Autor Thema: Digital ist besser? Für Funk kann man das nur bedingt bejahen  (Gelesen 526 mal)

Offline ChrisLPZ

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Nordbuzz, 04.11.2016

Digital ist besser?
Für das neue Jugendangebot von ARD und ZDF kann man das nur bedingt bejahen.
von tsch

Zitat
[..]
Der erste Eindruck ist fast zwangsläufig zwiespältig. funk will ja alles sein, nur kein Fernsehen, und doch erinnern manche der Inhalte in ihren Ansätzen auch an jenes etwas verkrampft wirkende „junge“ Fernsehen, das in den letzten Jahren auf den Spartenkanälen Blüten trieb. Das könnte dazu verleiten, die falschen Maßstäbe anzulegen. Denn das funk-Portfolio arbeitet mit kleinen Budgets und völlig anderen Produktionsstandards. Es ist von jungen Leuten für junge Leute gemacht, und diese haben mit dem, was die Branche „Sehgewohnheiten“ nennt, nichts am Hut. Sie bewegen sich selbstbestimmt im Internet - abseits der vorgegebenen, „linearen“ Programme. Entsprechend individuell und unberechenbar kategorisiert die Zielgruppe so ein Medienangebot. Irrelevant? Belanglos? - Wer will das wissen! Was jetzt geklickt wird, ist cool - auch wenn das Cool von heute vielleicht morgen schon out ist. Trial and Error also. Und wenn die Ü-40-Fraktion über manche hier zu findende YouTuber-Kreation den Kopf schüttelt und sich mithin sogar ausgeschlossen fühlt, dann ist das volle Absicht. Das hier ist nicht für sie gemacht. TV-Spießer müssen draußen bleiben!

Die Zahlen sprechen nun mal eine klare Sprache. Während alle Deutschen 2015 im Schnitt immerhin 223 Minuten pro Tag vor der Glotze verbrachten, sahen die 14- bis 29-Jährigen nur 118 Minuten am Tag fern, 2010 waren es noch 135 Minuten. Gerade fünf Prozent der Zuschauer von ARD und ZDF sind jünger als 30, der durchschnittlicher Zuschauer der großen Sender ist über 60 Jahre alt. Es geht also um viel: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen muss um eine vermeintlich verlorene Generation und sicher auch um seine Zukunft kämpfen - schon deshalb war es wichtig und richtig, eine solche Programmalternative auf die Beine zu stellen. „Menschen unter 30 schauen immer weniger fern - erst recht nicht öffentlich-rechtlich“, heißt es auf der funk-Homepage nüchtern.
[..]

Weiterlesen auf:
http://www.nordbuzz.de/kino-tv/fernsehen-leute-ohne-fernseher-6934799.html

Zu Funk siehe auch:
Die Top 4 der dümmlichsten örR FUNK-Formate auf YouTube gibt's jetzt auch... auf YouTube
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20803.0.html

Funk erreicht Nutzer kaum über die eigene App
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20818.msg134390.html#msg134390


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« Letzte Änderung: 14. Dezember 2016, 17:59 von ChrisLPZ »

Offline cook

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Re: Digital ist besser? Für Funk kann man das nur bedingt bejahen
« Antwort #1 am: 05. November 2016, 10:55 »
Zitat
45 Millionen im Jahr, das ist in der TV-Welt nicht wirklich viel.

Was dieser Schleimer-Artikel vergisst: es sind 45 Millionen, die zwangsweise auch von denen abgepresst werden, die von dem ganzen Mist nichts wissen wollen (also 70% der Bevölkerung). Und für 40 übermäßig bezahlte Mitarbeiter (die genau was machen?) und youtube-Formate rausgeworfen, die ES OHNEHIN KOSTENLOS GEGEBEN HÄTTE! An diesen Maßstäben gemessen, ist tatsächlich jeder Cent zuviel.



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