Autor Thema: Die Welt: "Familie der Judenmörder hat im ZDF das letzte Wort"  (Gelesen 945 mal)

Offline Uwe

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Die Welt:
"Familie der Judenmörder hat im ZDF das letzte Wort"


Journalismus als Parodie: Im ZDF-"Heute Journal" zeigte eine Reporterin viel Empathie für die Familie der Mörder des Synagogen-Massakers von Jerusalem. Die sieht die Bluttat als "normale Reaktion".

weiterlesen auf:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article134507483/Familie-der-Judenmoerder-hat-im-ZDF-das-letzte-Wort.html


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: Die Welt: "Familie der Judenmörder hat im ZDF das letzte Wort"
« Antwort #1 am: 19. November 2014, 21:40 »
Der Springer Verlag, also die Welt und die Bildzeitung, verpflichten all ihre Mitarbeiter im öffentlichen Interesse des Staates Israels zu arbeiten. Dann sollte es niemanden wundern, wenn sie staatliche kollektive Rache bei Menschen, die nicht zum Staatsvolk rechnen, gutheißen und übliche israelische Propaganda betreiben. Da sind wahrscheinlich die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten zuverlässiger.


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Offline robbig

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Re: Die Welt: "Familie der Judenmörder hat im ZDF das letzte Wort"
« Antwort #2 am: 19. November 2014, 23:05 »
Immerhin fragt da Nicole Diekmann: "Wie verroht ist die palästinensische Gesellschaft, wenn sie Attentate für normal hält oder sie sogar feiert?"


Solange man diese Frage nicht beantworten darf("warum" wäre die bessere Frage gewesen, aber falsche Fragen lenken mehr ab), ist der Einfluß der Medien auf die lebendige Demokratie immer noch viel zu groß.
Ein Grund mehr diese Meinungszwinger nicht zu finanzieren.


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: Die Welt: "Familie der Judenmörder hat im ZDF das letzte Wort"
« Antwort #3 am: 19. November 2014, 23:28 »
Solange man diese Frage nicht beantworten darf("warum" wäre die bessere Frage gewesen, aber falsche Fragen lenken mehr ab), ist der Einfluß der Medien auf die lebendige Demokratie immer noch viel zu groß.

Wobei Du auf diesen Schluss durch die kritische Lektüre der "Welt" kommst. Beim Rundfunk denkt man selten über Unterschiede zwischen "wie" und "warum". Man hört einfach und lässt sich beeinflussen. Man behält den genauen Wortlaut nicht immer, eher selten, im Kopf. Man konzentriert sich auf den Fluss, was da erzählt wird, und hat man kaum Zeit zum Überlegen.

Es war der Gedanke des BVerfG, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk notwendig ist, um sinngemäß ein Gleichgewicht zu den privaten Sendern zu machen, die durch Interessen getrieben werden können. Wer macht aber Gleichgewicht zum öffentlich rechtlichen Rundfunk? Und wer die Privaten nicht konsumiert, braucht das Gleichgewicht der öffentlich rechtlichen nicht. Der Begriff des Teilnehmers spielte wohl eine Rolle in der Argumentation.

Das BVerfG wird sich ganz neue Gedanken machen sollen, um die Abgabe zu verteidigen. Die alten Argumente gelten nicht mehr. Das Ziel steht fest, die Argumentation kann man auf dem Weg erfinden, entweder etwas oder das Gegenteil, Hauptsache den Rundfunk und seine Abgabe zu verteidigen.


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