Autor Thema: neulich in meiner Ablage ...  (Gelesen 9180 mal)

Offline helm

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Re: neulich in meiner Ablage ...
« Antwort #15 am: 25. Februar 2009, 01:05 »
Sehr geehrter Herr Florian,

ich muss es an dieser Stelle leider etwas vulgär ausdrücken: "Die Rundfunkebührenabwicklung geht mir auf den Sack!"

Selbst nach 5 Jahren (und dem 5ten Wohnsitzwechsel) habe ich noch nichts unterschrieben, was irgendwie nach Anmeldung aussieht. Grund: An der Haustür unterschreibe ich grundsätzlich nichts; und Postwurf landet bei mir üblicherweise (selbst wenn er persönlich adressiert ist) im Müll. Nach den gesammelten Erfahrungen wird das auch so bleiben!
Früher war ich der Auffassung, dass der öffentlich-rechtliche Bereich sich doch bestimmt nicht unseriösen Geschäftsmodellen hingeben würde. Deswegen haben ich den öffentlich-rechtlichen Postwurf (wahrscheinlich mit einer wichtigen Ausnahme vor 2 Jahren) ordentlich gelocht und geheftet.
Irgendwie hat es die Rundfunkgebührenabwicklung in der Vergangenheit durch tüchtiges Drohen geschafft, mir Geld (ohne Unterschrift) aus den Rippen zu leiern (unter anderem aus meinem schönen BAföG - dabei habe ich gelernt, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden). Nachdem man offensichtlich nicht weiß, wie man Schutzgeld im öffentlich-rechtlichen Bereich verbucht, hat man blind einfach irgendwie irgendwann irgendwelche Datenveränderungen vorgenommen. Das Ganze wirkt auf mich leider noch übler als das, was im Rahmen der "Team Lotto"-Geschichte zu Tage getreten ist (Abbuchungen ohne irgendeine schriftliche Einzugsermächtigung: "Haben Sie gut geschlafen?" Antwort: "Ja" ... schon wird verbucht).

Leider hat sich die Rundfunkgebührenabwicklung in meinem Fall unjüngst entschieden, einer gerichtliche Konfrontation abzuhelfen; mit einem F2900-Schreiben. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben ... da werd ich mal schön ein paar Jahre auf die nächste Kapriole warten ("Der kriegt was wieder", "Der zahlt, braucht aber nicht") und mir den Mist bei der nächsten Gelegenheit/Sauerrei nochmal genau bei Gericht erläutern lassen ... schön faul und blöd stellen beim nächsten Bescheid ... vorher gibt's keinen Cent mehr, höchstens um eine Anmeldung zu provozieren (Zuordnung ist bei meinem Namen ja kinderleicht); den Kontostand hätt ich doch bitte ganz genau erklärt!!!

Langsam hab ich nämlich keinen Bock mehr! ... ... ... mit Kirchensteuer oder Gewerkschafts-Beiträgen hatte ich bisher auch noch keine Theater; sonst wär ich da sicherlich auch schon lange raus.

Soviel zu meiner Geschichte ...
Gruss Helm


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