Autor Thema: Karola Wille: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen" (Abo/Print)  (Gelesen 4123 mal)

Offline ChrisLPZ

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Süddeutsche Zeitung (Abo und Printausgabe), 20.12.2017

"Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen"

Karola Wille übergibt Ende des Jahres den ARD-Vorsitz an ihren Münchner Kollegen Ulrich Wilhelm. Sie spricht über Sparmaßnahmen, verärgerte Beitragszahler und den Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen.

Karola Wille im Interview mit Claudia Tieschky

Zitat
[…]
Aber bei der großen Reform sind Sie, mit Verlaub, gescheitert. Es kamen Spareffekte heraus, die nur 500 Millionen betragen, bei einem Abgabenaufkommen von insgesamt acht Milliarden pro Jahr für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Länder, die den Sendern den Reformauftrag gegebenhaben, sind damit keinesfalls zufrieden – und Sie können es doch auch nicht sein.

Das verkürzt das Ergebnis, das tatsächlich in dem Diskussionsprozess steckt: Es geht zuvörderst um unsere Verantwortung und unseren Auftrag. Auf dem Tisch liegt jetzt ein Zukunftspapier, das den größten Veränderungsprozess der ARD in Gang gesetzt hat und dabei auch Einsparungen vorantreibt.
[…]

Die Politik wird trotzdem mehr verlangen. Die Stimmung hat sich so sehr gegen die Öffentlich-Rechtlichen gewendet, dass die Länder für harte Streichungen sogar Applaus bekommen könnten. Wäre es nicht besser gewesen, den Verzicht selber in Betracht zu ziehen?

Wir haben in der ARD darüber intensiv diskutiert. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland vertraut uns. In einer Zeit, in der sich die Gesellschaft weiter auseinanderentwickelt, ist die Vielfalt der Angebote ein gesellschaftlicher Wert an sich. Wer sagt, wir nehmen jetzt mal zehn Radioprogramme oder einen Fernsehkanalweg, macht es sich, ehrlich gesagt, zu einfach. […]

Weiterlesen auf (Abo und Printausgabe vom 20.12.17):
http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-vorsitzende-klarmachen-was-wir-dem-einzelnen-bringen-1.3797874


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 14:19 von DumbTV »

Offline GEiZ ist geil

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Ich gehe davon aus, daß es hier im Forum intelligente Leute gibt. Dann kann mir auch sicher eine/r erkären, was dieser Satz bedeuten soll:

Zitat
ist die Vielfalt der Angebote ein gesellschaftlicher Wert an sich.


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Offline Spark

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Zitat
In einer Zeit, in der sich die Gesellschaft weiter auseinanderentwickelt, ist die Vielfalt der Angebote ein gesellschaftlicher Wert an sich.
Eine Frage, Frau Wille: Welchen Wert für eine demokratische Gesellschaft hat eine Vielfalt an Angeboten, deren Finanzierung auf einem undemokratischen System und der Mißachtung von Grundrechten beruht?

Und zur Überschrift: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen"
Das kann ich sofort mit klarmachen: Mir als Einzelnen bringen Sie nur Ärger.


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 13:29 von Spark »
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Online es reicht

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Mir als Nichtnutzer bringt das alles überhaupt nichts!
Aber die meint bestimmt, dass es der Gesellschaft was bringt, wenn man über Tatort, Sport und co diskutieren kann.


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 14:21 von DumbTV »

Offline René

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Mir kann keiner etwas klarmachen, was ich weder will, noch brauche.

Das sind nur Versuche, durch Nebelkerzen die wahren Probleme zu verschleiern. Das gelingt aber immer weniger und so kann diese "Dame" erzählen, was sie will – ihr kann man einfach nicht glauben, wenn man ihre "Entwicklung" sieht.

Ich könnte mich in der Tat übergeben, wenn ich solche Statements lese und gleichzeitig sehe, wie Leuten ihre Renten kurz vor Weihnachten gepfändet werden, damit "Wille" geschehe...


