Autor Thema: AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde  (Gelesen 616 mal)

Offline linkER

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AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde
« am: 07. November 2018, 16:14 »

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blickpunktfilm.de        06.11.2018

von Marc Mensch
AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde

Der EU-Ministerrat hat der neuen Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste seinen Segen erteilt, diese ist somit in nationales Recht umzusetzen. Zu den wesentlichen Neuerungen zählt die "Europa-Quote" für Streamingdienste.
Weiterlesen auf :
http://beta.blickpunktfilm.de/details/434981


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Offline ope23

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Re: AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde
« Antwort #1 am: 07. November 2018, 17:36 »
Die andere wesentliche Neuerung (neben der Quote für europäische Produktionen) wird natürlich verschwiegen:

Zitat
Die Kulturstaatsministerin betont darüber hinaus, dass erstmalig Video-Plattformen einschließlich audiovisueller Inhalte in sozialen Netzwerken bezüglich Jugend- und Verbraucherschutz sowie Schutz vor Hassrede und illegalen Inhalten von der Richtlinie erfasst werden: "Es war für niemanden mehr nachvollziehbar, dass in Sozialen Medien niedrigere Schutzstandards gelten als für Rundfunkprogramme. Unsere Jugend ist überall zu schützen, deshalb haben wir dies geändert. Auch dürfen die europäischen Rundfunksender nicht ständig gegenüber den meist US-amerikanischen Internetkonzernen benachteiligt werden."
Ich sage: Es ist für niemanden nachvollziehbar, warum der Jugendschutz dafür herhalten soll, dass die Sozialen Medien bereits ab Quelle zensiert werden. Wenn man nicht erwachsen ist, gibt es einen Vormund, meistens ein Elternteil. Es liegt am Vormund zuhause, z.B. einen Schutzfilter zu installieren oder das Mündel gescheit zu erziehen. Passt auf: Bald werden selbst G-rated movies geblockt werden! Liebesszenen werden sowieso rausgeschnitten. Alles für den Jugendschutz.

Und die europäischen Rundfunksender könnten ja auch über ein besseres Angebot nachdenken, statt es sich in einer Quote bequem zu machen.

Die Zeit von Wum-und-Wendelin (um auf ein FAZ-Zitat bzgl BVerG anzuspielen), in der aus den USA wirklich fast nur Schrott kam, ist längst vorbei. In der Tageszeitung lese ich heute überrascht, wie manche US-Serien über den grünen Klee und als innovativ gelobt werden. Prima! (Nicht alles ist Fox News drüben.) Nur hat unsere Kultusstaatsministerin diese Entwicklung anscheinend nicht mitgekriegt. Sie kann ja mal versuchen, den deutschen Kultursender "funk" in die USA exportieren zu lassen...



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Offline Winkelmann

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Re: AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde
« Antwort #2 am: 08. November 2018, 13:15 »

Ich sage: Es ist für niemanden nachvollziehbar, warum der Jugendschutz dafür herhalten soll, dass die Sozialen Medien bereits ab Quelle zensiert werden.

Nennt doch bitte die Dinge beim Namen. Es ist nachvollziehbar, Zensur soll ermöglicht werden.
Alle Art von Pornographie ist frei verfügbar, das hat Jahrzehnte niemanden gestört, und jetzt macht man einen auf Jugendschutz?
Wo ist denn all der schreckliche Hass, ich sehe keinen, weder online noch offline.
Man schafft Instrumente der Zensur, für die Dinge die da kommen.


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Offline lex

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Re: AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde
« Antwort #3 am: 08. November 2018, 22:30 »
Die andere wesentliche Neuerung (neben der Quote für europäische Produktionen) wird natürlich verschwiegen:

Zitat
Die Kulturstaatsministerin betont darüber hinaus, dass erstmalig Video-Plattformen einschließlich audiovisueller Inhalte in sozialen Netzwerken bezüglich Jugend- und Verbraucherschutz sowie Schutz vor Hassrede und illegalen Inhalten von der Richtlinie erfasst werden: "Es war für niemanden mehr nachvollziehbar, dass in Sozialen Medien niedrigere Schutzstandards gelten als für Rundfunkprogramme. Unsere Jugend ist überall zu schützen, deshalb haben wir dies geändert. Auch dürfen die europäischen Rundfunksender nicht ständig gegenüber den meist US-amerikanischen Internetkonzernen benachteiligt werden."

schlimmer noch .. hier wird europäischer Rundfunk mit amerikanischen Internetkonzernen verglichen... damit will man wieder eine Brücke im Kopf schlagen, dass Rundfunk = Internet ist.. ist es aber nicht.


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Offline Zeitungsbezahler

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Re: AVMD-Richtlinie nimmt letzte Hürde
« Antwort #4 am: 14. November 2018, 08:53 »
Nennt doch bitte die Dinge beim Namen. Es ist nachvollziehbar, Zensur soll ermöglicht werden.
Alle Art von Pornographie ist frei verfügbar, das hat Jahrzehnte niemanden gestört, und jetzt macht man einen auf Jugendschutz?
Wo ist denn all der schreckliche Hass, ich sehe keinen, weder online noch offline.
Man schafft Instrumente der Zensur, für die Dinge die da kommen.

Dieses Forum zum Beispiel: Haßerziehung gegenüber den Rundfunkanstalten, dem Beitragsservice, den Intendanten, den Medienpolitikern und weiteren Spezln.
Selbst wenn hier nicht zu Gewalt und Hetze aufgerufen wird, so führt die tiefe Beschäftigung mit dem Thema insbesondere durch dieses informative Medium hier bei den meisten Menschen zu Wut, Ärger, Fausballen, Agression...

Deshalb: Forum gleich abschalten, wenn die Jugend erst erfährt, wie der Hase hier richtig läuft, welche Demokratiedefizite wir in Deutschland haben, wer sich an dem System auf Kosten der Allgemeinheit bereichert, wer skrupellos seinen eigenen, geldwerten Vorteil ausnutzt und dafür andere Existenzen auch in den Knast steckt, dann ist sowas gefährlich...


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