Autor Thema: Fake News in ARD-Dokus  (Gelesen 2332 mal)

Offline ChrisLPZ

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Fake News in ARD-Dokus
« am: 01. August 2017, 14:23 »

Bildquelle: TELEPOLIS https://www.heise.de/scale/geometry/800/q75/tp/imgs/89/2/2/4/9/7/6/7/sender_ho-59f76b17585230c5.jpeg

Heise/Telepolis, 01.08.2017

Fake News in ARD-Dokus

Markus Kompa

Zitat
Am späten Montagabend versteckte die ARD zwei Dokumentationen zu einem in diesem Bundestagswahlkampf besonders heißen Thema: politische Fake News im Internet. Beide Dokus sind durchaus sehenswert, scheitern aber am verfehlten Selbstanspruch gepachteter Wahrheit.

Im Netz der Lügen

Im Netz der Lügen untersucht u.a. mit einer von einem Kommunikationswissenschaftler lancierten Fake News, wie sich eine eigentlich leicht erkennbare Lügengeschichte im Netz verbreitet, etwa wenn sie das gewünschte Feindbild bedient. Neben den absichtlichen Fake News sind den Autoren allerdings selbst erstaunliche Fehler unterlaufen.

"Denn die Behauptung falscher Tatsachen ist laut Presserecht unzulässig. Dagegen hätte beispielsweise die Polizei juristisch vorgehen können", heißt es ab Minute 13:30. Wirklich? Über erfundene Personen kann man bis zur Grenze der Volksverhetzung fabulieren, was man will. Staatsanwaltschaften (oder Medienanwälte) werden erst aktiv, wenn existente Personen in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt werden. Soweit im Pressekodex des Deutschen Presserats etwas von Wahrheitspflicht zu lesen ist, ist das eine Fake "News", denn auch dort kümmert man sich vor allem um Persönlichkeitsrechte. [..]

Weiterlesen auf:
https://www.heise.de/tp/news/Fake-News-in-ARD-Dokus-3787656.html


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« Letzte Änderung: 01. August 2017, 19:37 von René »

Offline Tracker

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Re: Fake News in ARD-Dokus
« Antwort #1 am: 01. August 2017, 14:46 »
Über diese Sendung habe ich nur am Montag eine Kritik in der Zeitung gelesen. Dort wurde schon mehr oder weniger zugegeben, dass das eine einseitige Dokumentation wäre, allerdings nur weil "von der anderen Seite niemand bereit war mit den "Lügensendern" ARD und ZDF zu sprechen".

Dass ich daraufhin keine Lust mehr hatte, mir dieses Machwerk anzuschauen, versteht sich da von selbst. ;-)


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Offline Nevrion

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Re: Fake News in ARD-Dokus
« Antwort #2 am: 01. August 2017, 15:16 »
Na ja, es ist ja nicht das erste mal und das letzte mal, dass auf Öffentlich Rechtlichen Sendern Fake-News verbreitet werden oder zumindest Nachrichten/Dokus in eine bestimmte Richtung gesteuert werden. Wenn die ARD und Co. von Filterblasen und Fake News reden, dann vergisst man nur allzu gern, sich selbstkritisch damit auseinander zu setzen. Denn der ÖR ist ja unfehlbar indem was er tut, nicht? ;)

Am schlimmsten ist vermutlich die Tatsache, dass die Doku trotz ihrer Makel weiterhin so online abrufbar steht, ohne Richtigstellung; natürlich zwangsfinanziert von Beitragszahlern.


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Offline cook

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Re: Fake News in ARD-Dokus
« Antwort #3 am: 01. August 2017, 22:45 »
Mir fallen dazu nur zwei Wörter ein: Bock und Gärtner.

Auch wundert mich, wie das Thema Fake News im Bundestagswahlkampf "besonders heiß" werden soll. Auch wieder Fake News um Fake News. Keine Sau außer Herrn Maas interessiert sich für die Regulierung von Fake News (damit wird es dann aber zu einem Pflichthema für den ÖRR).



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Offline Roggi

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Re: Fake News in ARD-Dokus
« Antwort #4 am: 02. August 2017, 12:58 »
Örr will die Deutungshoheit über die Bewertung von Nachrichten haben, selber denken oder kritisch nachfragen löst bei denen Panik aus. Facebook, Twitter usw bedeuten doch auf lange Sicht deren Untergang. Meine Meinung:
Maasmännchen ist eine Marionette in deren Kasperletheater. Dem sind Fakenews egal. In einem fiktiven Land Absurdistan weiß örR entweder viel über fiktive Maasmännchen (vielleicht ist er erpressbar) oder ihm wurde etwas tolles -fiktives- versprochen.


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Re: Fake News in ARD-Dokus
« Antwort #5 am: 02. August 2017, 13:21 »
Über eine...
Örr will die Deutungshoheit über die Bewertung von Nachrichten haben, selber denken oder kritisch nachfragen löst bei denen Panik aus. Facebook, Twitter usw bedeuten doch auf lange Sicht deren Untergang.
...Anschlussverwendung® freut sich doch bestimmt jeder. Wie war das denn z. B. damals mit »unserem« Superminister Clement und seinem - nach erfolgreicher Deregulierung des Arbeitsmarktes - doch sicher rein zufälligen Einstieg bei dieser Zeitarbeitsklitsche - oder doch besser -Konzern - mit A.?


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« Letzte Änderung: 02. August 2017, 16:56 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

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