Autor Thema: „GEZ? Fernsehen macht krank!“ 70-jährige Milbertshoferin klagt gegen die GEZ  (Gelesen 4028 mal)

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Um Himmels Willen...

Ich schon. Niemand zwingt sie zum Konsum. Genau da liegt ja das Problem: egal ob du konsumierst oder nicht - du wirst trotzdem gezwungen zu zahlen. Und genau DAS ist der Unterschied zu den Privaten: die braucht niemand zahlen, der sie nicht nutzt.
Deine Argumentation, dass sie ja nicht zum Konsum gezwungen wird, ist genau die Logik der VGs. Es geht aber nicht um den Konsum. Es geht um den Zahlungszwang trotz Nichtnutzung.

Völlig ack!

Weiter: wie kann etwas so dermaßen gesundheitschädliches einen "Vorteil" darstellen? Wäre so, als würde man alle Nichtraucher zur Tabaksteuer heranziehen.

Bring' bitte bloss unsere Politiker & deren Juristen nicht auf dumme Gedanken. Denn wenn dieser Zirkus mit den berühmten Schockbildchen auf den Fluppenschachteln wirklich im Sinne der angeblichen Absichten fruchten sollte, dann brächten die Herrschaften so etwas der oben illustrierten Güteklasse garantiert fertig.


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« Letzte Änderung: 01. April 2017, 01:22 von Bürger »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Offline MichaelEngel

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    • Sancte Michael Archangele, defende nos in proelio
Wenn man eine gesundheitliche Gefährdung für sich selbst befürchtet und daher vom Fernsehen Abstand nimmt, so ist das keine Gewissensentscheidung sondern aus der eigenen Sicht faktisch "Gesundheitsvorsorge".

Stimmt. Und da man auch andere nicht gefährden will, will man die Gefährdung der anderen nicht finanzieren: das sind Gewissensgründe.


Wobei mir einige Argumente der Gegner von Fernsehen so vorkommen, als wäre Film (25 Bilder pro Sekunde) Teufelswerk und nicht der Trägheit des Auges geschuldet. Auch dein Schluss, dass das angebliche "nicht bemerken" in diesem Forum den Egoismus und die Gewissenlosigkeit der Gesellschaft aufzeigt und diese negativen Eigenschaften aller dann von den Politikern und Rundfunkanstalten ausgenutzt würden, halte ich für eine recht gewagte These, deren nachvollziehbarer Beweis dir m. E. nicht gelingen wird.

Deine Unfähigkeit, das offensichtliche zu verstehen, was auch Gerichte leugnen, ist der Beweis.


Ich persönlich sehe keinen besonderen Unterschied ob nun Manipulation durch Rundfunksender oder von der Kanzel betrieben wird.

Niemand zwingt Dich, religiöse Prediger zu finanzieren. Du kannst auch von der Kirche austreten. Und wenn Du gezwungen wirst, kannst Du Gewissensgründe geltend machen.


Unabhängig davon werden Gerichte, die Steuerzahlern z. B. nicht zubilligen sich nicht an den Rüstungskosten zu beteiligen, vorgetragene Gewissensgründe gegen den sogn. Rundfunkbeitrag wohl als persönliche Ansicht respektieren, dessen ungeachtet diese aber nicht als ausreichenden Grund ansehen einer gesetzlichen Verpflichtung zur Zahlung nicht nachzukommen. Es hilft daher nichts, man muss das bestehende Gesetz juristisch angreifen, ggf. noch politisch agieren.

Steuer sind nicht an eine Leistung gebunden, also nicht an Rüstungskosten. Da muss man in der Tat das bestehende Gesetz juristisch angreifen, ggf. noch politisch agieren. Etwas ganz anders ist ein Beitrag, der Rundfunkbeitrag soll ja keine Steuer sein, er ist da, um Rundfunk zu finanzieren.


Gewissensgründe werden jedenfalls vor den Gerichten immer scheitern.

Ja, bei einer gewissens- und skrupellosen Justiz.


Andernfalls würden die, die mit dem Straßenverkehr hadern, Elektrizität, Eisenbahnen und öffentliche Schulen ablehnen, ebenfalls Sonderbedingungen verlangen. Irgendwas findet sich immer. Seit den unsäglichen Kriegsdienstverweigerungsverfahren sollte aber klar sein, das sich das Gewissen nicht erforschen lässt.

Da vergleichst Du Rundfunk mit Strom, Eisenbahnen, Schulen und Krieg.

Gewissen lässt sich nicht erforschen? Gewissen ist für manche ein Fremdwort!


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« Letzte Änderung: 01. April 2017, 01:22 von Bürger »

Offline Nevrion

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@mistersh
@vollkuhl
@Besucher

Ich denke, ihr habt meine Aussage nicht richtig aufgefasst.

