Autor Thema: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je  (Gelesen 698 mal)

Offline ChrisLPZ

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Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« am: 04. Dezember 2018, 09:05 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/epd.jpg

epd, 30.11.2018

Wichtiger denn je

Von Tabea Rößner (MdB, Medienpolitikerin, Bündnis 90 /Die Grünen)

Zitat
Die Öffentlich-Rechtlichen und die Meinungsbildung
Frankfurt a.M. (epd). Es ist geradezu in Mode gekommen, auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzudreschen. Gerne wird dabei vom Staatsfunk gesprochen oder von Lügenpresse - letzteren Begriff verwendeten schon die Nationalsozialisten, um Journalisten zu diskreditieren und gegen Kritiker vorzugehen. Ähnliches erleben wir heute wieder: Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird unterstellt, er würde vom Bundeskanzleramt gesteuert. Journalisten werden angefeindet, bei ihrer Arbeit behindert oder sogar tätlich angegriffen. Initiativen rufen dazu auf, den Rundfunkbeitrag zu boykottieren, und eigentlich wäre es einigen Kreisen am liebsten, man würde die Sender gleich ganz abschaffen. […]

Weiterlesen auf:
https://www.epd.de/fachdienst/fachdienst-medien/schwerpunktartikel/wichtiger-denn-je


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2018, 01:35 von Bürger »

Offline marga

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2018, 10:36 »
Zitat
(...) Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird unterstellt, er würde vom Bundeskanzleramt gesteuert.

Da ist sie wieder, die Aussage, dass die Meinung für die demokratische Willensbildung, nur über ARD und ZDF erfolgen kann.

Diese Zentrale des "Wahrheitsministeriums von ARD und ZDF" kann nur durch den "Zwangsrundfunkbeitrag" aufrecht erhalten werden.

Ansonsten gehst DU INS GEFÄNGNIS!

Zitat
Hier nochmal von der "Medienpolitik der Staatskanzlei" der Auftrag:

Medienpolitik wird vorwiegend in den Hinterzimmern der Staatskanzleien gemacht, und die Medienpolitiker der Länder halten es nicht für erforderlich, rauszugehen und in der Öffentlichkeit für das öffentlich-rechtliche System zu werben und - wenn es sein muss - auch zu kämpfen. Dabei geht es richtig um was:
Denn das öffentlich-rechtliche Angebot ist zentral für die Meinungsvielfalt und die demokratische Willensbildung unserer Gesellschaft.
   :o
Quelle: Evangl. Pressedienst https://www.epd.de/fachdienst/fachdienst-medien/schwerpunktartikel/wichtiger-denn-je

PS.

Zitat
(...) Denn mit der Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten war der Rundfunk genau zu dem geworden, was es dringend zu verhindern galt: einem Staatsfunk, der als Massenmedium durch das [Seite/Begriff nicht erwünscht]-Regime zu Propagandazwecken missbraucht wurde. Nun sollten Informationsvermittlung und ein gesellschaftlich-demokratischer Meinungsbildungsprozess fern von Staat und Markt gewährleistet werden.
Markierungen nicht im Original!

Hört sich gut an. Ist aber mit dem Begriff der "STAATSFERNE des ÖRR" als "Augenwischerei zu betrachten.
Siehe hier: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei


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« Letzte Änderung: 04. Dezember 2018, 11:13 von marga »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline volkuhl

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2018, 12:12 »
Rundfunk = Behörde = Staatsfern?!?

Ja nee, iss klar...

Wenn's die Rößner nicht schon gäbe, würde der Öffrech sie erfinden - zwangsbeitragsfinanziert und staatsfern.



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Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


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Offline ope23

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2018, 19:13 »
Gleich im ersten Absatz ein Nazivergleich.

Zitat
Ähnliches erleben wir heute wieder.

Staatliche(!) Inhaftierungen und Ermordungen von Journalisten werden mit heutigen Formen von Medienkritik verglichen. Bei den tätlichen Angriffen gegen Journalisten ist nicht klar, ob es genau Journalisten des öR waren und ob die Angreifer genau die Rundfunkkritiker  waren; die tätlichen Angriffe waren "allenfalls" leichte Körperverletzungen und Sachschäden, jedenfalls nicht das, was die Nazis gemacht haben. Aber Frau Rößner weidet sich am Vergleich.

(In den restlichen Absätzen nichts Neues. Tabea R. geht weder darauf ein, dass Rundfunk kein Internet ist noch auf den Zwangsbeitrag, Und ich bezweifle, dass "die Welt" uns in Deutschland um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beneidet. Der deutsche örR spielt keinesfalls in derselben Liga wie der BBC. Rößner will wohl ein warmes Plätzchen beim Rundfunk.)


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2018, 01:37 von Bürger »

Offline cook

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #4 am: 04. Dezember 2018, 20:26 »
Es ist -- gerade bei den linksgrünen Vertretern -- in letzter Zeit in Mode gekommen, alles, was einem missfällt, als nationalsozialistisch abzukanzeln.

Zitat
Gerne wird dabei vom Staatsfunk gesprochen oder von Lügenpresse - letzteren Begriff verwendeten schon die Nationalsozialisten, um Journalisten zu diskreditieren und gegen Kritiker vorzugehen.

Dazu heißt es bei Wikipedia:
Zitat
Lügenpresse ist ein politisches Schlagwort, das polemisch und in herabsetzender Absicht auf mediale Erzeugnisse gerichtet ist und sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum nachweisen lässt.
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCgenpresse

Es ist also ein viel älterer Begriff, der dann eben auch von den Nazis verwendet wurde. Ihn mit dem Begriff Staatsfunk gleichzusetzen, ist selbst polemisch. (Übrigens: was fällt einem bei dem Begriff "Rundfunkstaatsvertrag" auf?)

