Autor Thema: Ein Gutachten wie ein Donnerhall: GEZ-Sender haben ausgedient  (Gelesen 101759 mal)

Offline Roggi

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Re: Ein Gutachten wie ein Donnerhall: GEZ-Sender haben ausgedient
« Antwort #180 am: 20. Januar 2015, 22:20 »
Vielleicht hat die Bild mein Hirn ja schon weichgespült, aber in der Bildzeitung werden immer wieder mal Berichte über die Missetaten des örR abgedruckt, und die schreiben immer von Zwangsbeitrag im Zusammenhang mit dem RBStV. Außerdem kommt es mir so vor, als würden die doch mal immer wieder über nicht eingehaltene Versprechen der Politiker berichten, häufiger zumindest, als darüber im örR berichtet wird.
Ich lese nur selten Bild, aber es ist leichte Kost, prima für die Frühstückspause, unterhaltsam. Die WAZ, NRZ oder RP sind anspruchsvoller, aber dort wird nicht so kritisch über örR oder Politiker geschrieben. Die Zeit ist sehr harte Kost, auch darin habe ich nichts kritisches bemerkt.

Anoncen in Zeitungen sind teuer. Flyer, runde Tische und Infostände sind in meinen Augen gute Möglichkeiten, die Leute zu informieren. Die wissen ja, dass etwas nicht stimmt mit "GEZ", aber wer sich nicht aktiv um Informationen bemüht, wird es weder aus dem Fernsehen noch aus den Zeitungen erfahren. Immer wieder mal ein Bröckchen Information durch die Bildzeitung sorgt allenfalls dafür, dass die Leute dem ganzen zu recht misstrauen und die ihnen angebotenen Flyer und Infoblätter gerne annehmen.
Auch örR erkennt den Trend, dass die Akzeptanz schwindet und umschlägt in massiven, aktiven Widerstand. Zu GEZ-Zeiten war der Widerstand größtenteils passiv, die Leute haben ihren Empfangsapparat abgemeldet, ohne jeden Mitbürger über Ungerechtigkeiten informieren zu wollen. Jetzt, mit dem RBStV, kann passiver Widerstand nichts ausrichten. 200000 Mahnungen und 60000 Zwangsvollstreckungen monatlich erzeugen Hass auf dieses System, wohlgemerkt bei der breiten Bevölkerungsschicht. Jeder versucht, seine Angehörigen und Freunde gegen dieses System zu schützen. Deshalb versucht örR, jeden Widerstand klein zu reden oder in die Ecke der Verschwörungstheoretiker zu drängen. Die verhinderten Klagen, durch Nichtbearbeiten der Widersprüche, gehören auch zum Vertuschen des wahren Ausmaßes des Widerstands. Das Unwort des Jahres, "Lügenpresse", wurde nicht zufällig gewählt. Es soll schon negativ besetzt werden, überhaupt die Presse anzuzweifeln.
Da es ein sehr umfangreiches Thema ist, kann gar nicht alles auf Flyer und Infoblätter gedruckt werden. Es muss immer auf das Internet verwiesen werden. Broschüren kosten 8-Seitig ca 432 Euro für 1000 Stück. Und dann steht auch noch nicht alles drin. Bernd Hoecker verkauft gar ein ganzes Buch, aber die Informationen darin dürften veraltet sein. Also ist auch das keine Option.
Wenn wir uns auf das aktuelle große Thema "Zwangsvollstreckung" beschränken, kann ein brauchbares Infoblatt draus werden, mit Verweis auf das Forum. Wenn die Leute das "Schreckgespenst Zwangsvollstreckung" besiegen, verlieren sie ihre Angst gegen den Widerstand und der Zulauf wird sicherlich zunehmen.


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Offline Pepe

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Re: Ein Gutachten wie ein Donnerhall: GEZ-Sender haben ausgedient
« Antwort #181 am: 21. Januar 2015, 19:19 »
Also der Warenkorb-Link ging heute noch, da hab ich mich doch gewagt mal 1 Heftlein zu bestellen >:D

(die erste Bestellung vor 3 Wochen waren so 60 Stück, naja)

Bestellbestätigung erhalten, jetzt wieder abwarten :(


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