Autor Thema: Was der NDR glaubt, nicht senden zu können  (Gelesen 751 mal)

Offline Uwe

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Was der NDR glaubt, nicht senden zu können
« am: 21. Oktober 2017, 18:13 »

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Was der NDR glaubt, nicht senden zu können

Quelle: Die Zeit 21.10.2017 Von Ulrich Stock


Zitat
Der Preis, den man für einen Echo Jazz bezahlen muss: Ein 3sat-Dokumentarfilm porträtiert die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel und zeigt, wie das Fernsehen Musik zensiert.


Dieses Ringen dauert 45 Minuten, in denen viele Beteiligte das Wort ergreifen, und man möchte keine Minute missen, denn selten hat man im Fernsehen die Verlogenheit des Fernsehens so schön vorgeführt bekommen. Ein surrealer Höhepunkt ist das Interview, das eine NDR-Journalistin mit der Preisträgerin macht. Sie fragt vor laufender Kamera für den Bericht am nächsten Tag: "Was hören wir denn von dir heute Abend?" – "Leider kein Stück von mir", antwortet Anna-Lena Schnabel, "das hat mir der NDR verboten." – "Das können wir leider nicht reinnehmen morgen", sagt die NDR-Journalistin entschuldigend. – "Das wundert mich nicht", sagt die Preisträgerin.

weiterlesen auf:
http://www.zeit.de/kultur/musik/2017-10/der-preis-der-anna-lena-schnabel-jan-baeumer-film/komplettansicht


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Offline drone

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Re: Was der NDR glaubt, nicht senden zu können
« Antwort #1 am: 21. Oktober 2017, 22:45 »
Danke an Ulrich Stock und Zeit-Online für diesen Artikel!

Eine der sehr, sehr rar gewordenen Perlen des deutschen Dokumentarfilms, die es schafft, neben der Darstellung seiner Protagonistin, gleichzeitig auch den für so notwendig erachteten "Realitycheck" im "Paralleluniversum Show-Biz" nachzuzeichnen. Das ein - gerade zur gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gegenüber "Minderheiten" angehaltener und zu "Vielfalt" verpflichteter - ÖRR-Vertreter wie der NDR hier so kläglich in Form von Zensur versagt, verwundert angesichts fehlender Qualitätsmaßstäbe beim ÖRR nun leider nicht mehr.
Und dass diese Zensur mit dem räuberisch erpressten Geld von einer, weiter von Demokratie träumenden, Gesellschaft auch noch finanziert wird, schlägt dem Fass den Boden aus, und ist ihrer nur noch unwürdig.

Großes Danke an Jan Bäumer und Anna-Lena Schnabel für einen ehrlichen Film, der m.E. bereits heute, nach seiner Erstaustrahlung, einen sehr hohen Seltenheitswert genießt!

Download von "Der Preis der Anna-Lena Schnabel" (2017) von Jan Bäumer - selbstverständlich nur für "Beitragszahler"... ;-) - unter:
HD: (ca. 1,1 GB) http://nrodl.zdf.de/none/3sat/17/10/171021_schnabel_sendung_musik/1/171021_schnabel_sendung_musik_3328k_p36v13.mp4
SD: (ca. 777 MB) http://nrodl.zdf.de/none/3sat/17/10/171021_schnabel_sendung_musik/1/171021_schnabel_sendung_musik_2328k_p35v13.mp4
LD: (ca. 160 MB) http://rodl.zdf.de/none/3sat/17/10/171021_schnabel_sendung_musik/1/171021_schnabel_sendung_musik_476k_p9v13.mp4

M.E. sehenswert!


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