Autor Thema: überfordert  (Gelesen 2334 mal)

Offline bekki

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überfordert
« am: 03. Juni 2008, 13:23 »
Hallo zusammen,

habe gerade mit einem überfordert klingenden, jungen Mitarbeiter der GEZ telefoniert. Was soll ich sagen, der klang so wenig intelligent, dass mir die 50 Euro, die ich jetzt trotz Studium respektive nachfolgender Arbeitslosigkeit zahlen muss, etwas leichter über das Konto gehen. Mein Tipp an alle, die sich ärgern: Einfach mal anrufen und sich an der Dummheit der Sachbearbeiter aufgeilen, das kann helfen.

Kurze Zusammenfassung der Situation: Als mein letzter Bafög-Bescheid fällig war, hatte ich den noch nicht parat. Zeitgleich habe ich entdeckt, dass mein Lebensgefährte - ebenfalls Bafög - bereits befreit war, und zwar mit seinem Autoradio. Also habe ich der GEZ (zug. recht spät) geschrieben, dass unser Haushalt bereits befreit sei und ich sie deshalb bitte, den Fernseher einfach in sein Konto zu übernehmen. Das war zuviel des Guten. Das hat er nich kapiert. Gut, mittlerweile weiß ich, dass ich um die Zahlung nicht mehr herum komme und sollte ich mich wieder mit der GEZ einlassen, werde ich vorsichtiger sein.

Aber warum muss ich denn jetzt schriftlich bestätigen, dass das Auto, in dem sich das über meinen Freund gebührenbefreite Radiogerät befindet, nicht auf mich zugelassen ist?

Und warum schreibt der mir was über "Rundfunkgeräte im eigenen Zimmer"?

Zwei Personen, eine Wohnung, ein Fernseher und ein Autoradio - das könnte so einfach zu durchschauen sein. Aber nicht für Mister Verwirr-GEZ.

Ultrakomisch...


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gebe_nix

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Re: überfordert
« Antwort #1 am: 03. Juni 2008, 14:41 »
Die GEZ stellt sich absichtlich blöd um möglichst viele Gebühren einzuziehen.


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Offline Schergenschreck

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Re: überfordert
« Antwort #2 am: 04. Juni 2008, 12:14 »
Die übliche Zermürbetaktik.

Bei einer Lebenspartnerschaft muß der Nichtangemeldete die Geräte, über die er die ausschließliche oder wenigstens überwiegende Verfügungsgewalt besitzt (so z.B. in seinem Zimmer) tatsächlich extra anmelden. Doch was innerhalb einer Wohnung detailliert stattfindet, so auch die Aufteilung der Nutzung der Räume und Rundfunkgeräte, geht die Gebührenmafia einen feuchten Kehricht an und ist von außen auch nicht nachweisbar. Außerdem ist das eine Diskriminierung gegenüber Ehen.

Und daß Du zu einer Negativbestätigung genötigt wirst, ist ja wohl der Witz des Tages.

Die Glotze läßt sich angeblich deshalb nicht auf Deinen Freund überschreiben, weil man von Dir ja das Geld abziehen will. In Wirklichkeit ist es sehr wohl möglich (wenn wahrscheinlich auch nicht rückwirkend, so aber spätestens ab Folgemonat).

Bekki, das alles hat perfide Methodik!


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« Letzte Änderung: 05. Juni 2008, 09:34 von Schergenschreck »

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