Autor Thema: Flüchtlinge: Wie gut berichten ARD und ZDF?  (Gelesen 1892 mal)

Offline ChrisLPZ

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Flüchtlinge: Wie gut berichten ARD und ZDF?
« am: 01. November 2015, 07:45 »

Quelle: Tagesspiegel, 31.10.2015

Flüchtlinge: Wie gut berichten ARD und ZDF?
von Markus Ehrenberg

Zitat
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat dazu aufgerufen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Angebot speziell für Flüchtlinge zu schaffen, das ZDF ändert sein Programm.

Solche Sendungen könnten einen Beitrag zur Integration leisten, sagte Wanka den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie könnten „demonstrieren, was in Deutschland normal ist, etwa die Gleichberechtigung von Frauen und Männern“. Das ersetze nicht den Integrationskurs, habe aber den Vorteil, dass tausende Flüchtlinge sofort erreicht würden. Vor anderthalb Wochen hatte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer von ARD und ZDF einen eigenen Fernsehsender für Flüchtlinge gefordert....

...Als ob das ZDF die Kritik geahnt hätte: Wegen der Zuspitzung der Flüchtlingskrise hat es sein Programm geändert. Die Sendereihe „ZDF.reportage“ sendet ab 1. November jeden Sonntag eine Reportage zum Themenkomplex Flüchtlinge. Zunächst sind sechs Reportagen unter dem Titel „Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?“ geplant. Die Reportagen versuchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die Realität dieser Flüchtlingskrise abzubilden....

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/medien/die-fluechtlingskrise-in-den-medien-fluechtlinge-wie-gut-berichten-ard-und-zdf/12524760.html


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« Letzte Änderung: 01. November 2015, 07:56 von ChrisLPZ »

Offline ChrisLPZ

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ZDF Kopflos in der Flüchtlingskrise
« Antwort #1 am: 01. November 2015, 07:50 »

Quelle: faz, 31.10.2015

ZDF
Kopflos in der Flüchtlingskrise

von Michael Hanfeld

Zitat
Mit dem Zweiten sieht man schlechter: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in der Flüchtlingskrise vor allem für Durchhalteparolen zuständig. Es beweist dabei, warum es der Politik so lieb und teuer ist.
Gälte es, auf die berühmte einsame Insel zu ziehen und gäbe es dort nur ein Fernsehprogramm zu sehen, würden wir das Zweite nicht für erste Wahl halten. Denn das vermittelt zurzeit von morgens („Morgenmagazin“) bis abends („Markus Lanz“) von der Welt ein Bild, dem zufolge Deutschland eine Insel ist, auf der sich Selige befinden, die mit Angela Merkel „Wir schaffen das“ rufen, und Unselige, die, wie etwa die bayerische Staatsregierung oder der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, in der Flüchtlingskrise Land unter sehen, aber sich nicht beschweren sollen, weil das angeblich nur die Rechtsradikalen auf den Plan ruft…

...Für Durchhalteparolen allerdings scheint uns das öffentlich-rechtliche Fernsehen zuständig, das bei dieser Gelegenheit beweist, warum es der Politik so lieb und teuer ist: Sie bekommt Spielfläche….

Weiterlesen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zdf-kopflos-in-der-fluechtlingskrise-13885349.html


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Offline Karlson

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Re: Flüchtlinge: Wie gut berichten ARD und ZDF?
« Antwort #2 am: 01. November 2015, 08:05 »
Also die ARD hat da schon etwas im Angebot

www.refugees.ard.de

Man wird aber zu

http://www.ard.de/home/ard/Guide_for_refugees/2214428/index.html

umgeleitet.


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Offline René

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Re: Flüchtlinge: Wie gut berichten ARD und ZDF?
« Antwort #3 am: 01. November 2015, 15:58 »
Unbeachtet dessen, dass die Flüchtingskrise biblische Ausmaße annimmt und längst eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe geworden ist, geht es hier bei uns um die jetzige Form des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dessen Finanzierung und die groteske Rechtsverbiegung und -auslegung mit dem einzigen Zweck, das System irgendwie zu rechtfertigen.

Wenn der ÖRR darüber berichtet, mag es gut oder schlecht sein - eine irgendwie geartete Rechtfertigung für dessen Existenz stellt das nicht dar.

Das musste gesagt werden, bevor irgendjemand anfangen wollte, das Gute im Unrechtssystem zu sehen. Es gibt nämlich kein Gutes in diesem modernen feudalen Unrechtssystem!


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« Letzte Änderung: 01. November 2015, 17:39 von René »

Offline hochfrequenznutzer

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Re: Flüchtlinge: Wie gut berichten ARD und ZDF?
« Antwort #4 am: 02. November 2015, 09:39 »
Zitat:
Wenn der ÖRR darüber berichtet, mag es gut oder schlecht sein - eine irgendwie geartete Rechtfertigung für dessen Existenz stellt das nicht dar.

Das musste gesagt werden, bevor irgendjemand anfangen wollte, das Gute im Unrechtssystem zu sehen. Es gibt nämlich kein Gutes in diesem modernen feudalen Unrechtssystem!


->So sehe ich das auch! Und zum Glück gibt es mehr als genug Medien um sich über reale Hintergründe zu informieren und die dauernte Staatspropaganda hinter sich zu lassen!

MfG :P


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