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Pensionskasse Rundfunk - Gebühren - Beiträge - GEZ Kontrolleure

Begonnen von themob, 30. Juli 2013, 19:22

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Götz von Berlichingen

#15
Zitat von Elmar Hörig (den Älteren noch ein Begriff ;)) heute auf seiner Facebookseite:

#BADEN-BADEN: Im Vorbeigehen bei BILD aufgeschnappt: ,,Die Pensionskasse der ARD soll in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sein." Interner Stresstest soll mehr als lausig ausfallen. Na Bravo! Da bin ich mal froh, dass ich dort nie eingezahlt habe!


https://www.facebook.com/Elmar.Hoerig/

Housebrot

Zitat von: themob am 30. Juli 2013, 19:22
Seit 1972 ist ein freier Mitarbeiter bei der Pensionskasse. Seit 1 Januar 2002 bezog er eine Rente aus der Pensionskasse (30 Jahre später) in Höhe von 1977,79€........
Hallo,

wenn ich in Rente gehe(n sollte),

habe ich ca 50 Beitragsjahre hinter mir, und bekomme nicht mal annährnd die Summe, die dort oben genannt wird......

Wenn das auch nur annähernd zutrifft, was die Rentenansprüche der Mitarbeiter (egal ob freie Mitarbeiter, leitende Angestellte oder Indentanten) betrifft, dann
steht uns eine gewltige Beitragserhhung in den nächsten Jahren bevor......

Grüße
Adonis

Housebrot

Zitat von: Götz von Berlichingen am 17. Dezember 2018, 19:38
Zitat von Elmar Hörig (den Älteren noch ein Begriff ;)) heute auf seiner Facebookseite:
#BADEN-BADEN: Im Vorbeigehen bei BILD aufgeschnappt: ,,Die Pensionskasse der ARD soll in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sein." Interner Stresstest soll mehr als lausig ausfallen. Na Bravo! Da bin ich mal froh, dass ich dort nie eingezahlt habe!
https://www.facebook.com/Elmar.Hoerig/
Das habe ich dazu gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_H%C3%B6rig

Von 1980 bis 1999 war er Moderator bei SWF3 und dessen Nachfolgesender SWR3
....
Zunächst moderierte er für das SWF-Fernsehen die Schülerquiz-Sendereihe Die sechs Siebeng'scheiten (1983–1987) und mehrere Jahre später im ZDF die Singleshow Liebe auf den ersten Blick (1992).

Na toll... eingezahlt haben will er nicht... Ob das wirklich stimmt ? Würde ihn gern selbst fragen...
oder spielt das keine Rolle für ihn, weil er trotzdem etwas aus der Kasse bekommt ?

Grüße
Adonis


DumbTV

Aus aktuellen Anlass:

Bei Stresstest durchgefallen - Millionen-Löcher in ARD-Pensionskasse
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29566.0
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Und deshalb:
Lastschrift kündigen + Teil werden von
www.rundfunk-frei.de

GEiZ ist geil

Zitat von: Housebrot am 17. Dezember 2018, 20:01
Na toll... eingezahlt haben will er nicht... Ob das wirklich stimmt ? Würde ihn gern selbst fragen...
oder spielt das keine Rolle für ihn, weil er trotzdem etwas aus der Kasse bekommt ?

Genau, hier zahlt nur der Zwangsbeitragszahler etwas ein. Das ist nicht deren gesetzliche Rente, das ist die fürstliche Zusatzpension, die ohne eigene Leistung zusätzlich zur gesetzlichen Rente ausgezahlt wird.

Götz von Berlichingen

#20
Zu Elmar Hörigs Zeiten gab es ja noch keinen Zwangsbeitrag, also kann es gut sein, dass er nichts bezahlt hat.

Man muss ja nicht zwingend den Scheiß, welchen man fabriziert auch konsumieren, oder?

Oder aber es gab für die Mitarbeiter eine freiwillige Zusatzversicherung? Dann würde die Aussage Sinn machen. Sozusagen als Sahnetörtchen auf der Luxusversorgung noch obendrauf.

Housebrot

#21
Zitat von: Götz von Berlichingen am 18. Dezember 2018, 12:02
Zu Elmar Hörigs Zeiten gab es ja noch keinen Zwangsbeitrag,

Hallo ?