1. Sie klagt, weil Sie von Fernsehen krank wird. Das bezieht sie also nur auf sich selbst, nicht auf Gesamtdeutschland. Wenn Sie also Fernsehen krank macht, warum konsumiert sie es dann? Gezwungen wird sie nicht. Sie klagt meiner Auffassung nicht dagegen, dass Sie für etwas bezahlen soll, das sie nicht nutzt oder will, sondern nur gegen das Medium Fernsehen an sich. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied.

2. Die Frage ob Radio dann auch krank macht, mag nebensächlich erscheinen, muss aber auch berücksichtigt werden, denn die Gebühr gilt ja für beides. Dies berücksichtigt sie aber anscheinend gar nicht. Also geht es ihr anscheinend ausschließlich um das Medium Fernsehen und die darin verbreiteten Sendungen.

Wenn sie also Schmerzensgeld oder Schadenersatz will, dann müsste sie diesen gleichermaßen von Privaten und Öffentlich Rechtlichen einfordern, aber auch nur unter der Voraussetzung, dass sie gezwungen wäre, die Sendungen zu schauen. Ergo ist ihre Argumentation gegen die GEZ in sich nicht schlüssig. Für eine Befreiung von der Gebühr müsste sie in diesem Zusammenhang ja nachweisen, dass ihr oder der Allgemeinheit durch den Konsum öffentlich rechtlicher Programme geistige oder körperliche Schäden entstanden sind.

Alles in allem nicht wirklich nachvollziehbar und logisch.


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« Letzte Änderung: 01. April 2017, 01:25 von Bürger »

Offline mistersh

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@Nevrion
Sicher, dass du den ganzen Artikel gelesen hast?

Zitat
Anna-Maria V. geht ihren Weg mit aller Konsequenz. Neben dem Fernsehen verschmäht sie auch Kino, Konzerte oder Ausstellungen.

Ich würde eher sagen, die Dame schaut gar kein Fernsehen.


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« Letzte Änderung: 01. April 2017, 01:26 von Bürger »

Offline Nevrion

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Genau darin liegt ja die Krux. Wie kann jemand, der kein TV konsumiert, von sich sagen, dass sie das krank macht? Wo bleibt denn der formelle Nachweis dafür? Sie muss ja zumindest mal über einen größeren Zeitraum TV geschaut haben um nun eine irgendwie dokumentierte Folge daraus nachweisen zu können. Alles andere wäre Behauptung ohne Beweis.


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motte

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Genau darin liegt ja die Krux. Wie kann jemand, der kein TV konsumiert, von sich sagen, dass sie das krank macht?

Da sie seit 30 Jahren aufs Fernsehen verzichtet und für die Sender v. a. Ablehnung empfindet, will sie die GEZ-Gebühren nicht bezahlen.

Ist nicht unbedingt gesagt, dass sie nie TV konsumiert hat, lediglich die letzten 30 Jahre nicht.


„Fernsehen macht krank“, sagt sie und meint damit nicht nur, dass langer TV-Konsum oft zu Fettleibigkeit, Muskelschwund und Rückenschmerzen führt.

Es ist kein Geheimnis, welche Folgen übermäßiger TV-Konsum haben kann.
Da braucht es nicht unbedingt eigene Erfahrungen.


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« Letzte Änderung: 01. April 2017, 01:26 von Bürger »

Offline TVFranz

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Hut ab vor dieser Frau!
Sie konnte sich ihren gesunden, klaren Menschenverstand in dieser Zeit der Nebelgranaten bewahren.
Realitätsverweigerung? - Eindeutig NEIN.
Für Realitätsverweigerung sind die Öffentlich Rechtlichen zuständig ;)


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Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe - ob Sie wollen oder nicht!

Je lauter Demokratie beschworen wird, desto weiter haben wir uns von ihr entfernt! Freie, selbstbestimmte Kulturen kennen das Wort garnicht. Sie leben es!

Erst sterben die Zeitungen und dann der Rundfunk!

Offline Shran

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Genau darin liegt ja die Krux. Wie kann jemand, der kein TV konsumiert, von sich sagen, dass sie das krank macht?

Da sie seit 30 Jahren aufs Fernsehen verzichtet und für die Sender v. a. Ablehnung empfindet, will sie die GEZ-Gebühren nicht bezahlen.

Ist nicht unbedingt gesagt, dass sie nie TV konsumiert hat, lediglich die letzten 30 Jahre nicht.


„Fernsehen macht krank“, sagt sie und meint damit nicht nur, dass langer TV-Konsum oft zu Fettleibigkeit, Muskelschwund und Rückenschmerzen führt.

Es ist kein Geheimnis, welche Folgen übermäßiger TV-Konsum haben kann.
Da braucht es nicht unbedingt eigene Erfahrungen.

