Sendezeit, was in der Zielgruppe Z3+ einem Marktanteil von 86,3% entsprach

Selbst bei diesem jemals höchsten Ergebnis sind (theoretisch) 13,7 % nicht an dem ÖRR interessiert.

So kann man das aber eigentlich nicht rechnen. Da jeder zahlen soll, gehört auch jeder zum Markt. D.h. bei 80,8 Millionen Einwohnern ist selbst bei diesem Ereignis eine Mehrheit von 57,1% nicht interessiert gewesen.

Wichtig bei den Einschaltquoten sind die absoluten Zahlen.


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« Letzte Änderung: 24. Januar 2015, 14:42 von Bürger »

Offline Kokoloriker

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ich glaube, es geht hier bei der Berechnung / Statistik  um Haushalte in D., nicht um Einwohner gesamt.

Wie auch immer, alle Zeichen & Zahlen sagen, das ein veraltetes System mit Hilfe der Politik künstlich am (unserem) Tropf am Leben erhalten wird.

 >:D


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Offline Ganso Molesto

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Die Zuschauer werden schon personengenau ermittelt (soweit das statistisch möglich ist); die Prozentangaben beziehen sich dann aber auf die gerade aktive Zuschaueranzahl, nicht die Gesamtbevölkerung.

Extrembeispiel: In ganz Deutschland gibt es nur 2 Zuschauer, einen für Sender "A", einen für Sender "B." Dann kann jeder der beiden Sender einen Marktanteil von 50% für sich verbuchen.

Wenn man ausrechnet, wie hoch der die Angebote des ÖRR noch nutzende Bevölkerungsanteil ist, fallen die Zahlen niedriger aus als die Marktanteile suggerieren. Dabei muß man aber fairerweise bedenken, daß Nutzungen über Internet (Streaming und Mediatheken) wohl nicht in die Statistik eingehen.


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Offline Greyhound

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Wie muss ich dann diese Zahlen der Zuschauer der "Tagesschau" interpretieren:

- laut NDR 2014 durchschnittlich 8,95 Mio Zuschauer, das entspreche einem Marktanteil von 32,0 Prozent http://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Tagesschau-gewinnt-Zuschauer-und-bleibt-2014-mit-Abstand-erfolgreichste-Nachrichtensendung-Tagesthemen-weiter-auf-hohem-Niveau,pressemeldungndr15220.html

- laut Zahlenzentrale DWDL.de 1,46 Mio Zuschauer am 23.01.2015, Tagesmarkanteil 10,1 Prozent http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/

Ich verstehe die eklatante Abweichung nicht.


Macht es Sinn, bei DWDL.de über einen längeren Zeitraum jeweils täglich die Daten abzurufen und einen Durchschnitt zu errechnen, um ggfs. die Behauptungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten widerlegen zu können?


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"Weil es der kommerziellen Konkurrenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland so gut wie nie geht (...), müssen wir mit „Sky“ leiden." (Zitat Dr. Hermann Eicher, Justitiar des Südwestrundfunks, Gastbeitrag "Der Rundfunkbeitrag ist ein Korrektiv für Marktversagen", Handelsblatt 30.09.2012, http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-der-rundfunkbeitrag-ist-ein-korrektiv-fuer-marktversagen/7199338.html, Abruf: 21.08.2014)

Online Kurt

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edit:
Täglich berichtet die GfK aus 5.000 Haushalten mit insgesamt rund 10.500 Personen über die sekundengenaue Fernsehnutzung des Vortags...

Zuverlässigkeit der Panel-Mitglieder:
Die Verlässlichkeit der erhobenen Einschaltdaten bedingt sich durch die Zuverlässigkeit, mit der die Panel-Mitglieder die technische Ausrüstung zur Aufzeichnung der Fernsehgewohnheiten bedienen. Es ist nicht überprüfbar, ob ein Mitglied auch tatsächlich zuverlässig immer den richtigen Knopf der speziell ausgestatteten Fernbedienung betätigt.
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hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Einschaltquote nachlesen wie "Einschaltquoten" ermittelt werden (Glaskugeln soll(t)en genauer sein...)
Dann das Ganze als weiteres Kasperltheater abtun.

"fern" sehen (und dafür zahlen) braucht kein (vernünftiger) Mensch.

Gruß
Kurt


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« Letzte Änderung: 24. Januar 2015, 19:45 von Kurt »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 6 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline Ganso Molesto

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Die Abweichungen bei den Messungen der Tagesschau sind einfach erklärbar: Diese wird auch in den dritten Programmen gesendet. Damit gibt es mehr Zuschauer als die Statistik nur für "Das Erste" ausweist.


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