Autor Thema: SWR-Intendant Boudgoust: "Rundfunkgebühren könnten steigen"  (Gelesen 1562 mal)

Offline Stuttgarter

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spiegel.de, 11.05.2017

SWR-Intendant Boudgoust
"Rundfunkgebühren könnten steigen"


Zitat
Seit 2009 wurden die Rundfunkgebühren nicht mehr erhöht. Das könnte sich nach Ansicht des SWR-Intendanten nach 2020 ändern. Der Vorsitzende einer Expertenkommission hatte sich zuvor ähnlich geäußert.

Peter Boudgoust bringt eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ins Spiel. Der Intendant des Südwestrundfunks glaubt, dass es im Jahr 2021 so weit sein könnte. Laut der Presseagentur dpa sagte er am Donnerstag im Mainz: "Im Jahr 2021 geht es darum, ob man uns nach insgesamt zwölf Jahren ohne Beitragserhöhung die Möglichkeit gibt, zumindest in der Größenordnung der allgemeinen Preissteigerungsrate wieder Anschluss an externe Kostenteuerungen zu finden. [..]

Weiterlesen auf:
http://spiegel.de/kultur/tv/a-1147218.html



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« Letzte Änderung: 11. Mai 2017, 16:40 von DumbTV »

Offline pinguin

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Es hat doch aber gar keine Gebühren mehr?


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

faust

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... der SPIEGEL ist ja auch kein Qualitätsmedium mehr.

Oder: Vielleicht gibt es bald wieder "Gebühren"  :police: - vielleicht wissen die schon mehr?


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Offline Bürger

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...eine der wahrscheinlichen Ursachen für diese Art "vorausschauende Selbstbedienung":

Traumgehälter bei ARD und ZDF: Über 9.000 Euro Verdienst im Durchschnitt
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,23054.0.html


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Offline Uwe

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Quelle Logo:http://fum-digital.de/data/uploads/partner/meedia.jpg
Mögliche Erhöhung ab 2021: SWR-Intendant Peter Boudgoust schließt steigenden Rundfunkbeitrag nicht aus

Quelle: Meedia 11.05.2017


Zitat
Wenn es nie mehr eine Erhöhung gebe, "würde dieses System wirklich Schaden nehmen und am Ende untergehen", so Boudgoust.

weiterlesen auf:
http://meedia.de/2017/05/11/moegliche-erhoehung-ab-2021-swr-intendant-peter-boudgoust-schliesst-steigenden-rundfunkbeitrag-nicht-aus/


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Offline mullhorst

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Wenn die INTENDANTEN demnächst Harz 4 bekommen bin ich mit Erhöhung einverstanden
Soll heissen 1 € mehr Harz 4  -,


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« Letzte Änderung: 13. Mai 2017, 16:56 von Bürger »

Offline Spark

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Zitat
Wenn es nie mehr eine Erhöhung gebe, "würde dieses System wirklich Schaden nehmen und am Ende untergehen", so Boudgoust.
Dieses System ist der Schaden. Wer es schon nicht schafft, mit über 8 Milliarden Euro jährlich vernünftig zu wirtschaften, dem hilft auch keine Erhöhung der Zwangsabgabe mehr.


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« Letzte Änderung: 13. Mai 2017, 16:56 von Bürger »
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

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(Mulder)

Offline muuhhhlli

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Zitat
Die größte angedachte Dreistigkeit besteht darin, dass dieser SWR Intendant Herr Peter Boudgoust schon eine automatische Anpassung an der Entwicklung der Einkommen für den Rundfunkbeitrag angedacht und sich darüber geäußert hat.

Eine automatische Erhöhung vergleichbar wie Sie sich die Bundestagsabgeordneten selbst schon beschlossen haben. Damit wollen Sie erreichen, dass das staatliche abkassieren beim Bürger legitimiert wird und nicht mehr so groß an die Öffentlichkeit/Medien gelangt denn dann vollzieht sich das alles sozusagen im stillen Kämmerlein still und leise.

