Wie die ARD-Vorsitzende Karola Wille im Interview mit der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe 7/2017 von HORIZONT bestätigt, lässt sich die ARD dabei von Ruedi Matter beraten.
Wenn man über Jahrzehnte das Geld aus dem Fenster geschmissen hat, ist es verständlich, dass man nie gelernt hat zu sparen.
Nichts gegen die netten Schweizer und ihr schönes, überschaubares Land, aber dass sich kein Fachmann aus den eigenen Reihen finden lässt und man jetzt einen Kollegen aus der Schweiz beauftragen muss, der diesen Job bestimmt nicht umsonst macht, ist schon sehr bedauerlich und spricht nicht gerade für die Kompetenz des Unternehmens ARD ZDF. Mir scheint, dass hier jemand ein Opfer einstellt, falls die Reform dauert oder in die Hosen geht (siehe Berliner Flughafen)

Für ihn spreche, dass er den seit Jahren im Nachbarland laufenden Reformprozess kenne, sagt Wille. Zudem wisse er "um die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und hat außerdem früher für McKinsey gearbeitet".
Genau, weil wir hier bei ARD und ZDF alle viel zu blöd dafür sind, mitdenkende Mitarbeiter würden unserem Unternehmen nur schaden !!!

Im Gespräch mit HORIZONT nennt die ARD-Vorsitzende einige Reformüberlegungen. Unter anderem gehe es "um Strukturprozesse, die auf der Grundlage einer standardisierten IT-Landschaft optimiert werden sollen, was mehrere Jahre dauern wird".
Wusst ich es doch..."mehrere Jahre" ...Flughafen Berlin

Die Politik hat klar signalisiert, dass sie unseren Telemedienauftrag angehen will.
Was man unter "angehen" auch immer verstehen mag. Auf die Reaktionen in der Politik bin ich die nächsten Monate sehr gespannt.
