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Maischberger-Podcast - Ein Deal mit der ARD, von dem nur Spotify profitiert

Begonnen von Bürger, 24. November 2020, 22:23

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Bürger

uebermedien.de, 22.11.2020

Maischberger-Podcast
Ein Deal mit der ARD, von dem nur Spotify profitiert
Kommentar Sandro Schroeder

ZitatIm September ist ,,Der Sandra Maischberger Podcast" als Exklusivproduktion von Spotify als sogenanntes ,,Spotify Original" gestartet. Zwei Monate später ist daraus eine offizielle Kooperation der ARD, genauer des WDR, mit der schwedischen Streamingplattform geworden. Der Sender beteiligt sich auch finanziell. Er feiert die Zusammenarbeit jetzt als besondere Errungenschaft und Grund zur Freude. Dabei war es wohl vor allem der Versuch, nachträglich ein Versäumnis zu korrigieren.

Der Fall wirft viele alte und neue Fragen zu zwei empfindlichen Themen auf: Wie gehen die Öffentlich-Rechtlichen mit privaten Plattformen um? Und was heißt das für die eigentlich plattform-neutralen Podcasts in Deutschland?

Ein Balanceakt
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,,ARD-Personalities positionieren"
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ARD und Spotify: Wir sind (un)eins
[...]
Einen zukünftigen Monopolisten stärken?
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Spotify hat das Podcast-Hören ent-technisiert
[...]
Versäumnisse jenseits von Promi-Podcasts
[...]

ZitatDer Autor
Sandro Schroeder ist durch Podcasts überhaupt erst schleichend zum Fan des Mediums Audio geworden. Er berichtet seit 2016 regelmäßig über Podcasts und schreibt seit Mitte 2017 den Podcast-Newsletter Hören/Sagen. Nach seinem Journalistik-Studium in Bremen arbeitete er als freier Journalist in Leipzig, unter anderem für das Onlineradio detektor.fm. Seit 2018 ist er bei Deutschlandradio in der Abteilung Multimedia insbesondere für Podcasts und Audio-Drittplattformen zuständig. Alle zwei Wochen bespricht, lobt und kritisiert er Podcasts für Übermedien – im Wechsel mit Marcus Engert – in der ,,Podcast-Kritik".

Weiterlesen unter
https://uebermedien.de/55066/ein-deal-mit-der-ard-von-dem-nur-spotify-profitiert/
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marx

Zitat von: Sandro Schroeder, uebermedien.de, 22.11.2020 am 24. November 2020, 22:23
Es ist ein Versäumnis der öffentlich-rechtlichen Medienhäuser, dass sie ihre Plattformen im Gegensatz zu Spotify nie geöffnet haben. Sich beispielsweise nie als ,,technischer", neutraler Kanal zur Nutzung und Verbreitung von Podcasts etabliert haben.
Quelle: https://uebermedien.de/55066/ein-deal-mit-der-ard-von-dem-nur-spotify-profitiert/

Solch ein Plattform-örR wäre die bestens geeignete Entwicklungsrichtung und wichtig für die Akzeptanz eines reformierten örR. Eine Artikel-5-GG-Plattform zu bieten, die für alle Grundrechtsträger offen ist, ohne Zensur, ohne Öffnungszeiten für Kommentare, mit benutzergenerierter Gewichtung der Themen - das wäre ein starkes Argument pro ,,Wir-sind-Deins-örR".

Dass das, was da jetzt existiert, so nicht bleiben kann, ist ja selbst für Hartgesottene nicht bestreitbar.