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« Letzte Änderung: 21. Dezember 2017, 00:40 von Bürger »

Offline Zeitungsbezahler

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"Wer sagt, wir nehmen jetzt mal zehn Radioprogramme oder einen Fernsehkanalweg, macht es sich, ehrlich gesagt, zu einfach. […]"

Noch mehr Einsparungen hätte man, wenn man die Zusatzrenten wegnäme, und das ohne Einbußen für die Nutzer.
Und wenn denn die Nichtnutzer und Nichtprofiteure auch noch davon was abbekämen könnte die Mehrheit der Deutschen zufrieden sein, oder?
Aber vermutlich mache ich es mir damit zu einfach...
Was bringt mir der ÖRR als Zeitungsleser, können Sie mir das mal klarmachen? Was bringt mir der ÖRR als Mieter einer kleinen Wohnung?
Das will ich endlich mal wissen!

Was passiert eigentlich mit den Zusatzrentenzusagen, wenn die Anstalten insolvent gehen?
Auf diese Art und Weise könnte man sich des Kostentreibers doch leicht entledigen.
Denn Ansprüche gegen den Staat dürften ja wieder ausgeschlossen sein, weil es sich ja gerade nicht um eine Behörde handelt, die staatlicher Rechtsaufsicht unterläge...


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Offline seppl

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@GeiZ ist geil:

Zitat
In einer Zeit, in der sich die Gesellschaft weiter auseinanderentwickelt, ist die Vielfalt der Angebote ein gesellschaftlicher Wert an sich. Wer sagt, wir nehmen jetzt mal zehn Radioprogramme oder einen Fernsehkanalweg, macht es sich, ehrlich gesagt, zu einfach. […]

Frau Wille bezeichnet die "Vielfalt der Angebote" als gesellschaftlichen Wert. Das ist, wörtlich genommen, richtig. Sie meint aber zwischen den Zeilen die "Vielfalt" der öffentlich rechtlichen Angebote, wie aus dem folgenden Satz mit der Reduzierung des Angebotes deutlich wird. Das ist dann falsch: Das Angebot der öffentlich rechtlichen wird aufgrund der steigenden Vielfalt der Angebote ausserhalb des ÖRR immer wertloser für die Gesellschaft.

"Vielfalt" soll mit "öffentlich rechtlich" in Verbindung gehalten werden. Das ist Schönrednerei, Taktik und geschäftsführerische Qualität, die Frau Wille da zeigen will. Mit der Realität und der Qualität der Angebote hat das nix zu tun.

Die öffentlich rechtlichen hätten auf eine Nischenfunktion mit angepasstem Budget beschränkt werden sollen. Auf das, was andere Medien nicht bringen können. Sie haben ihre Chance auf Erhalt der demokratisch fundierten Glaubwürdigkeit mit dem Zwangsbeitrag für immer verloren. Es gibt da kein zurück mehr nach fast fünf Jahren medialem und juristischem Mauerbau.


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 14:56 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline pepilo

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Frau Wille (ARD) sieht das vermutlich so: örR = Vielfalt = Qualität.


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Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

Offline drboe

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  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Mit der Realität und der Qualität der Angebote hat das nix zu tun.

Insbesondere kann man dem MDR mindestens bezüglich des TV-Programm nicht nachsagen, es ginge ihm um Qualität. So gibt es heute Abend natürlich wieder einmal eine Musiksendung. Diesmal mit dem schier unverwüstlichen Gunther Emmerlich. Unter dem Namen "Auf Engelsschwingen" bietet die seelige Sendung angeblich die schönsten Weihnachtslieder. Gunter Emmerlich,  inzwischen 73 Jahre alt, wird vom MDR nachgesagt, Weihnachten ohne Musik wäre für einen Vollblutsänger wie ihn unvorstellbar. Ich hoffe, dass es unter den Bürgern, die dem MDR quasi ausgeliefert sind, genügend Menschen gibt, die sich eine Weihnachtszeit ohne Gunter Emmerlich sehr gut vorstellen können, wenigstens eine ohne seine Fernsehauftritte.

