Autor Thema: "Tatort" versagt auf der Leinwand - Der Tschiller-Schweiger-Flopp  (Gelesen 1533 mal)

Offline ChrisLPZ

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tagesspiegel.de, 28.03.2016

"Tatort" versagt auf der Leinwand
280 000 Kinobesucher: Der Tschiller-Schweiger-Flopp

von Joachim Huber

Zitat
Weniger Besucher hatte noch kein Film von Til Schweiger im Kino als "Tschiller: Off Duty". Eine Suche nach den Gründen

Von 12,6 Millionen auf 280 000 – was ist das? Ein grandioser Absturz oder eine unfaire Betrachtung? Die erste Zahl steht für den ersten „Tatort“ mit Til Schweiger in der ARD. Das war 2013, „Willkommen in Hamburg“ der programmatische Titel. 280 000 steht für den fünften Nick-Tschiller-Einsatz, seit dem 4. Februar in den deutschen Kinos. „Tschiller: Off Duty“ hält aktuell Platz 17 in den Leinwand-Charts 2016.[..]

[..]Die gegenteilige Rechnung hatten nicht allein Til Schweiger (und seine Produktionsfirma Barefoot Films), sein Regisseur Christian Alvart (und dessen Produktionsfirma Syrreal Entertainment) und Autor Christoph Darnstädt aufgemacht. Auch die Förderanstalten waren sich des Kassenerfolgs sicher. Die Filmförderungsanstalt war mit 756 000 Euro dabei, das Medienboard Berlin-Brandenburg engagierte sich mit 800 000 Euro, die Filmförderung Hamburg steuerte 200 000 Euro zum Acht-Millionen-Budget bei. Der Norddeutsche Rundfunk co-produzierte den Film und übernahm etwa mehr als ein Fünftel der Kosten. Diese Engagements geschahen nicht aus Barmherzigkeit, sondern aus Berechnung: Das Geld kommt an der Kinokasse wieder rein, Filmförderung ist das, was sich im Subventions-Wunderland Deutschland immer lohnt.[..]

Weiterlesen auf:
http://www.tagesspiegel.de/medien/tatort-versagt-auf-der-leinwand-280-000-kinobesucher-der-tschiller-schweiger-flopp/13372110.html

Zum Thema zudem lesenswert: Staatliche Filmförderung und die Profiteure
http://online-boykott.de/de/buergerwehr/113-staatliche-filmfoerderung-und-die-profiteure


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« Letzte Änderung: 28. März 2016, 22:09 von ChrisLPZ »

Offline Karlson

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Würde es keine Filmförderung und keinen Zwangs-Rundfunkbeitrag geben, dann sehe es für Leuten wie Til Schweiger ziemlich schlecht aus. Solche Leute werden nur durch die Medien gehalten. Müssten diese sich in echt beweisen, dann ... .


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Offline Uwe

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Daran sieht man, das etwas mit den Einschaltquoten nicht stimmt.
Das selbe ist mit den Nichtwählern in der Politik.


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Offline Rochus

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Und man erkennt, warum man sich so sehr an die Typisierung hinsichtlich des vermuteten Rundfunkempfangs klammert. Die ja immerhin selbst entdeckte Wahrheit, nämlich die  Quoten, sieht anders aus. Wir brauchen keine Typisierung, die Quoten reichen doch schon zu einer gesunden Urteilsfindung aus.


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"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

Offline Daniel61

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Zitat aus einem Wikipedia-Artikel:

„Die Akzeptanz von Programmen lässt sich nur über verschiedene Indikatoren messen. Dazu gehören:

•   Der Marktanteil:  Beim Fernsehen lagen die Marktanteile (erhoben von der Gesellschaft für Konsumforschung) der öffentlich-rechtlichen Programme im Bundesdurchschnitt in den Jahren 2001 bis 2004 etwas unter 50 %, im Hörfunk etwas darüber. Das heißt: Ungefähr die Hälfte ihres Medienkonsums widmen die Deutschen im Schnitt einem öffentlich-rechtlichen Programm. Die Zahlen schwanken allerdings zwischen den verschiedenen Bundesländern. Die Zahlen hängen auch stark vom Alter ab: So betrug 2007 der Marktanteil der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme bei den Zuschauern zwischen 14 und 29 unter 15 %. Das Durchschnittsalter bei den Fernsehprogrammen liegt jedoch bei rund 60 Jahren.[25][26]
•   Die Glaubwürdigkeit des journalistischen Angebots: Auf die Frage „Journalisten welcher Medien vertrauen Sie besonders?“ votierten 69 % für die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gegenüber 15 % für das Privatfernsehen, Radiosender kamen dabei ohne Unterscheidung nach öffentlich-rechtlich und privat auf 37 %.[27]“

Der Artikel kann hier abgerufen werden:  https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich-rechtlicher_Rundfunk#Beitragsfestsetzung

Insoweit:  Übermäßige Finanzierung des ÖRR mit 8,34 Milliarden, ggw. Forderungen in Höhe von 2 Milliarden zusätzlich noch nicht eingerechnet.  Dem stehen 50% Akzeptanz gegenüber und lediglich 69% Glaubwürdigkeit.  Dass ist selbst für den letzten Hein-Blöd der Beweis, dass der Bürger den Moloch füttert und nichts davon hat ausser lausigem Programm, Wiederholungen die bereits vor 30 Jahren von den Großeltern bezahlt wurden und Nachteilen und Ärger wenn man sich gegen dieses Unterdrückungssystem wehrt.

Hat jemand noch Zweifel daran, dass dieses System nur noch politisch zu ändern ist?

Gruß;

D61


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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit.   Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.
(Rosa Luxemburg)

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