Autor Thema: Der große Abgleich - Sender bekommen Daten der Einwohnermeldeämter  (Gelesen 589 mal)

Offline ChrisLPZ

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Freie Presse, 27.04.2018

Sender bekommen Daten der Einwohnermeldeämter
Der große Abgleich

(Andreas Heimann/dpa)

Zitat
[…]
"Mit dem Meldedatenabgleich will der Gesetzgeber sicherstellen, dass der Datenbestand des Beitragsservice aktuell bleibt und sich grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligen", erklärt die Einrichtung.

Gäbe es den Datenabgleich nicht, könne es dazu kommen, dass ein Beitragszahler etwa nach einer Trennung oder der Auflösung einer WG aus einer Wohnung auszieht, der Beitragsservice aber nicht erfährt, wer von den bisherigen Mitbewohnern dort weiterhin lebt.

Die neuen Daten werden ab dem 7. Mai übermittelt. Stefan Wolf, Geschäftsführer des Beitragsservice, rechnet damit, dass der Großteil der Meldesätze bis Anfang Juli eingeht und die letzten Nachlieferungen bis Ende des Jahres kommen. Der Abgleich der Daten erfolgt vollautomatisch. Die eigentliche Arbeit für den Beitragsservice beginnt erst danach - ab Juli. Dann müssen alle diejenigen angeschrieben werden, die keinen Beitrag zahlen, ohne dass erkennbar ist, warum nicht.

Und das wird nach Wolfs Erwartung mit einigem Aufwand verbunden sein, schon weil davon auszugehen sei, dass viele der Angeschriebenen Rückfragen und Erläuterungsbedarf hätten. "Wir rechnen mit zahlreichen telefonischen und schriftlichen Reaktionen", sagte Wolf. Aufgrund der Erfahrungen mit dem ersten Meldedatenabgleich 2013/2014 sei der Beitragsservice aber gut darauf vorbereitet.

Für den Abgleich und die anschließende Klärung der Frage, wer künftig Beiträge zahlen muss, rechnet der Beitragsservice mit Kosten von voraussichtlich 12 Millionen Euro.[…]

Eine erste Prognose ist für Frühjahr 2019 geplant, die abschließenden Ergebnisse gibt es voraussichtlich erst 2022. […]

Weiterlesen auf:
https://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Der-grosse-Abgleich-Sender-bekommen-Daten-der-Einwohnermeldeaemter-artikel10194619.php


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Offline drboe

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Zitat
[...] Eine erste Prognose ist für Frühjahr 2019 geplant, die abschließenden Ergebnisse gibt es voraussichtlich erst 2022. [...]
Quelle: Artikel aus dem Einstiegsbeitrag

Wie bitte?
Man braucht vier Jahre - bis 2022 - um zu den "abschließenden Ergebnissen" des Abgleichs zu kommen?
Und da sagt der gleiche Herr Wolf im Interview, dass man solchen Abgleich alle vier Jahre machen müsste?

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 28. April 2018, 15:04 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

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Wäre es da nicht einfacher - Hallo @lieber drboe, Antwort auf PM kommt noch - man würde es von Seiten der Politik  irgendwie hinbeug hinbiegen (vorsichtshalber vorausschauend auch schon von so etwas wie einem geeigneten Bundesvergewal Bunbdesverwaltungsgericht), den sogenannten "Beitragsservice" zur zentralen bundesdeutschen Meldebehörde hochzustufen, von dem dann umgekehrt die kommunalen Meldestellen ihre Daten bekommen? Letztere dann natürlich nur noch als Dependancen ohne Behördenstatus (die man auch privatisieren, die Beschäftigten rausschmeissen und für 8,50 pro Stunde [auf "Honorarbasis" ginge das auch noch billiger, was, wie die künftige Finanzierung aus Steuermitteln, gleichfalls u. a. den Intendantenbezügen und denen DER JUSTITIARE zugute käme] wiederanheuern könnte)?

Wofür haben wir denn das (von entspr. deutschen Gerichtsstuben ausgehend langsam aber sicher zu Weltruhm gelangende) Zauberwort der Verwaltungsvereinfachung ® ? Anhand dessen dürfte obiges Unterfangen doch überhaupt kein Problem darstellen (und Kasernierung von "Verweigerern" ebensowenig :->>>)?


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« Letzte Änderung: 28. April 2018, 11:56 von Besucher »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Offline gez-negativ

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Zitat
[…]
Für den Abgleich und die anschließende Klärung der Frage, wer künftig Beiträge zahlen muss, rechnet der Beitragsservice mit Kosten von voraussichtlich 12 Millionen Euro.[…][…]
Und wieder 12 Mio. € Beitragsgelder der Zwangszahler, die an sich für das Programm vorgesehen sind, sinnlos verpulvert.
Tja, ein Fass ohne Boden. Man hats ja.


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« Letzte Änderung: 28. April 2018, 15:01 von Bürger »

Offline Nevrion

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Zitat
Und wieder 12 Mio. € Beitragsgelder der Zwangszahler, die an sich für das Programm vorgesehen sind, sinnlos verpulvert.
Tja, ein Fass ohne Boden. Man hats ja.

Vielleicht nicht gerade sinnlos, aber wohl auf jeden Fall unwirtschaftlich. Wenn so viel Geld in die Adressermittlung investiert wird, dann steht das natürlich in keiner Relation zum Ertrag. Zumindest auf das laufende Geschäftsjahr bezogen.


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