Autor Thema: ARD und ZDF haben ein Akzeptanzproblem  (Gelesen 1038 mal)

Offline ChrisLPZ

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ARD und ZDF haben ein Akzeptanzproblem
« am: 29. Juli 2017, 15:09 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27296445zt.jpg

Huffingtonpost, 29.07.2017

ARD und ZDF haben ein Akzeptanzproblem

von Frank Schäffler

Zitat
Schauen Sie Fernsehen oder streamen Sie schon? Was, Sie schauen noch Fernsehen, dann gehören Sie zu einer aussterbenden Spezies. Das durchschnittliche Zuschaueralter bei ARD und ZDF liegt bei rund 60 Jahren. Der Marktanteil der Öffentlich-Rechtlichen bei Zuschauern unter 30 liegt nur noch bei 15 Prozent im Vergleich zu den privaten Sendern.

Mehr als drei Viertel aller Internetnutzer in Deutschland über 14 Jahre schauen Videos per Stream. Am beliebtesten sind Videoportale wie Youtube, Clipfish oder Vimeo. Sechs von zehn Internetnutzern sehen sich dort kostenlos Videos an. [..]

Die öffentlich-rechtlichen Sender haben zunehmend ein Akzeptanzproblem gegenüber den Beitragszahlern. Rund zehn Prozent der Beitragskonten beim "Beitragsservice von ARD und ZDF" befinden sich im Mahnstatus. Monatlich werden fast 60?000 Vollstreckungsersuchen gegen säumige Beitragszahler eingeleitet. Das Akzeptanzproblem erstreckt sich aber auch auf die beitragszahlenden Zuschauer. Sie wenden sich zunehmend von ARD und ZDF ab und schauen lieber private Sender wie RTL, Pro 7 und Sat1 und gleichzeitig wechseln viele zu den Streaming-Diensten von Netflix und Co.

Das ist der Grund, wieso die zwangsbeitragsfinanzierten Sender ARD und ZDF sich jetzt in Bereichen breitmachen, in denen eigentlich eine ausreichende Versorgung vorhanden ist. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.huffingtonpost.de/frank-schaffler/ard-und-zdf-haben-ein-akz_b_17618782.html


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Offline azdb-opfer

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Re: ARD und ZDF haben ein Akzeptanzproblem
« Antwort #1 am: 29. Juli 2017, 22:17 »
Das Beste steht am Ende:

Zitat
Der Bedarf einer öffentlich-rechtlichen Grundversorgung ist hier vielfach nicht vorhanden.
[...]
Verändert sich das Nutzerverhalten, führt der technische Fortschritt zu einem immer größeren Angebot und trägt dieses neue Angebot zu einer viel größeren Vielfalt bei, dann muss sich eine einmal vom Staat initiierte Rundfunkordnung auch selbst hinterfragen. Sie muss das zwangsfinanzierte System zurückfahren und einhegen.

Die Antwort der Politik kann dann nicht einfach sein, wir erhöhen die Zwangsbeiträge aller, damit ARD und ZDF überleben können. Nach dem Motto: Koste es, was es wolle.

Der Artikel ist auch auf der Website von Frank Schäffler verfügbar:
http://www.frankschaeffler.de/fuldaer-zeitung-ard-und-zdf-haben-ein-akzeptanzproblem/


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Re: ARD und ZDF haben ein Akzeptanzproblem
« Antwort #2 am: 29. Juli 2017, 22:31 »
Und genau das...

Das Beste steht am Ende:

Zitat
Der Bedarf einer öffentlich-rechtlichen Grundversorgung ist hier vielfach nicht vorhanden.
[...]
Verändert sich das Nutzerverhalten, führt der technische Fortschritt zu einem immer größeren Angebot und trägt dieses neue Angebot zu einer viel größeren Vielfalt bei, dann muss sich eine einmal vom Staat initiierte Rundfunkordnung auch selbst hinterfragen. Sie muss das zwangsfinanzierte System zurückfahren und einhegen.

Die Antwort der Politik kann dann nicht einfach sein, wir erhöhen die Zwangsbeiträge aller, damit ARD und ZDF überleben können. Nach dem Motto: Koste es, was es wolle.
...

...wurde bzw. wird ja implizit auch schon vom BVerfG an entsprechender Stelle gesagt...


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Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Offline Wolfgang#gezexit

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Re: ARD und ZDF haben ein Akzeptanzproblem
« Antwort #3 am: 02. September 2017, 11:00 »
Anstelle einer radikalen Verschlankung von ARD&ZDF hat die Politik auf eine verbrauchsunabhängige ZwangsGEZsteuer gesetzt und ist dabei das historische Beitragsmonster noch weiter aufzublasen.

Als mündiger Demokrat will ich selbst entscheiden wo ich mich informierte und demzufolge auch selbst bestimmen welcher "Informant" mein Geld bekommt.

Wahltag ist Zahltag!


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« Letzte Änderung: 02. September 2017, 15:05 von Bürger »

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