Morgen Abend gibt es übrigens ein besonderes Leckerli: Das Adventsfest der 100.000 Lichter, die große Show zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte. Die wird von Florian Silbereisen präsentiert. Bei der Sendung handelt es sich übrigens um eine Wiederholung. Und zwar aus dem so weit zurückliegenden Jahr 2017 (!). Stark. Man sollte sich u. U. darauf einrichten, dass Sendungen dieser Qualität jeden Tag wiederholt werden, und zwar solange, bis auch der  letzte Goldfisch diese Dödelmusik mitsummen kann.
Damit die MDR Zuschauer nicht aus der Übung kommen mit der Weihnachtsgemütlichkeit gibt es am Freitag Abend die Sendung "Der Kreuzchor - Weihnachtskonzert aus Dresden". Angedroht wird, dass "bei dem riesigen Event vor 25.000 Zuschauern im Stadion von Dresden ganz Mitteldeutschland die schönsten Weihnachtslieder singt". Das wird garantiert ein unvergesslicher Abend.
Nach etwas Erholung kann man sich dann auf den Samstag den 23. Dezember freuen, denn da gibt es "Weihnachten bei uns, präsentiert von Kim Fisher". Die große Show vor der Bescherung aus der Stadthalle in Chemnitz soll die Wartezeit auf die Bescherung verkürzen. Die ist in Deutschland traditionell zwar erst am 24. Dezember, aber warum nicht 24 Stunden lang freuen, singen, saufen? Daher gibt es nach kurzen und sicher unerfreulichen Nachrichten Gunter Emmerlich, diesmal mit "Meine Weihnacht - Meine Lieder". Wer genügend Kondition für so einen Schmarrn hat, dem sei dann eine Sendung ab 5:20 Uhr am Sonntagmorgen empfohlen: "Semperopernball Debütanten 2010 - 2013 Nonstop". Sicher eine fabelhafte Sendung.
Am 24. Dezember dann den Schwätzer Axel Bulthaupt in "Wiedersehen macht Freude am Heiligabend". Nach einer kurzen Unterbrechung durch einen Zusammenschnitt sicher sehr witziger Szenen irgendwelcher Altmeister des deutschen Humors aus den Jahren 1993, 1994, 1995 und 1996 gibt dann ab 23:30 Uhr der Thomanerchor und das Gewandhausorchester unter Leitung von Thomaskantor Christoph Biller das "Johann Sebastian Bach - Weihnachtsoratorium". Das rockt! Wem das noch nicht reicht oder wer die Sendungen vom Abend wegen Verwandtenbesuch oder des leidigen Auspackens von Geschenken nicht sehen konnte, der hat ab 3:20 Uhr noch eine Gelegenheit sich an den Debütantinnen der Opernbälle 2010 - 2013 zu wärmen; rein bildlich gesprochen, die Damen etwa anzufassen, das wird nix. Ab 4:00 Uhr dann wieder Axel Bulthaupt, die Wiederholung. Unbedingt reinziehen, denn die nächste Woche wird auch nicht besser. Es droht "Die große Silvester Schlagerparty - präsentiert von Mareile Höppner und Ross Antony".

Sieht sich außer Frau Wille irgend jemand diese Sendungen wirklich an? Falls ja: Respekt! Ich jedenfalls könnte das nicht.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline volkuhl

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Sieht sich außer Frau Wille irgend jemand diese Sendungen wirklich an?

Bei DER dargebotenen Qualität überlege ich ernsthaft, mir wieder einen Fernseher zuzulegen...
...wie habe ich die letzten Weihnachten bloß ohne überlebt?