Die verquere, perfide und faschistoide Argumentationslogik des ÖRR setzt Tabea gekonnt um:

Zitat
Heute erleben wir einen viel radikaleren Wandel der gesellschaftlichen Kommunikation. Das Internet hat den Raum für den gesellschaftlichen Diskurs weiter geöffnet. Wir haben fast unbegrenzten Zugang zu verschiedensten Informations- und Kommunikationsräumen.

Das wird nicht etwa als Erfolg gefeiert. Es wird nicht der logische Schluss gefolgert, dass ein staatlicher Informationsapparat überflüssig geworden ist. Nein, jetzt ist der Bürger überfordert. Er findet sich nicht mehr zurecht und wird von bösen Kräften, die sich in seiner Filterblase gekonnt bewegen, in die Irre geführt. Alle Bürger in allen Filterblasen gleichzeitig. Nur nicht die im ÖRR, der -- weil staatlich organisiert und von wenigen kontroliert -- geradezu der Garant von Meinungsvielfalt ist. Deshalb darf es nur diesen ÖRR geben, der uns allen sagt, was richtig und was falsch ist. Wie Frau Lehrer in der Schule. Selbständiges Denken nicht erforderlich.

Für eine Vertreterin der Beamtenpartei wieder typisch ist der Ruf nach einer Expertenkommission. Am Besten hochdotierte Posten, von denen der Vorsitz an Tabea geht, nehme ich an. "Soziologen, Medienwissenschaftler und Medienrechtler" wissen es am besten. Nanny-State deluxe.

Zitat
Was aber in der Vergangenheit vor allem versäumt wurde, war eine gesellschaftliche Debatte über die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für unsere Demokratie und wie er sich weiterentwickeln muss.

Wenn man jeden Kritiker als Nazi beschimpft, muss man sich über eine mangelnde Debatte nicht wundern.

Die Tausenden von Gerichtsverfahren zu diesem Komplex, die zig-Millionen Besucher dieses Forums, die Millionen von GEZ-Zahlungsverweigerer und der Ausgang der jüngsten Landtagswahlen sollten doch einen Hinweis geben.

Einfach mal das Volk / die Menschen fragen. Die Bürger wissen es am besten.

Zur Unabhängigkeit des Staatsfunks noch ein letzter Hinweis, den MdB Tabea im epd unter den Tisch fallen lässt:

Tabea Rößner, Lebenslauf
Zitat
Seit 1991

freie Journalistin und Autorin (u. a. beim Hessischen Rundfunk, Frankfurt/Main, RTL HessenLive, Frankfurt/Main, ZDF, Mainz);
freie Medien- und PR-Beraterin; freie Redakteurin (u. a. beim Hessischen Rundfunk, Frankfurt/Main, ZDF, Mainz); aktuell: Schluss- und Planungsredakteurin (CvD) beim ZDF, Mainz.
https://tabea-roessner.de/2015/01/09/vita/

So sieht dann von Politik unabhängiger Journalismus aus. Danke. *** hätte gefeiert.

***Edit "Markus KA":
Beitrag musste leider angepasst werden.
Begriffe die von Lesern falsch oder als Beleidigung interpretiert werden könnten, sollten vermieden werden.
Danke für das Verständnis und die zukünftige konsequente Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2018, 01:41 von Bürger »

Offline PersonX

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #5 am: 04. Dezember 2018, 20:56 »
nach dem Wörterbuch von google.de

Politik
Zitat
Po·li·tik Substantiv, feminin [die]
  • 1. alle Maßnahmen, die sich auf die Führung einer Gemeinschaft, eines Staates beziehen" die auswärtige Politik"
  • 2. Methode, Art und Weise, bestimmte eigene Vorstellungen gegen andere Interessen durchzusetzen" es ist seine Politik, nach allen Seiten gute Beziehungen zu unterhalten"
gibt es nach 2. eine Politik, welche Staatsfrei ist.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline beat

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #6 am: 04. Dezember 2018, 21:08 »
Zitat
Gerne wird dabei vom Staatsfunk gesprochen oder von Lügenpresse - letzteren Begriff verwendeten schon die Nationalsozialisten, um Journalisten zu diskreditieren und gegen Kritiker vorzugehen.

Man halte sich kurz vor Augen, was der Nationalsozialismus für die Welt und für Deutschland bedeutet hat: Einen Weltkrieg, der Welt aufgezuwungen von den den Nationalsozialisten, der zig Millionen Tote weltweit gefordert hat, einen mit industriellen Methoden durchgeführten Völkermord an jüdischen MItbürgern, unzählige Morde an politisch anders denkenden, anders lebenden, zig zerstörte Städte weltweit und in Deutschland.
Wenn man das nur kurz bedenkt, wird klar, wie grotesk und infam diffamierend der inhaltliche Bogenschlag von berechtigter Kritik am Rundfunk als Staatsfunk hin zu den Nazis, die ihre Gegner schlicht ermordeten, ist.

Es besteht entgegen der von Frau Rößner gemachten verunglimpfenden Behauptung keinerlei Zusammenhang zwischen nationalsozialistischem Gedankengut und Handeln einerseits und Kritik am System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Verweigerung seiner Finanzierung andererseits.

Welchen Grund haben Leute wie Frau Rößner über alle Fakten hinweg so einen Zusammenhang zu postulieren oder nahezulegen?


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Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline ope23

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Re: Tabea Rößner : örR Wichtiger denn je
« Antwort #7 am: 05. Dezember 2018, 00:04 »
Mein Straßenmitbewohner hat an den epd eine Mail geschrieben und sich über diesen Nazivergleich beschwert. Vielleicht sollte da auch von hier noch was kommen... Wir müssen uns den Nazischuh nicht anziehen lassen.


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