Autor Thema: Korrespondenz mit den Justiziaren von ARD und ZDF  (Gelesen 1645 mal)

Offline ChrisLPZ

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Korrespondenz mit den Justiziaren von ARD und ZDF
« am: 28. Februar 2018, 19:19 »

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taz blogs, 28.02.2018

WAS DER RUNDFUNKBEITRAG VOM RUNDFUNK FORDERT...
Korrespondenz mit den Justiziaren von ARD und ZDF

Der Rundfunk war bis 2016 nicht so frei, wie er sein sollte. Muß er jetzt evaluiert werden?

Zitat
Meine „Offene“ Frage an die Justiziare von ARD und ZDF:
Die Qualität öffentlicher Auftragserbringung muß eigentlich einklagbar sein. Das verbietet sich beim Rundfunk aber, weil gesetzlich festgelegte „vollzugsfähige Maßstäbe“ nicht mit der Rundfunkfreiheit vereinbar sind. Stattdessen soll beim Rundfunk die Qualität durch seine Freiheit und seine Beaufsichtigung gewährleistet werden. – Wenn nun durch das ZDF-Urteil belegt ist, daß die Freiheit eingeschränkt war und die Aufsicht falsch aufgestellt: dann weiß niemand, ob die erforderliche Qualität zustande gekommen ist! Wieso sehen Sie den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk dennoch nicht in der Pflicht, seine Verfahren und Ergebnisse unabhängig evaluieren zu lassen? Es kann doch nicht sein, daß wir für etwas bezahlen müssen, weil es als nützlich gilt, obwohl sich herausgestellt hat, daß die Verfahren, die die Nützlichkeit verbürgen sollten, nicht eingehalten wurden! – Helfen Sie mir bitte: Habe ich mich verstiegen? Sind Rechengrößen im Spiel, die ich als Laie nicht kenne und mit denen etwas ganz anderes herauskommen würde? […]

Antwort von Dr. Eicher (ARD) und Peter Weber (ZDF) vom 22.02.18
Sehr geehrter Herr Lintzen,

für Ihre neuerliche Zuschrift vom 31.01.2018 danken wir Ihnen. Zu Ihrer „offenen Frage“ nehmen wir in Ergänzung zu unserer Antwort vom Juli 2017 wie folgt Stellung:

1. Ihrer „Logik“ vermögen wir nicht zu folgen: […]

Weiterlesen auf:
https://blogs.taz.de/bewegung/2018/02/27/korrespondenz-mit-den-justiziaren-von-ard-und-zdf/


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 10:57 von ChrisLPZ »

Offline Bürger

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Re: Korrespondenz mit den Justiziaren von ARD und ZDF
« Antwort #1 am: 28. Februar 2018, 20:47 »
...gerade erst angefangen zu lesen.

Interessanter noch erscheint wohl die Antwort auf die Antwort ;)
Kleiner Vorgeschmack - Link wie oben:

Zitat
[...] Bei der Programmbeobachtung fiel mir auch auf: Samstag Abend kamen im ZDF vier Krimis hinter-einander, im Ersten eine Quizshow, im RBB eine andere Quizshow. Das klingt nicht nach der von Ihnen beschworenen Vielfalt, sondern nach Verfielfältigung.

Ein weiteres Beispiel: Eine Bürgerinitiative – die „Radioretter“ – setzte sich vor Jahren vergeblich dafür ein, daß WDR 3, eines der qualitativ legen-därsten Programme der deutschen Rundfunkgeschichte, nicht zugunsten von WDR 4 und WDR 5 kaputt gespart wurde. Warum hat der WDR lieber fünf mittelmäßige Radioprogramme als drei gute?

Sie sagen, es sei alles gut evaluiert und kritisch diskutiert. Doch ich schätze: Es wurde nie wissenschaftlich untersucht, warum es für einen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in der heutigen Medienlandschaft notwendig im Sinne des kleineren Übels ist, der Ausdehnung Priorität zu geben vor der Qualität. Falls es doch solche Ergebnisse gibt: Dann bitte ich Sie, daß der Rundfunk in seinem eigenen Interesse diese Ergebnisse im Netz zugänglich macht. Ich habe solche Ergebnisse bei meinen Internetrecherchen nicht gefunden.

Solche Belege wären gerade jetzt hochrelevant, wo der neue ARD Chef droht, die Qualität noch weiter runterzufahren, wenn er nicht mehr Geld kriegt. Kann die Notwendigkeit der jetzigen Ausdehnung des Rundfunks aber nicht belegt werden, so halte ich seine Forderungen nur für legitim im Verbund mit einer Absichtserklärung zur grundlegenden Untersuchung des Rundfunks auf Redundanz.

Gibt es die von mir geforderten Belege, teilen Sie mir bitte mit, wo. Falls es sie nicht gibt: Was halten Sie von meiner Legitimitätsforderung? Versteige ich mich wieder, weil ich Hintergründe nicht kenne? [...]

Ja, die Debatte um den "real existierenden ö.r. Rundfunk" ist insbesondere auch eine Debatte um die unsägliche "Quantität vor Qualität" sowie "Vervielfältigung statt Vielfalt".


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Offline marx

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Re: Korrespondenz mit den Justiziaren von ARD und ZDF
« Antwort #2 am: 03. März 2018, 10:55 »
Ich finde die Argumentation von Winfried Lintzen nachvollziehbar. Die Diskussion zur Bestimmung des Umfanges des ÖRR darf nicht (ausschließlich) innerhalb des ÖRR selbst geführt werden. Unterhaltungsangebote sollten zum Beispiel komplett dem Markt überlassen werden.

Ich möchte auf die Hauptbedeutung des Wortes "Googler" hinweisen.
A Conversation with Conan O'Brien, presented by YouTube | Talks At Google (YouTube-Video, ~48 min)
https://youtu.be/u7TwqpWiY5s?t=70

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Edit "ChrisLPZ":
Linkinformationen komplettiert. Bitte die Verlinkungsregeln im Regelwerk des Forums beachten.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 11:02 von ChrisLPZ »
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