Jaja, man muss ja nicht gucken, man kann ja jederzeit den TV aus dem Fenster werfen, muss aber dennoch zahlen.
Sind wa wieder am Anfang. Somit weiß jeder das TV krank macht. Aber es weiß nicht jeder dass man zahlen muss obwohl man nicht guckt, und auch zahlt wenn man sich gesundheitsschädliches TV antut. Sowie als Auch.


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Eat the Rich

Online drboe

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Deine Unfähigkeit, das offensichtliche zu verstehen, was auch Gerichte leugnen, ist der Beweis.
Hm! Mir war nicht bewusst, dass ich quasi typisch für das Forum bin, das wiederum die gesamte Verantwortung für den Egoismus und die Gewissenlosigkeit der Republik und das dadurch induzierte Fehlverhalten der Politiker trägt. Mea maxima culpa.

Zitat von: MichaelEngel
Niemand zwingt Dich, religiöse Prediger zu finanzieren.
Echt? Du hast offenbar keine Ahnung, dass die Gehälter der Bischhöfe und mind. 90% der Kosten kirchlicher Einrichtungen, vom Kindergarten bis zum Krankenhaus, sowie der Erhalt historischer Gebäude der christlichen Kirchen in Deutschland aus Steuermitteln beglichen werden. Dazu kommt noch das Inkasso über die Finanzämter.

Zitat von: MichaelEngel
Du kannst auch von der Kirche austreten. Und wenn Du gezwungen wirst, kannst Du Gewissensgründe geltend machen

Nein, kann ich nicht, denn ich war da noch nie Mitglied. Aber ich zahle über Steuern den Popanz mit.


Zitat von: MichaelEngel
Steuer sind nicht an eine Leistung gebunden, also nicht an Rüstungskosten. Da muss man in der Tat das bestehende Gesetz juristisch angreifen, ggf. noch politisch agieren. Etwas ganz anders ist ein Beitrag, der Rundfunkbeitrag soll ja keine Steuer sein, er ist da, um Rundfunk zu finanzieren.

Quatsch mit Soße. Es gibt ausreichend Hinweise darauf, dass der sogn. Beitrag eine Steuer ist. Und ebenso, dass das die Gerichte nicht im mindesten stört, wenn sie die Klage ablehnen.

Zitat von: MichaelEngel
Gewissensgründe werden jedenfalls vor den Gerichten immer scheitern.

Ja, bei einer gewissens- und skrupellosen Justiz.

Nur weil die Richter sich systemkonform verhalten und ggf. Angst haben, worin sie sich kaum vom Durchschnittsbürger unterscheiden, sind sie nicht pauschal gewissens- bzw. skrupellos.


Zitat von: MichaelEngel
Da vergleichst Du Rundfunk mit Strom, Eisenbahnen, Schulen und Krieg.

Gewissen lässt sich nicht erforschen? Gewissen ist für manche ein Fremdwort!

Ich stelle lediglich fest, dass Gewissensgründe gegen den Rundfunk vorzubringen im Hinblick auf einen Erfolg bei Gericht in etwa so nützlich ist wie Fusspilz. Und nein, ein Gewissen lässt sich nicht erforschen.NB ist der Dame ja klar, dass ihre Begründung eines krank machenden Rundfunks/Fernsehens nicht verfangen wird. Sicher reine Skrupelosigkeit des Gerichts.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline fox

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So, und jetzt wieder zurück zum Thema:

Ein Auszug aus der tz vom 31.03.17 19:07 :
https://www.tz.de/muenchen/stadt/gez-org27084/keine-lust-auf-gez-sie-klagt-gegen-tv-gebuehren-8060818.html

Zitat
München - Anna Vollmann will keine Rundfunk-Gebühr bezahlen, weil sie ja keinen Rundfunk nutzt – und die Gebühr von 53,94 Euro im Quartal so teuer findet, dass sie sich dann keine Zeitungen mehr kaufen kann. In ihren Augen eine Ungerechtigkeit.

Genau diese Aussage ist, was die Richter und Politiker mit Ihren Gehältern nicht verstehen können oder wollen.  :(


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Offline es reicht

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Mich macht fernsehen nicht krank, weil ich es nicht nutze!
Aber es geht mir auf die Waffel, daß ich dafür bezahlen muss. Das Geld würde ich lieber für Dinge nutzen, die ich will und oder brauche.
Und es wäre mal schön, wenn Besserverdienende wüssten, wieviel 17.50€ pro Monat wert sein können!!


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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Und genau diese Tatsache - sofern die Omi nun keine Rente von vmtl. um die 20000.- pro Monat...

So, und jetzt wieder zurück zum Thema:
...
Zitat
München - Anna Vollmann will keine Rundfunk-Gebühr bezahlen, weil sie ja keinen Rundfunk nutzt – und die Gebühr von 53,94 Euro im Quartal so teuer findet, dass sie sich dann keine Zeitungen mehr kaufen kann. In ihren Augen eine Ungerechtigkeit.

