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Autor Thema: Mein versauter Samstag Nachmittag  (Gelesen 3504 mal)

Offline TheChosenOne

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Mein versauter Samstag Nachmittag
« am: 05. April 2008, 22:23 »
Also ich schildere hier mal meine Erfahrung.

Vor knapp 1 1/2 Jahren, es war ein sonniger Samstag Nachmittag. Ich arbeitete gerade in meiner Garage an meinem Auto, bis auf einmal ein Herr und eine Dame in meiner Garage erschienen, die sich als Beauftragte unserer Stadt ausgaben und eine Bürgerbefragung durchführen würden. Da ich ja ein freundlicher und aufgeschlossener Mann bin, dachte ich mir auch nicht sehr viel dabei. Sie fragten mich sachen, wie z.B. wie lange ich hier Leben würde, was ich so beruflich mache und wie alt ich wäre. Dann fragten sie mich ob sie sich diese Daten zur Bürgerzählung notieren dürften. Ich willigte ein, da ich mir nicht sehr viel dazu dachte. Dann sagte der Mann ich müsse noch Unterschreiben, dass er meine Daten nutzen könne und verdeckte das halbe DIN A 4 Blatt. Er verabschiedete sich und legte mir nen DIN A4 Durchschlag aufs Auto, weil ich ja mit der Reparatur fertig werden wollte. Als ich dann später mal draufschaute, GEZ, 700 Euro Nachzahlung usw, las ging ich zu meinem Vater und bat um Rat. Der verwieß mich auf unsere Anwältin. ICh machte montags direkt nen Termin und es fing an rund zu gehen. Schreiben an GEZ usw. Letztendlich muss ich diese 700 Euro nachzahlung monatlich abstottern. Seitdem hab ich echt die Sch..... voll von denen. Würden die mir heute über den Weg laufen ohje. Machte auch ne Anzeige wegen Betrugs, weil die 2 mir ja etwas vorspielten und auch das DIN A4 Blatt verdeckt hielten aber leider ohne Erfolg. Die scheinen ja echt Narrenfreiheit zu haben und bekommen ihre Dicke Fette provision.

Bin gespannt auf eure Antworten.


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Offline Flappi

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Re: Mein versauter Samstag Nachmittag
« Antwort #1 am: 06. April 2008, 16:56 »
Hallo,

Narrenfreiheit haben die Gebührenbeauftragten sicher nicht. Dein Problem: Du hast damals, wenn auch unter Vorspielung falscher Tatsachen, etwas unterschrieben ohne genau hinzuschauen, was Du unterschrieben hast. So etwas nenne ich grob fahrlässig.
Das zweite Problem: Auch wenn das Verhalten der Gebührenbeauftragten sicher nicht in Ordnung war, Du musst denen dieses letztendlich nachweisen! Das dürfte in der von Dir beschriebenen Konstellation unmöglich sein.

Mein Tipp: Melde doch deine Rundfunkgeräte (oder zumindest deinen Fernseher) einfach wieder ab. Du sparst dann mindestens etwas über 11 Euro pro Monat und nach 7 Jahren hast Du den Verlust wieder reingeholt. Ab dann schreibst Du nur noch schwarze Zahlen.

Viele Grüße
Flappi



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