Autor Thema: Kika und Tagesschau werden kritisiert - und das ausgerechnet von der BILD  (Gelesen 738 mal)

Offline Blitzbirne

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Neue Westfälische, 30.01.2018
Kika und Tagesschau werden kritisiert - und das ausgerechnet von der Bild-Zeitung
Nahezu wöchentlich wird ein vermeintlicher "Skandal" bei den Öffentlich-Rechtlichen in den Himmel gehyped. Angezettelt wird der Shitstorm dabei immer von derselben Person: Julian Reichelt, Chef der Bild-Zeitung. Was will er?

Zitat
[...]

Kampagne gegen die Öffentlich-Rechtlichen

[...] Denn der Springer-Verlag, zum dem neben der "Welt" und der "Berliner BZ" auch die "Bild-Zeitung" gehören, liegt bereits seit Jahren mit den Öffentlich-Rechtlichen im Clinch. Der Verlag gehört beispielsweise zu den Medienhäusern, die sich gegen die Tagesschau-App wehren, weil sie darin Wettbewerbsverzerrung erkennen. BDZV-Präsident und Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner hatte ARD und ZDF zuletzt sogar als "Staatsfunk" bezeichnet. ...

[...] Und so dürfte es nicht lange dauern, bis der nächste handwerkliche Fehler der Öffentlich-Rechtlichen zum vermeintlichen Skandal hochgehyped und bis zum Erbrechen ausgeschlachtet wird.

Eine Frage darf dann allerdings erlaubt sein: Ist das noch Journalismus? [...]

Weiterlesen unter
http://www.nw.de/blogs/games_und_netzwelt/22045877_Kika-und-Tagesschau-werden-kritisiert-und-das-ausgerechnet-von-der-Bild-Zeitung.html


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« Letzte Änderung: 30. Januar 2018, 21:36 von Bürger »
"Die Geschichte des Fernsehens ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Dabei hat dieser kleine Kasten vielleicht mehr für die Verblödung der Menschheit getan als jedes andere Medium." - Oliver Kalkofe, Kalkofes letzte Worte, Eichborn, 1997, S. 22

Offline Tracker

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Kleine Anmerkung zu der Zeitung und dem Autor:

Wikipedia:

Zitat
Die Neue Westfälische (Abkürzung NW) ist eine regionale Tageszeitung für den Raum Ostwestfalen-Lippe...

Alleiniger Eigentümer der Neuen Westfälischen ist seit 1. Januar 2016 die Presse-Druck GmbH, die zu 100 % der SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft gehört.


Autor Matthias Schwarzer: https://twitter.com/MatSchwarzer

Scheint auf seinem Twitter-Account einen generellen Kleinkrieg gegen BILD und diejenigen zu führen, die sich gegen den ÖR wenden (Siehe seine Ausführungen zum letzten KIKA-Skandal)


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« Letzte Änderung: 30. Januar 2018, 22:14 von Tracker »

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Ist ja auch, @Tracker, überhaupt kein Wunder. Unsere Spezialdemokraten möchten jetzt endlich die CDU als staatstragendste Partei wo gibt beerben - und sich selbst möglichst als neuer "Staatsadel" etablieren. Klar, dass sie dafür einen ihnen gewogenen ÖRR dringendst brauchen - und dafür zu sorgen, dass die Herrschaften dort 5 Kilo Puderzucker pro Nase in den A...... geblasen bekommen, wenn die CDU 1 1/2 springen lässt, ist das probateste Mittel, das überhaupt denkbar ist. Deshalb werden auch die "handwerklichen Fehler" - eine nette Umschreibung für das, was die Anstalten in den lt. 5 Jahren an Agitation und Propaganda abgeliefert haben - über diese netten Begriffe wie "hochgehyped" oder "bis zum Erbrechen ausgeschlachtet" von diesem Herrn verniedlicht bis zum Erbrechen.

Der eingangs zitierte Herr von der NW sollte sich mal die Internetpräsenzen der Propagandaschau bzw. der Allg. Publikumskonferenz zu Gemüte führen - damit dürfte aber aus den obigen opportunistischen Gründen von dessen Seite kaum zu rechnen sein.

Die SPD hat mit ihren ehemaligen, emanzipativen Bestrebungen von Gesellschaft und insbesondere ihrer ehemaligen Klientel überhaupt nichts mehr am Hut. Kaffeetrinken bei Liz Mohn oder meinetwegen dem Bertelsmann-Vorstand - für die Spitzenfunktionäre der SPD und deren Schranzen natürlich - ist doch 1000 x cooler als bei der AWO. Und für den sogenannten "Parlamentarischen Abend" beim WDR (also auf Kosten des "Rundfunkbeitrags"-Zahlers ein herrliches Gelage, dass auch bzgl. WDR-Gesetz ja "richtig" abgestimmt wird) dürfte Entsprechendes gelten  Zur AWO kann ja - als die berühmten (mit Verlaub) nützlichen Idioten - gerne das jeweilige lokale Ortsverbands-Fußvolk gehen.


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« Letzte Änderung: 30. Januar 2018, 23:56 von Besucher »
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