...einstreicht wie bspw. so ein Herr ÖRR-Intendant oder Madame Intendantin - genau diese Aussage wird sie ja hfftl. im Prozeß zur Sprache bringen. Wenn sie mangels genügend Einkommens wegen Zahlung des sogenannten »Rundfunkbeitrages« in der Wahl ihrer Informationsquellen nicht mehr frei ist, wäre doch wohl wunderbar der Tatbestand der Verletzung des in dem Zusammenhang einschlägigen Grundgesetzartikels erfüllt!

Natürlich wird auch in dem Fall dem »erkennenden Gericht« - zumindest auf der untersten Sohle der Gerichtsbarkeit (vmtl. aber auch dem BVerwG, das ja mittlerweile auch für seinen Einfallsreichtum bekannt ist :->>) - gleich ein halbes Dutzend »guter Ratschläge« einfallen, um das Papier schwarz zu kriegen & so den Platz zu füllen, an dem sonst eine andere Urteilsbegründung und/oder auch der Beschluss zu stehen käme, die Angelegenheit ans BVerfG weiterzugeben.

Aber mal sehen, was dann so kommt. Vllt. fällt den Herrschaften dann auch ein, dass ja niemand unsere Omi zwänge, besagte Zeitungen zu *kaufen*, sintemal man die doch auch »besorgen« kann - sei es im Laden, sei es aus anderer Leut's Briefkästen. Oder sie könne doch einen Job als Austrägerin annehmen, dann könne sie doch auch Zeitung lesen. Und man insofern ihre Argumentation wie oben leider verwerfen müsse, die Zahlung der Wohnungssteuer hindere sie daran, Zeitungen in ihren Besitz zu bringen :->> ?

Genau diese Aussage ist, was die Richter und Politiker mit Ihren Gehältern nicht verstehen können oder wollen.  :(

Dann muss der Bürger diese besagten Herrschaften eben dazu zwingen, das zu verstehen. Das ist dann halt - allerdings in einer zugegeben anderen Weise 'alternativlos'®, als unsere Damen & Herren Politiker & Richter etc. pp. das bislang kennen  :).


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« Letzte Änderung: 31. März 2017, 20:45 von Besucher »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

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Offline pinguin

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Zitat
die Gebühr von 53,94 Euro im Quartal so teuer findet, dass sie sich dann keine Zeitungen mehr kaufen kann.
Genau diese Aussage ist, was die Richter und Politiker mit Ihren Gehältern nicht verstehen können oder wollen.  :(
Viel schlimmer ist, daß hier die Printpresse als mediale Konkurenz offenbar selber tatenlos zusieht und es bei denen nicht dahingehend "Klick" macht, zu begreifen, daß solche Leute gerne Printkunden wären, aber wegen der Rundfunkzwangsabzocke nicht sein können.


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Wer sich so aufführt, als wäre er ein Verfassungsfeind, wundere sich bitte nicht, wenn er auch so behandelt wird, als wäre er einer.

Offline tokiomotel

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  • Cry for Justice
Viel schlimmer ist, daß hier die Printpresse als mediale Konkurenz offenbar selber tatenlos zusieht und es bei denen nicht dahingehend "Klick" macht, zu begreifen, daß solche Leute gerne Printkunden wären, aber wegen der Rundfunkzwangsabzocke nicht sein können.
Die Printpresse begreift es sehr wohl, nur wurde hier mit Sicherheit über divers verschlungene Wege personal-sowie finanztechnisch nachgeholfen und das durchaus vorhandene kritische Echo zum Verstummen gebracht.
Ich meine, so blöd kann die Printpresse doch nun wirklich nicht sein....


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Schrei nach Gerechtigkeit

Offline ChrisLPZ

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  • ZahlungsVERWEIGERUNG! GrundrechtsVERTEIDIGUNG!

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tz München, 31.03.2017

Keine Lust auf GEZ:
Sie klagt gegen die TV-Gebühren



Zitat
Fernsehen? Darauf hat Anna Vollmann keine Lust – seit 1981. Sie liest lieber Zeitung, weil Informationen dort „umfassender, kritischer und zeitsparender zu bekommen sind“, wie sie sagt. So weit, so gut.

München - Anna Vollmann will keine Rundfunk-Gebühr bezahlen, weil sie ja keinen Rundfunk nutzt – und die Gebühr von 53,94 Euro im Quartal so teuer findet, dass sie sich dann keine Zeitungen mehr kaufen kann. In ihren Augen eine Ungerechtigkeit. [..]

Weiterlesen auf:
https://www.tz.de/muenchen/stadt/gez-org27084/keine-lust-auf-gez-sie-klagt-gegen-tv-gebuehren-8060818.html


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