Autor Thema: „Wir sind Verbündete“ - ARD-Vorsitzende geht auf Verleger zu  (Gelesen 3098 mal)

Offline ChrisLPZ

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Tagesspiegel, 17.12.2017

„Wir sind Verbündete“
ARD-Vorsitzende geht auf Verleger zu

ARD-Vorsitzende Karola Wille möchte mit den Verlegern gegen die Wirkmacht der Internetkonzerne antreten. Doch ist das bereits die ARD-Linie?

Von Joachim Huber

Zitat
Der Streit zwischen den Verlegern und den öffentlich-rechtlichen Sendern um die Online-Aktivitäten verwandelt sich mehr und mehr in Friedensverhandlungen. In der vergangenen Woche hatte Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunk (WDR), angekündigt, dass sein Sender im Internet ab sofort einen Schwerpunkt auf Video- sowie Audioformate legen werde. […]

Jetzt hat Karola Wille, die scheidende ARD-Vorsitzende und Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) nachgezogen. Bei einer medienpolitischen Rede in Berlin betonte sie, „die teilweise dramatischen Umsatzrückgänge im Zeitungswesen bedeuten in der Tat eine Gefahr für den demokratischen Diskurs unseres Gemeinwesens.“ Tatsächlich sei öffentlich-rechtliche Rundfunk mit den Verlegern publizistisch und gesellschaftspolitisch in einer „Verantwortungsgemeinschaft“. […]

Weiterlesen auf:
http://www.tagesspiegel.de/medien/wir-sind-verbuendete-ard-vorsitzende-geht-auf-verleger-zu/20735856.html


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Offline René

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Re: „Wir sind Verbündete“ - ARD-Vorsitzende geht auf Verleger zu
« Antwort #1 am: 17. Dezember 2017, 19:59 »
Karola Wille:

Dieser Frau aus dem Osten mit einer „gewissen“ Vergangenheit wird eine enge Verbindung zur damaligen SED vorgeworfen. Nichtsdestotrotz wurde Sie zur Intendantin des MDR gewählt. Zu DDR-Zeiten verfasste sie juristische Aufsätze zum Klassenkampf – davon will sie heute nichts mehr wissen. Lieber scheidet sie demnächst mit einer Pension von über 17.000 € aus und geht in den Ruhestand. Diese skandalösen Auswüchse und schamlose Selbstbedienung durch auferlegten Zwang müssen wir ein Leben lang finanzieren, wollten wir nicht den wirtschaftlichen Ruin oder gar das Einknasten riskieren.


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« Letzte Änderung: 18. Dezember 2017, 06:56 von René »

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Re: „Wir sind Verbündete“ - ARD-Vorsitzende geht auf Verleger zu
« Antwort #2 am: 17. Dezember 2017, 22:19 »
Aber natürlich doch, Frau Wille. Wirklich zu dumm, dass die Print-Medien (bzw.  Verleger) nun doch so langsam aufgewacht sind. Aufgewacht sind und bemerkt haben, dass den Heiligen Deutschen ÖRR beim beabsichtigten forcierten Ausbau seines Imperiums & Errichtung seines allgegenwärtigen Monopols für das (in mem. Dieter Hildebrandt) "Betreute Denken" des Durchschnittsdeutschen (und "Öffentlich-Rechtliches Informationsmanagement" im Sinne der Lenkung der Weltgeschicke zugunsten des Westens der "Werte") gesetzliche Vorschriften bislang nicht wirklich gestört haben bzw. Verlags-Leichen am Wegesrande stören würden und dieser nun insofern in einem weiteren Kontext äußerst unangenehm aufgefallen ist.

Zwar müsste jeder angesichts einer solch' vornehmen Aufgabe (u. a. den Glauben an die "Elite" predigen, transatlantische Einschwörung des Publikums [aber natürlich nur, sofern zwar kriegslüsterne, aber "politically correct" agierende US-Demokraten an der Macht sind mit den Europäern als Juniorpartner bei der Fortsetzung/Vollendung der "conquista" & nicht etwa ein tumber Trump] und das im Doppelpack mit der propagandistischen Vorbereitung des nächsten Russland-Feldzuges, sofern kein neuer Jelzin an den Start kommt, der freiwillig "liefert" - statt sich zu erdreisten, die Kreise des Westens zu stören) etc. pp. wirklich vollstes Verständnis haben, dass das und der dem dienliche Ausbau der ÖRR-Machtposition - mal abgesehen vom finanziellen benefit - eben ohne "Opfer" nicht geht. Besagtes Verständnis hat aber nicht jeder - und Meinungspluralismus ergibt sich nicht daraus, dass man aus jeder Ecke (Fernsehen, Radio, Internet) den aus ein- und denselben Quellen stammenden manipulativen Mist verabreicht bekommt.

Da kommt dann natürlich die Weisheit unserer Altvorderen gerade recht, dass man sich doch mit einem "Feind", den man nicht besiegen kann (oder nur unter höchsten Verlusten, und die Luft für "unseren" ÖRR ist ja bekanntlich inzwischen dünn genug, als dass sich dieser derartige zusätzliche Eskapaden wie beschrieben leisten sollte) dann eben "verbünden" müsse.

In der Form - sozusagen just-in-time "herausgehauen" - sieht das aber einzig nach "aus dem Hut gezogen" & nichts anderem als billiger Anbiederung aus. Ob die Zeitungsverleger wirklich darauf hereinfallen?

PS: Wie hiess es doch in einem einschlägig bekanntgewordenen Werk der Filmkunst: "Rom ist Euer Pruter!"


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« Letzte Änderung: 17. Dezember 2017, 23:18 von Besucher »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

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