Hat man ja jetzt bei den Landtagsabgeordneten in BW gesehen. Diese haben bemerkt und so war zu lesen, dass es für diese üppigen Gehälter bei den Banken keine Zinsen mehr gibt. Ja die entstehenden negative Zinsen sind und waren der Grund, dass man sich eine Diätenerhöhung von 15% genehmigte, um so über die Diätenerhöhung den fehlenden Zinsausgleich aufzufangen.

Keine dumme Idee wer selbst darüber auf Kosten des Staates und des Steuerzahlers bestimmen kann und darf.

Zitat
Dieser ganze staatliche Apparat ist inzwischen zu einem nicht mehr zu kontrollierender Selbstbedingungsladen verkommen.
Wer Krankheitsbedingt in Hartz4 gerät der ist zum verrecken verurteilt, weil er eine Fahrt von 25 Euro in eine geeigente Klinik nicht erstattet bekommt.
Und diese Abzocker des Öffentlichen Rundfunkes, wenn Sie könnten und dürften, würden dem Kranken nicht mal diese 25 Euro gönnen,
nein Sie würden das Geld über den GV vollstecken und abkassieren für Ihre Pension, bei einem eigenen Verdienst von 9.000 Euro im Schnitt pro Monat.

Es ist unvollstellbar was hier vor sich geht und erlaubt ist.



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Offline Frühlingserwachen

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Herr Bougoust hat schon recht. Die Gebühren, wie sie sich dann ab 2021 wieder nennen, werden dann schon steigen. Jedoch in einem völlig neuen Bezahlsystem, ohne Zwangsbeitrag, und nur für jene die auch dieses Bezahlsystem nützen. Das meinte doch Herr Boudgoust damit. Oder, Herr Boudgoust, sehe ich das so richtig 8)


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Offline muuhhhlli

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Zitat
Eine automatische Erhöhung vergleichbar wie Sie sich die Bundestagsabgeordneten selbst schon beschlossen haben. Damit wollen Sie erreichen, dass das staatliche abkassieren beim Bürger legitimiert wird und nicht mehr so groß an die Öffentlichkeit/Medien gelangt denn dann vollzieht sich das alles sozusagen im stillen Kämmerlein still und leise.

Hat man ja jetzt bei den Landtagsabgeordneten in BW gesehen. Diese haben bemerkt und so war zu lesen, dass es für diese üppigen Gehälter bei den Banken keine Zinsen mehr gibt. Ja die entstehenden negative Zinsen sind und waren der Grund, dass man sich eine Diätenerhöhung von 15% genehmigte, um so über die Diätenerhöhung den fehlenden Zinsausgleich aufzufangen.

Es ist unvollstellbar was hier vor sich geht und erlaubt ist.


Die Forumskontrolle hat mich aufgefordert zu diesem Beitrag für meine Äußerungen nachweise zu bringen. Diesem Wunsch möchte ich hiermit gerne nachkommen.

Selbst der öffentlich rechtliche Rundfunk aus dem SWR-Selbstbedinungsladen Rundfunkbeitrag hat von dem unglaublichen Vorgang berichtet.
http://www.swr.de/swraktuell/bw/mehr-geld-fuer-abgeordnete/-/id=1622/did=18973172/nid=1622/sp3io/

http://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/Landtag-Finanzen-Baden-Wuerttemberg-Landtag-beschliesst-neue-Altersversorgung-fuer-Abgeordnete;art19070,3793247

Hier steht es ganz genau, dass die Herren Landtagsabgeordneten auf Grund der niedrigen Zinsen einen Ausgleich beanspruchen.

http://www.stern.de/tv/staatspension--so-machen-sich-abgeordnete-die-taschen-voll-7325800.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article162129111/Wut-ueber-das-Pensionsgesetz-der-Selbstbedienungskoalition.html
Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Herrn Kretschmann hat angeblich zu spät von dem Vorgang erfahren. Er bekommt ja die Zinsen aus den Pensionen eh aufs gefüllte Konto überwiesen, ohne Beantragung oder Befreiung dass er das Geld nicht haben möchte.


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