Selbstverständlich gab es diesen Zwangsbeitrag auch schon damals !

Es reichte bereits der Besitz eines Fernsehers, um eine Gebührenpflicht auszulösen.

Nur war es für einen potenziellen Nichtnuter einfacher, dieser Gebühr zu entkommen:
Er meldete sich einfach nicht, und wenn ein Beitragsbeauftragter der zuständigen Rundfunkanstallt klingelte, reichte es aus, den Besitz des Gerätes zu verneinen.

Grüße
Adonis

drboe

#22
Zitat von: Housebrot am 18. Dezember 2018, 13:00
Selbstverständlich gab es diesen Zwangsbeitrag auch schon damals !
Es reichte bereits der Besitz eines Fernsehers, um eine Gebührenpflicht auszulösen.

Quatsch! Der Besitz eines Rundfunkempfangsgerätes ist kein Menschenrecht, das Recht auf eine Wohnung aber schon. Der wesentliche Unterschied ist, dass man zu Gebührenzeiten der Zahlung an den ÖR-Rundfunk ganz legal vor allem dadurch entgehen konnte, dass man auf ein Empfangsgerät verzichtete. Es gab insofern eine Ausstiegs- bzw. Nicht-Einstiegsoption. Die ist heute nicht mehr gegeben und daraus resultiert ein umfassender Zwang zur Zahlung, selbst dann, wenn man den Konsum von Hörfunk/TV ablehnt. Auf eine Wohnung zu verzichten ist im Vergleich zum Geräteverzicht wesentlich schwieriger und für die meisten Bürger schlicht keine erwägenswerte Option.

M. Boettcher

NB: Der oft erhobene Vorwurf, dass eine zunehmende Zahl von Bürgern eine Vermeidungsstrategie zur Zahlung lebte, wird durch den Rundfunkbeitragsguru K. übrigens selbst dementiert. Er schreibt in seinem Gutachten zum Rundfunkbeitrag im Abschnitt "3.Das strukturelle Erhebungsdefizit": Die Zahl derer, die das Rundfunkangebot annehmen, ohne Abgaben zu zahlen, sinkt.* D. h. im Umkehrschluss: der Anzahl derjenigen, die zahlen, steigt oder ist konstant!  :)
*Quelle: Gutachten über Die Finanzierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks,  Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof: S. 12
Ken Je(b)sen, Betreiber von KenFM, soll "politische Entfremdung" betreiben und "unwahre Verschwörungstheorien" verbreiten. Daher beobachtet ihn der sogn. Verfassungsschutz. Würden die "Verschwörungspraktiker" dieses Dienstes ihren Maßstab an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Publikationen von der BILD-Zeitung bis zum Magazin SPIEGEL anlegen, in Deutschland bliebe kein Medium unbeobachtet. So schnell wird in Deutschland zum Staatsfeind, der nicht mit dem Strom schwimmt.

NichtzahlerKa

Ich finde die Zahlen des Eingangsposts sehr interessant. Leider geht der Link zu dem Urteil nicht mehr. Hat es jemand gesichert? Weiß jemand wo das verhandelt wurde oder wie man es finden kann?
"Ihr wollt doch nicht, dass Jones wiederkommt!"
Ersetze "Jones" durch Adolf, Patriarchat, Meeresspiegel oder irgendwas und Du hast eine woke "Debatte", die ohne Argumente reichlich Raum in den Medien einnehmen darf.

Dandelion

#24
@drboe

"Die Würde des Menschen ist unantasbar." Art. 1 GG - Der Versuch, den Bewohner einer Wohnung zu zwingen, etwas zu konsumieren, das er nicht konsumieren will, hier also die angeblich kulturell wertvollen Sendungen des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks, verstößt gegen die Würde dieses Menschen.

Wenn P. Kirchhof schreibt; "Die Zahl derer, die das Rundfunkangebot annehmen, ohne Abgaben zu zahlen, sinkt.* D. h. im Umkehrschluss: der Anzahl derjenigen, die zahlen, steigt oder ist konstant!", dann ist das lediglich eine Annahme. Darüberhinaus vergißt er zu sagen, daß die Zahl derer, die das Rundfunkangebot nicht annehmen, ohne dafür eine Steuer oder einen Beitrag oder eine Zwangsabgabe zu zahlen, sinkt. Ohne Beweis für das eine oder das andere ist die Aussage von P. Kirchhof wertlos.

Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob der Rundfunk und Fernsehkonsument die Gehälter, Pensionen und Zusatzrenten der Angestellten der Sender bezahlen muß. In welchem Teil des RbStVs ist das festgelegt?

Zum Vergleich: Es gibt ja noch weitere öffenlich-rechtliche Institutionen, die sogenannten christlichen Kirchen. Diese erheben (durch die Finanzämter) die sogenannte Kirchensteuer, zunächst scheinbar nur von ihren eingetragenen Mitgliedern. Die Zahlung dieser Steuer berechtigt übrigens den Zahler nach seinem >Tod zum Eintritt in das christliche Paradies<.
Weiterhin, und da gibt es einen geringen Unterschied zu den Rundfunk- und Fernsehanstalten, werden die Gehälter und Pensionen der Bischöfe und Kardinäle aus Steuermitteln bezahlt. Das bedeutet, daß jeder Steuerzahler die Pfaffen zwangsfinanziert, ob er will oder nicht. Die meisten Bürger wissen das allerdings nicht.
Ob der gewaltige Grundbesitz der deutschen Kirchen besteuert wird, weiß ich leider nicht (die katholische Kirche ist der größte Grundbesitzer Deutschlands).
Der Kardinal von Köln antwortete auf die Frage des Fernsehmoderators nach der Diskussion, die nach dem Finanzskandal um Tebarz van Elst entbrannt war, wie hoch die Rücklagen der katholischen Kirche der Diözese Köln seien, das wisse er nicht. Der Schätzung des Moderators von 5 Milliarden Euro widersprach er allerdings nicht.


Grüezi
Dan de Lion



drboe

#25
Zitat von: Dandelion am 19. Dezember 2018, 13:06
"Die Würde des Menschen ist unantasbar." Art. 1 GG - Der Versuch, den Bewohner einer Wohnung zu zwingen, etwas zu konsumieren, das er nicht konsumieren will, hier also die angeblich kulturell wertvollen Sendungen des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks, verstößt gegen die Würde dieses Menschen.

Was soll mir das sagen? Habe ich an irgend einer Stelle bzw. irgendwann seit der Verabschiedung dieses "Rundfunkbeitrags" behauptet, dass die Steuer auf wohnen in Ordnung ist? Sicher nicht. Herr K. hat übrigens nur den Text in blauer Schrift geschrieben. Da er insgesamt das Gegenteil behauptet, formuliert er sein Gutachten erkennbar nachlässig. Der Schluss, den ich aus seiner ungewollten Formulierung ziehe, ist bei konstanter Zahl von Bürgern richtig.

Die von den Anstalten gezahlten Gehälter, Pensionen und Zusatzrenten lassen sich den Berichten der KEF entnehmen. Dort wird auch immer wieder festgestellt, dass die Last der Versorgungsleistungen hoch ist. Ich bin sehr sicher, dass die Anstalten die Gehälter und Sozialabgaben der Angestellten zahlen müssen, wie jedes andere Unternehmen auch. Dass die Sender 8 Milliarden für das Programm ausgeben, hätte sich herumgesprochen.

M. Boettcher


Edit "Bürger" @alle:
Thread musste zwischenzeitlich von abschweifenden Kommentaren bereinigt werden.
Bitte nicht von einer Nebenbemerkung zur nächsten abdriften, sondern bitte eng und zielgerichtet am eigentlichen Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
Pensionskasse Rundfunk - Gebühren - Beiträge - GEZ Kontrolleure
Dazu bitte den Einstiegsbeitrag lesen.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.
Ken Je(b)sen, Betreiber von KenFM, soll "politische Entfremdung" betreiben und "unwahre Verschwörungstheorien" verbreiten. Daher beobachtet ihn der sogn. Verfassungsschutz. Würden die "Verschwörungspraktiker" dieses Dienstes ihren Maßstab an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Publikationen von der BILD-Zeitung bis zum Magazin SPIEGEL anlegen, in Deutschland bliebe kein Medium unbeobachtet. So schnell wird in Deutschland zum Staatsfeind, der nicht mit dem Strom schwimmt.