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« Letzte Änderung: 21. Dezember 2017, 00:44 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


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Offline Nichtgucker

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Re: Karola Wille: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen" (Abo/Print)
« Antwort #10 am: 20. Dezember 2017, 19:19 »
Ich denke, Frau Wille hat mit der Formulierung

Zitat
ist die Vielfalt der Angebote ein gesellschaftlicher Wert an sich

indirekt eingeräumt, dass die bisherige Behauptung eines individualisierbaren Vorteils als Begründung eines Zwangsbeitrages nicht aufrecht zu erhalten ist.

Strategisch könnte dies bedeuten, dass der ÖRR eine künftige Steuerfinanzierung zum Selbsterhalt argumentativ vorbereitet.


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Offline beat

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Re: Karola Wille: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen" (Abo/Print)
« Antwort #11 am: 20. Dezember 2017, 20:05 »
Süddeutsche Zeitung (Abo und Printausgabe), 20.12.2017
"Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen"
Karola Wille im Interview mit Claudia Tieschky

Ja, was bringen sie dem Einzelnen?

Der Frau Sieglinde Baumert eine Verhaftung vom Arbeitsplatz weg und 61 Tage Haft, das haben ihr Frau Wille, der MDR und die ARD gebracht....


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« Letzte Änderung: 21. Dezember 2017, 00:44 von Bürger »
Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline pinguin

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Re: Karola Wille: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen" (Abo/Print)
« Antwort #12 am: 20. Dezember 2017, 21:00 »
Frau Wille bezeichnet [...] Das ist dann falsch: Das Angebot der öffentlich rechtlichen wird aufgrund der steigenden Vielfalt der Angebote ausserhalb des ÖRR immer wertloser für die Gesellschaft.
Rückfrage, siehe Markierung in Rot. Hat sie das wirklich so gesagt?


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline seppl

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Re: Karola Wille: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen" (Abo/Print)
« Antwort #13 am: 20. Dezember 2017, 21:10 »
Frau Wille bezeichnet [...] Das ist dann falsch: Das Angebot der öffentlich rechtlichen wird aufgrund der steigenden Vielfalt der Angebote ausserhalb des ÖRR immer wertloser für die Gesellschaft.
Rückfrage, siehe Markierung in Rot. Hat sie das wirklich so gesagt?

Nein, das ist kein Zitat, das hat sie nicht gesagt.
Frau Wille benutzt die Phrase "Die Vielfalt der Angebote ist ein gesellschaftlicher Wert an sich". Das wäre insofern richtig, wenn sie damit alle Medienangebote meinen würde.
Sie meint aber nur die ör-Angebote. Die werden aber - relativ zum (Über)angebot anderer Medien - immer unwichtiger. Das ist meine Aussage.


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Peli

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Re: Karola Wille: "Klarmachen, was wir dem Einzelnen bringen" (Abo/Print)
« Antwort #14 am: 20. Dezember 2017, 21:16 »
Frau Wille und Ihre Freunde vom ÖRR bringen uns allen den (Achtung, jetzt kommts)"individualisierten Vorteil" des möglichen Rundfunkempfangs durch dessen Bereitstellung.
Damit lässt sich eben alles rechtfertigen, einschließlich fetter Extra-Pensionsboni.

Was wir dem ÖRR bringen, ist die fetteste Kohle auf regelmäßiger Basis, die je Unternehmen und der Vorstände einschließlich deren Belegschaft in diesem Land erhalten haben.
Wir bringen dem ÖRR so viel, dass man natürlich etwas "klarmachen" will. Nämlich weiterhin den Inhalt unserer Brieftaschen und Konten.

Es ist höchste Zeit, dass das Dogma des "individualiserten Vorteils" einmal entzaubert wird. Mit dieser Phrase wurden und werden wir nämlich zur Zeit alle (ge-)erschlagen.
Tatsächlich ist aber nur heiße Luft dahinter, was man auch argumentativ belegen kann (kommt noch!)

LG Peli


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« Letzte Änderung: 21. Dezember 2017, 00:46 von Bürger »

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