Autor Thema: Bilanz für 2017: ZDF macht Minus von 137 Millionen Euro  (Gelesen 768 mal)

Offline ChrisLPZ

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RP Online, 11.02.2019

Bilanz für 2017: ZDF macht Minus von 137 Millionen Euro

Mainz. Trotz Einnahmen in Höhe von fast 2,2 Milliarden Euro hat das ZDF das Jahr 2017 mit einem Minus abgeschlossen.

Zitat
Das ZDF hat das Jahr 2017 mit einem bereinigten Fehlbetrag von 136,8 Millionen Euro abgeschlossen. Aufwendungen von 2,291 Milliarden Euro standen Erträge von 2,188 Milliarden Euro entgegen, wie aus der im Internet veröffentlichten Jahresbetriebsrechnung des öffentlich-rechtlichen Senders hervorgeht. 33,7 Millionen Euro aus Rundfunkbeiträgen wurden gemäß den Vorgaben der Finanzkommission KEF zurückgelegt. Intendant Thomas Bellut erhielt im vorvergangenen Jahr Bezüge von rund 350.000 Euro. […]

Weiterlesen auf:
https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/bilanz-fuer-2017-zdf-macht-minus-von-137-millionen-euro_aid-36693285

Link zum ZDF-Jahresabschluss 2017
https://www.zdf.de/zdfunternehmen/jahrbuch-2018-finanzen-jahresabschluss-100.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)

Haushaltsplan 2019
https://www.zdf.de/zdfunternehmen/jahrbuch-2018-finanzen-haushaltsplan-100.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)

Bezüge der Geschäftsleitung / Tarifstrukturen
https://www.zdf.de/zdfunternehmen/jahrbuch-2018-finanzen-104.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)


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« Letzte Änderung: 11. Februar 2019, 19:18 von ChrisLPZ »

Offline Kelrok

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Re: Bilanz für 2017: ZDF macht Minus von 137 Millionen Euro
« Antwort #1 am: 11. Februar 2019, 19:37 »
Herrlich süffisant ist auch der Facebook-Teaser von RP Online zum Thema: "Offenbar reichen die "Beiträge" der Bürger nicht aus..." - *lach* - schön, dass der Redakteur das Wort Beiträge in Anführungszeichen gesetzt hat - da scheint einer das Thema zumindest ein bißchen kritisch zu sehen - gut so!

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Offline jedi_ritter

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Re: Bilanz für 2017: ZDF macht Minus von 137 Millionen Euro
« Antwort #2 am: 11. Februar 2019, 21:16 »
"Minus von 137 Millionen Euro": Der öde radikale Rundfunk als beispielloses Verlustgeschäft für jeden, der nur sein gutes Grundrecht wahrnimmt, ein Dach über den Kopf zu haben. Glückwunsch an die neue DDR im Jahr 2019(!), Bananenrepublik Zwangsbeitragsland.


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Möge die Macht des Grundgesetzes Zwangsbeitrags-Imperien stürzen.

Offline beat

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Re: Bilanz für 2017: ZDF macht Minus von 137 Millionen Euro
« Antwort #3 am: 12. Februar 2019, 01:53 »
Zitat aus dem RP-Artikel:
Zitat
Das ZDF hat das Jahr 2017 mit einem bereinigten Fehlbetrag von 136,8 Millionen Euro abgeschlossen.

Der Fehlbetrag konnte laut Bericht durch Entnahmen aus Rücklagen ausgeglichen werden.

Die Rücklage muss gebildet werden, weil der Rundfunkbeitrag ab 2017, anders als von der Finanzkommission empfohlen, nicht auf 17,20 Euro pro Haushalt und Monat gesenkt wurde.

Der Bericht bestätigt damit für das ZDF eine Ausgabepraxis, die die "Rücklage" de facto in den laufenden Haushalt überführt, und die von BR-Intendant Wilhelm gemäß eines Artikels in "Die Zeit" in gleicher Weise schon für die Haushaltspraxis des BR beschrieben wurde.

Zitat Wilhelm in "Die Zeit":
Zitat
Wir verwenden heute zusätzlich die Gelder der Beitragsrücklage [...]. Rechnet man diese angesparten Mittel auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann liegen wir heute schon real bei 18,35 Euro.

Damit zeigt sich, dass es de facto eben keine "Rücklage" gibt, sondern der Mehrertrag aus der Umstellung auf einen Beitrag im Rahmen der laufenden Kosten ausgegeben wird, auch wenn er formal als Rechnungsposten "Rücklage" auftaucht.

Der Artikel beweist ein weiteres Mal, dass das Urteil des EuGH keine substantielle Grundlage hat, weil es sich auf die Falschannahme stützt, die Rücklage würde nicht in den Haushalt des Rundfunks einfließen. Der laufende Haushalt sei angeblich unabhängig von der Höhe der Beitragseinnahmen. Das mag für irgendeinen gefakten Rechnungsposten gelten, aber nicht für die Realität, in der relevant ist, was man de facto ausgibt und nicht, wie man die Posten in der Bilanzkosmetik bezeichnet. Dies hatte ich bereits hier thematisiert unter
Intendant Wilhelm entlarvt grundlegende Annahmen des EuGH-Urteils als falsch
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29940.msg187484.html#msg187484

Jetzt warte ich in unserem Rechtsstaat mit unabhängiger Justiz noch auf das Verwaltungsgericht, dass aufgrund dieser neuen Erkenntnisse eine erneute Vorlage beim EuGH macht, damit dort das Fehlurteil vom August 2018 korrigiert werden kann.
Aber da wird es mir wohl gehen wie Kafkas Mann vom Land, der ein Leben lang vor dem Gesetz wartet, dass er eingelassen wird, bis er endlich nach Jahrzehnten vor Gebrechlichkeit stirbt  :(

Und das ist nur eine der unzähligen Rechtsbeugungen, um den widerrechtlichen Rundfunkbeitrag zu kassieren im Sinne der herrschenden Eliten bei Rundfunk und Politik.

Deshalb Zahlungsstopp jetzt.


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« Letzte Änderung: 12. Februar 2019, 02:33 von Bürger »
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2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

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